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Aufmerksamkeitsstörungen führen zu schlechten Schulleistungen und behindern den beruflichen Werdegang. Die Ausbildung wird oft abgebrochen, der Ausbildungsplatz schnell und die Arbeitsstelle häufig gewechselt. Hyperaktivität und Impulsivität stören oft die Entwicklung normaler sozialer und partnerschaftlichen Beziehungen. Dabei fallen im Umgang mit Bekannten und Freunden aggressive Verhaltensmuster auf, schwankende Stimmungslagen (zwischen übermäßiger Zuneigung und Ablehnung) und Überschreiten sozialer Regeln und Grenzen. Folge des Verhaltens können Ausgrenzung bis hin zur Isolation und Zerstörung des Selbstwertgefühles sein. Dies wiederum verstärkt die unangemessenen Verhaltensweisen, ein Teufelskreis.
Viele junge Erwachsene mit ADS kennen aber auch ihre Stärken und nutzen ihre erhöhte Belastbarkeit bei ausreichend starker Motivation für einen Weg in die Selbständigkeit (ca. 18% gegenüber 5% bei Menschen ohne ADS). Hinsichtlich einer erhöhten Zahl an Erkrankungen in den Bereichen Angst und Depression bei Menschen mit ADS ergeben sich in Studien Hinweise.
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Thema: 4.1 | Information: 3.1 | Verständlichkeit: 3.9 |
| Stimmen: 9 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
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