Lerntypentest: Welcher Lerntyp bin ich?

Es gibt heute viele unterschiedliche Methoden, die das Lernen erleichtern. Der Lerntypentest beschäftigt sich mit der Frage, welche Sinne eine bestimmte Person beim Lernen bevorzugt bzw. in der Vergangenheit erfolgreich eingesetzt hat.

Aus Erfahrung wissen wir, dass es verschiedene Arten des Lernens gibt. Manche können sich einen Lernstoff gut merken, wenn sie ihn lesen, andere, wenn sie einem Vortragenden zuhören und wieder andere lernen einfacher, wenn sie schreiben oder sich mit Mitlernenden über die Inhalte austauschen.
Wenn Kinder in der Schule schneller oder langsamer lernen, hat dies oft nichts mit ihrer Intelligenz zu tun, sondern mit unterschiedlichen Lerntypen.

Zum Lernen gebrauchen wir unsere Sinnesorgane. Neben Augen und Ohren gehören dazu auch der Geruchs-, Geschmacks- und Muskelsinn. Der Lernstoff gelangt über die beteiligten Sinnesorgane in unser Gedächtnis. Da die einzelnen Sinnesorgane bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt sind, bedeutet das, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt.

In Anlehnung an die Sinnesorgane, die beim Lernen beteiligt sind, spricht man deshalb von auditiven, visuellen, kommunikativen und motorischen Lerntypen.

Finden Sie heraus, welcher Grundlerntyp Sie sind. Dann können Sie Informationen in der Weise aufnehmen und im Gedächtnis verankern, die für Sie am besten ist.

Ausführliche Informationen zu allen Lerntypen können Sie in unserem Artikel: Vier Lerntypen und wie sie am effektivsten lernen (Der Link öffnet in einem neuen Fenster) nachlesen.

Lerntypentest starten

1. Dinge oder mechanische Modelle, die ich angefasst, berührt oder untersucht habe, kann ich gut erinnern.

2. Mündlichen Erklärungen eines Vortragenden kann ich gut folgen, auch wenn der Sachverhalt kompliziert ist.
3. Wenn ich etwas erzähle, unterstreiche ich dies durch Gestik und Mimik, z. B. zähle ich mit den Fingern mit, wenn ich mehrere Punkte zu einem Thema aufzähle.
4. Zeichnungen, Tabellen und Diagramme kann ich mir gut und schnell merken. Wenn ich einen Vortrag höre, mache ich mir meine Vorstellungen dazu.
5. Nachrichten, die ich im Radio höre, kann ich mir besser merken, als wenn ich sie im Fernsehen sehe.

6. Je mehr Lerninhalte ein Vortragender an eine Tafel schreibt, desto leichter kann ich dem Thema folgen und desto schneller kann ich mir den Lernstoff merken.
7. Mir ist wichtig beim Lernen, von Mitlernenden Informationen zu erhalten und diese mit meinen zu vergleichen.
8. Ich bevorzuge Lehrer, die bei ihrem Unterricht vorwiegend ...
9. Gehörtes (z. B. von CDs oder vorgetragenen Geschichten) kann ich leicht und schnell verstehen und gut nacherzählen.
10. Informationen, die auf einem Lernposter dargestellt sind, kann ich besonders gut erinnern.
11. Diskussionsrunden zu einem Thema helfen mir besonders gut, das Thema zu verstehen.

12. Wenn ich mich beim Lernen bewegen kann, lerne ich leichter und schneller.
13. Die Geräusche meiner Umgebung beeinflussen sehr stark meine Konzentration. Ich kann mich am besten konzentrieren, wenn es um mich herum absolut ruhig ist.
14. Ich verstehe Themen nur dann, wenn ich sie mir vor meinem geistigen Auge vorstellen kann. Themen, zu denen ich keine klare Vorstellung habe, verstehe ich nicht.
15. Ich kann mich gut an Melodien erinnern.
16. Ich lerne am besten, wenn ich mir Lerninhalte selber aufschreibe. Es hilft mir wenig, wenn ich Informationen nur lese oder höre.

17. Ich unterhalte mich gern und viel mit anderen Menschen.
18. Sie sollen die Bedienung eines neuen Gerätes erlernen. Sie bevorzugen ...
19. Während ich lerne, trinke und esse ich gern etwas oder spiele mit einem Stift.
20. Nachrichten, die ich im Fernsehen sehe, kann ich mir besser merken, als wenn ich sie im Radio höre.
21. Ich behalte Informationen besser, wenn ich sie mir laut vorsage.

22. Ich lerne gerne über Frage-Antwort-Spiele, die ich mit Mitlernenden spiele.
23. Beim Memory spielen bin ich sehr gut, Puzzle fallen mir leicht.
24. Ich lerne lieber mit anderen Menschen zusammen, als alleine.
25. Sie sollen für sich und Ihre Kollegen den Ausflug in den nahegelegenen Vergnügungspark planen. Wie gehen Sie vor?
26. Ich baue gern Modelle oder mache praktische Experimente zu den Inhalten, die ich lernen soll. Praktische Themen sind mir am liebsten.

27. Am besten merke ich mir das, worüber ich mit anderen ausführlich gesprochen habe.
28. Ich lerne am schnellsten auswendig, wenn ich den Lernstoff (z. B. Vokabeln) laut spreche.
29. Ich lerne am besten, wenn ich Themen körperlich darstellen kann, z. B. durch Rollenspiele, Tanzen, Gestik.
30. Mir fällt auf, dass ich im Unterricht öfter Fragen zum Lernstoff stelle, als andere Menschen.
31. Schriftliche Anweisungen kann ich leicht verstehen, auch Pläne und technische Zeichnungen.

32. Sie sind sich nicht ganz sicher, ob man das Wort "parallel", "paralell" oder "parallell" schreibt. Ein Wörterbuch ist nicht greifbar. Was machen Sie?

 

Petra Sütterlin

Gedanken zu „Lerntypentest: Welcher Lerntyp bin ich?“

  1. Vielen Dank für die Zusammenstellung, wieder mal ein bemerkenswerter empfehlenswerter Test im www und für alle hilfreich, die sich fragen: „Was brauche ich zum Lernen, oder warum sind manche Lehrkonzepte für mich ungeeignet?“
    Wenn ich mir was wünschen darf? Eine Verteilung der Teilnehmer im Nachgang der Auswärtung wäre sehr hilfreich zu sehen, also die Summe aller Personen in einem Schnitt, um mich mit anderen zu verorten. Was ist mit dem 5. Lerntyp, kognitv abstrakt intellektuell, wo ist der abgeblieben?

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    • Danke für die positiven Worte!
      Zum 1. Wunsch: wir speichern keine Testergebnisse und können somit darüber keine Aussagen treffen. Zum 2. Wunsch: habe ich mir notiert. Wir überarbeiten unsere Texte zu Lerntypen und werden das dann mit aufnehmen. Dankeschön.

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  2. Mir war schon lange bewusst, dass ich durch Bilder mehr erreiche als durch die anderen Dinge. Hat mich wieder bestärkt darin auf dem Weg zu bleiben.

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    • Das kann sein, weil die Protzente ohne Nachkommastelle angegeben werden, es könnte zum Beispiel „Sehen: 26,2%, Hören: 24,6%, Sprechen: 24,6%, Bewegen: 24,6%“ sein.
      Da es aber gerundet wird, steht dann da „Sehen: 26%, Hören: 25%, Sprechen: 25%, Bewegen: 25%“, also insgesamt 101%

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  3. Lernen durch Sehen 37%.

    Lernen durch Gespräche 32%.

    Lernen durch Hören 19%.

    Lernen durch Bewegung 12%. wie ich gedacht habe (∪.∪ )…zzz

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