Praxis: Gehirngerecht lernen und lehren - Teil 2

LernenIm zweiten Teil des Kurses "Gehirngerecht lernen und lehren" geht es um die Anwendung der Gehirnforschung im Lernalltag.

Hier werden eine Fülle von Lernmethoden angeboten, die Lehrern und Schülern helfen sollen ihre Lernstrategien zu optimieren. Bei der Auswahl der Methoden wurde besonderer Wert darauf gelegt, daß sie mit den neuesten Ergebnissen der Hirnforschung kompatibel sind.

Da in diesem Kurs sehr viele Lernmethoden angeboten werden, sollten für jeden, der ernsthaft bestrebt ist seine Lernstrategie zu verbessern, wertvolle Anregungen dabei sein. Dabei ist es möglich die Methoden einzeln anzuwenden oder sie auch beliebig zu kombinieren. Der Erfolg ist ihr Beweis!


Hier erhalten Sie einen Überblick der Themen. Zu den jeweiligen Lektionsüberschriften wird in einer Kurzbeschreibung zusammengefaßt, um was es in den entsprechenden Kapiteln geht.

Vom Sinn und Unsinn des Lernens

Beim Vermitteln von Wissen wird oft der Fehler gemacht, den Lernenden mit Daten und Fakten zu überhäufen, ohne sie in einem sinnvollen Zusammenhang zu bringen. In dieser Lektion erfahren Sie, welche Wirkungen solche Fehler haben und wie Sie sie vermeiden können.

Beziehung zwischen Lehrer und Schüler

Beim Lernen ist entscheidend, welche Beziehung der Lehrer zu seinen Schülern aufbaut. Anhand eines Fallbeispiels wird gezeigt, wie eine konstruktive Beziehung aufgebaut werden kann bzw. welche Fehler häufig begangen werden.

Was heißt Motivation?

Motivierte Menschen lernen besser. Die Autoren vermitteln, welche Rolle die Motivation beim Lernen spielt und geben einen kleinen Motivationstest zum selbermachen, anhand dessen Sie Ihre eigene Motivation testen können.

Motivation zum Lernen fördern

Was tun, wenn Motivationsprobleme auftreten? In dieser Lektion erfahren Sie, was Sie tun können, um sich selbst - oder andere - zum erfolgreichen Lernen zu motivieren.

Lernen mit Geschichten

Geschichten können eine lose Ansammlung von Daten und Fakten in einen sinnvollen und damit "merkbaren" Zusammenhang bringen. Es wird gezeigt, wie man Geschichten dazu nutzen kann, den Lernstoff besser zu vermitteln.

Fehler sind wichtig

Fehler sind kein Makel, sondern ein Mittel zu erkennen, wie man noch besser werden kann. In dieser Lektion wird vorgeführt, wie wir Fehler nutzen können, um das Lernen zu fördern.

Lernkartei und Mind-Maps

Jeder, der schneller und besser lernen will, braucht eine Lernstrategie, die ihm dabei hilft, den Lernstoff besser zu verarbeiten. Deshalb stellen die Autoren hier zwei Lernmethoden vor, die sich in der Praxis bewährt haben.

Geschichten erfinden - Loci-Technik

In dieser Lektion werden zwei weitere Lerntechniken vermittelt, die Daten und Fakten über Geschichten - bzw. unser räumliches Denken - in einen Zusammenhang bringen. Das ist ein effektiver Weg "Eselsbrücken" zu bilden, um den Lerninhalt besser zu erinnern.

Assoziationstechnik

In dieser Lektion wird anhand eines praktischen Beispiels vorgeführt, wie man sein "assoziatives Denken" dazu nutzen kann, Daten und Fakten besser im Gedächtnis zu behalten.

Die Ziffern - Symbol - Technik

Bei der "Ziffern-Symbol-Technik" wird eine Lerntechnik vorgestellt, die Symbole und Zahlen in unserem Gedächtnis miteinander verbindet.

Wie Kinder lernen

Erwachsene müssen Kinder verstehen, wenn sie ihnen etwas vermitteln wollen. Daher haben die Autoren diese Lektion der Frage gewidmet, wie Kinder aus ihrer Sicht lernen.

Lernen Buben und Mädchen anders?

Zwischen Mädchen und Jungen gibt es faktische Unterschiede, was das Lernverhalten betrifft. Hier erfahren Sie, welche Unterschiede beobachtet werden können und was man beim Lehren beachten sollte.

Entwicklungsphasen bei Buben und Mädchen

Neben dem geschlechterspezifischen Unterschied im Lernverhalten gibt es auch zeitlich versetzen Lernphasen bei Jungen und Mädchen. Diese Lektion will zeigen, wie man auf die unterschiedlichen Entwicklungsphasen bei Jungen und Mädchen eingehen kann.

Lernen im Erwachsenenalter

Als Abschluß dieses Kurses geben die Autoren noch einen Überblick, wie das Lernen im Erwachsenenalter vor sich geht. Es werden die Stärken und Schwächen beim Lernen besprochen und aufgezeigt, wie man die Stärken nutzen kann.

Autor

Peter Schipek - Gerhild Löchli
Peter Schipek - Gerhild Löchli

Gerhild Löchli arbeitet seit 22 Jahren als Hauptschullehrerin in den Fächern Mathematik, Geometrisches Zeichnen und Sport. Dabei hatte die Autorin reichlich Gelegenheit sich mit dem Thema "Lernen" auseinanderzusetzen. Sie bildete sich weiter zur Lernberaterin, um mehr "Handwerkszeug" für die Schule und ihre eigenen Kinder zu erhalten.

Im Jahre 2006 machte sie zusätzlich eine Ausbildung zum Coach für Begabtenförderung. Mit diesem Wissen konnte sie in der Praxis viele Erfolge in der Arbeit mit Schülern, Studenten, Personen in Aus- und Weiterbildung und Senioren verzeichnen. In Zusammenarbeit mit Peter Schipek erweiterte sie ihr Tätigkeitsfeld auch auf Online-Kurse und Live-Vorträge.

Peter Schipek arbeitete über 25 Jahre als Autor im Marketing und Verkauf eines int. Mineralölunternehmens. Anschließend war er als Trainer und Berater im Bereich der Erwachsenenbildung tätig.

Seit etwa 20 Jahren beschäftigt sich Peter Schipek mit dem Thema "Gehirn & Lernen", entwickelte Projekte für das „Lernen der Zukunft“ und Konzepte für innovative Formen der Weiterbildung. Er konzipierte und moderierte u.a. das Projekt „Flow macht Schule“ der HBLA Klagenfurt.

Mehr zum Thema finden Sie auf seiner Website - bei speziellen Fragen wenden Sie sich per E-Mail an den Autor.


Gesamtstatistik der Bewertungen

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  4.8 Thema
  4.8 Information
  4.7 Verständlichkeit

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Legende

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