Kleine Einführung in die Philosophie der Sokratiker

Die Bezeichnung „Sokratiker“ geht vermutlich auf den Peripatetiker Sotion (um 190 v. Chr.) zurück. Er meinte damit „die Philosophen des 4. Jh.s, die im weitesten Sinne als Schüler des Sokrates gelten (obwohl sie sehr unterschiedliche philosophische Positionen vertreten)“ (MEL 22/25).

Wilhelm Nestle, der die häufig nur fragmentarisch erhaltenen Texte der Sokratiker in Auswahl übersetzt und herausgegeben hat, versteht unter dem Begriff „die kleineren sokratischen Schulen bis zu ihren letzten Ausläufern, die ältere Akademie und die Peripatetiker“ (Nestle 3).

Platon, der die Akademie begründete, und Aristoteles, der die vermutlich von Theophrastos als Peripatos („Spaziergang“, „Wandelhalle“, „Philosophenschule“) bezeichnete Philosophenschule begründete, hat Nestle aus folgenden Gründen nicht in seine Auswahl aufgenommen:

  • ihre erhaltenen Werke sind sehr umfangreich und „in neueren Übersetzungen leicht zugänglich“ (Nestle 2);
  • sie sind selbständiger als andere Philosophen, die ebenfalls von Sokrates ausgehen.

Kyniker

Antisthenes (ca. 455-360 v. Chr.) galt „in der Antike als Begründer der kynischen Philosophie“ (Eckard König, in: EPhW 1/136). Er befaßte sich vor allem mit Erkenntnistheorie, Ethik und Naturphilosophie.

Das Wichtigste: „Man kann jedes Einzelding nur mit dem ihm eigenen Wortbegriff benennen. Daraus folgt, daß es keinen Widerspruch, ja kaum eine falsche Aussage geben kann. Die Logik ist unfruchtbar“ (zit. n. Nestle 79). Mit anderen Worten: Antisthenes wandte sich gegen das Lügen und Beschönigen. Wer die Wahrheit sagt, braucht keine Logik mehr, da er sich nicht widersprechen kann.

Sokrates

Antisthenes war im Gegensatz zum polytheistischen Mainstream Monotheist. Er hielt Gott für unsichtbar und unvergleichlich. Als „Ziel der Philosophie“ betrachtete er für Frauen und Männer gleichermaßen „ein Leben nach sittlichen Grundsätzen“ (zit. n. Nestle 80). Den Anstand stellte er über die Blutsverwandtschaft. Könnte er der Aphrodite begegnen, würde er sie töten, „weil sie viele schöne und tüchtige Frauen von uns verführt hat“, behauptete er (zit. n. Nestle 84). Wer der Lust unterliege, werde zu einem Tier.

In der Politik hielt Antisthenes es für „besser mit wenigen guten Menschen gegen alle schlechten, als mit allen schlechten gegen wenige gute zu kämpfen“ (zit. n. Nestle 84). Aber was tun, wenn „ein Staat nicht mehr imstande ist, die tüchtigen Bürger von den minderwertigen zu unterscheiden“? Dann „ist es aus mit ihm“ (zit. n. Nestle 85). Der folgende Satz zeigt ein anderes Problem der Demokratie: „Erklärt doch die Esel durch Volksbeschluß für Pferde!“ (zit. n. Nestle 84)

Diogenes von Sinope (400/390-328/323 v. Chr.) wurde vor allem durch Anekdoten über sein Leben als Aussteiger bekannt. Er kritisierte die Menschen dafür, daß sie die Götter um Gesundheit baten, aber so lebten, daß sie krank wurden. Die Tiere würden „sorgloser und fröhlicher […] als die Menschen“ leben und seien „dabei gesünder und stärker“ (zit. n. Nestle 109). Sie hätten zwar keine Hände und keinen Verstand, doch dieser Nachteil werde dadurch wettgemacht, daß sie auch kein Eigentum hätten.

„Musik, Geometrie, Astronomie und dergleichen“ hielt Diogenes für „unnütz und unnötig“ (zit. n. Nestle 101). Die Ehe hielt er für wertlos; stattdessen trat er wie Platon in seiner Politeia dafür ein, daß Frauen und Kinder allen gemeinsam sein sollten. Die Redefreiheit hielt er für das „Schönste auf der Welt“ (zit. n. Nestle 104). Am schlimmsten seien diejenigen daran, die sich wie die Sophisten trotz ihrer Ignoranz für klug halten. Gott war für ihn überall.

Krates von Theben sprach sich in einer seiner Tragödien gegen die Liebe und gegen die Dichtung aus: „Der Hunger treibt die Liebe aus; wo nicht / Die Zeit. Versagt dies beides, greif‘ zum Strang“ (zit. n. Nestle 114). Doch in einem seiner geflügelten Worte (in Prosa) heißt es: „Der dichterische Stil mit seiner Überfülle des Ausdrucks und seinen zahlreichen Gedankenkünsteleien ist der größte Räuber“ (zit. n. Nestle 115).

Metrokles von Maroneia hielt den Reichtum für schädlich, es sei denn, man könne ihn „würdig […] gebrauchen“ (zit. n. Nestle 116).

Monimos aus Syrakus meinte, fehlende Bildung sei schlimmer als Blindheit, denn „der Blinde fällt nur in die Grube, der Ungebildete in den Abgrund“ (zit. n. Nestle 116).

Der Wanderprediger Bion von Borysthenes (3. Jh. v. Chr.) hielt gute Sklaven für freier als „schlechte Freie“, welche die „Sklaven aller Begierden“ seien (zit. n. Nestle 116). Die Philologie hielt er für unnütz. Was hinter dem folgenden Satz über die Toten steckt, ist unklar: „Es ist widersinnig, die Toten zu verbrennen, wie wenn sie bewußtlos wären, und sie doch anzurufen, wie wenn sie Bewußtsein hätten“ (zit. n. Nestle 119). Konnte Bion nicht zwischen Körper und Seele unterscheiden?

Teles (um 240 v. Chr.) dachte immer wieder über das Geld nach. Er stellte fest, daß meist die Armen philosophieren, während sich die Reichen Sorgen um ihr Geld machen und keine Zeit für die Philosophie haben. Der Mangel härte ab, der Überfluß mache weichlich. Auch die Verbannung war ein großes Thema für ihn, und er bemühte sich zu zeigen, daß sie kein wirkliches Übel sei. Denn man könne ja alles mitnehmen, worauf es ankomme: die geistigen Fähigkeiten, die Tugenden, die Gesundheit, die Klarheit der Sinne, das innere Glück usw.

Der Satiriker Menippos von Gadara (um 250 v. Chr.) griff vor allem den Glauben an die Götter und die „Lehren der verschiedenen Philosophenschulen“ an (Nestle 28).

Dem Dichter Phoinix von Kolophon (3. Jh. v. Chr.) lagen die Ausbildung der Seele und die „Nichtigkeit des Reichtums“ am Herzen (Nestle 29).

Der pessimistische Epigrammatiker Poseidippos (um 270 v. Chr.) fand alles im Leben so schlecht, daß er es für am besten hielt, nicht geboren zu werden oder gleich wieder zu sterben.

Auch Leonidas von Tarent meinte, das Leben sei „trauriger noch als der Tod“ (zit. n. Nestle 150) und empfahl deshalb ein minimalistisches Leben.

Kerkidas von Megalopolis war ein Freiheitsapostel, der den Reichtum verachtete. Er haßte Geiz und Verschwendung.

Demetrios wurde 71 v. Chr. von Kaiser Vespasian verbannt, weil er gegen die Monarchie wetterte.

Den Demonax von Cypern hat Lukian ausführlich dargestellt. Er hielt ihn für den „besten aller Philosophen“ (III 61). Sein ganzes Leben sei „der natürliche Ausdruck seiner Art zu denken“ gewesen (III 62). Er habe sich von jeder philosophischen Sekte das Beste zu eigen gemacht. Doch insgesamt sei er den Sokratikern am nächsten gestanden und habe den Diogenes nachgeäfft. Das habe er allerdings nicht übertrieben, sondern er habe „wie alle anderen Leute“ gegessen und getrunken (III 62f). Er sei nicht hochmütig gewesen und habe sich an die Gesetze des Anstands gehalten.

Seine Schüler habe er glücklich gemacht: „Von ihm […] kamen die Leute wie ganz neue Menschen zurück, um so viel vergnügter, artiger, heiterer und guter Vorsätze und Hoffnungen für die Zukunft voller schieden sie von ihm“ (III 63). Die Freundschaft betrachtete er „als das größte Gut der Menschheit“ (III 64).

Doch das alles nützte ihm nichts: Er wurde angeklagt, „man hätte ihn niemals opfern gesehen, und er sei der einzige Mensch in Athen, der sich nicht in den Mysterien zu Eleusis habe initiieren lassen“ (III 65). Demonax verteidigte sich sehr vornehm: Athene brauche seine Opfer nicht. Das Problem bei den Mysterien sei die Geheimhaltung. Egal, ob sie gut oder schlecht seien: Er hätte entweder für sie Werbung gemacht oder vor ihnen gewarnt, also die Schweigepflicht gebrochen, falls er sich hätte einweihen lassen. Also sei es besser gewesen, sich nicht einweihen zu lassen.

Die Athener waren begeistert und ließen die Steine fallen, die sie auf ihn werfen wollten. Von nun an respektierten sie ihn nicht nur, sondern verehrten ihn sogar. Dabei hatte er seine Verteidigung höchst unerbietig begonnen: Die Athener könnten ihn zwar umbringen, doch bisher seien sie mit derlei Opfern nicht gut gefahren (das war eine Anspielung auf den Justizmord an Sokrates).

Auch bei Fangfragen war Demonax sehr schlagfertig. Auf die Frage „Wenn ich tausend Pfund Holz verbrenne, wieviel Pfund Rauch werden da herauskommen?“ antwortete er: „Wäge die Asche, […] das übrige alles ist Rauch“ (III 74). Auf die Frage, „auf welchen von den alten Philosophen er am meisten halte?“ antwortete er, er verehre den Sokrates, bestaune den Diogenes und liebe den Aristippos (III 79).

Demonax starb im Alter von 100 Jahren, indem er nichts mehr aß. Zu seiner Beerdigung kamen sämtliche Athener, „und die Philosophen trugen seine Bahre“ (III 80).

Oinomaos von Gadara (1./2. Jh. n. Chr.) schimpfte über Orakel und Wahrsager, da sie uns die „freie Verfügung über unser Dasein“ wegnähmen (zit. n. Nestle 156).

Der Schwärmer Peregrinos Proteus aus Parion in Kleinasien verbrannte sich 165 n. Chr. selbst. Lukian schildert ihn als Kyniker, der auf der Straße über die Tugend eine Standpauke hielt „und über alle Menschen ohne Ausnahme schimpfte und lästerte“ (II 362).

Er habe seinen Vater erdrosselt, sich aber der gerichtlichen Verfolgung entzogen. In Palästina sei er Christ geworden. In Amt und Würden sei er wie ein Gott verehrt, aber ins Gefängnis geworfen worden, weil er „diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hat“ (II 367). Im Gefängnis hätten die Christen gut für ihn gesorgt und ihn einen zweiten Sokrates genannt. Durch seine Anhänger sei er reich geworden. Der Statthalter von Syrien ließ ihn frei, als er merkte, daß Peregrinos ein eitler Narr war, der den Tod als Fahrkarte zum Nachruhm betrachtete.

Peregrinus kehrte in seine Heimat zurück, doch sein Vatermord war unvergessen. Peregrinos schenkte deshalb sein Erbe dem Volk, das ihn dafür zum Philosophen und Patrioten erklärte. „Nun war seinen Feinden der Mund gestopft, und wer sich hätte unterfangen wollen, des Vatermordes auch nur von ferne zu erwähnen, würde auf der Stelle gesteinigt worden sein“ (II 373f). Trotzdem wurde Peregrinos Landstreicher. Als er es sich mit den Christen verdarb, weil er Opferfleisch aß, kehrte er nach Parion zurück und wollte sein väterliches Erbe wiederhaben. Er spannte sogar den Kaiser für seine Zwecke ein, aber ohne Erfolg.

Nun reiste er nach Ägypten, um dort durch Selbstkasteiungen berühmt zu werden. Danach ging er nach Italien, um „über alle Welt zu schimpfen und zu lästern […], am meisten über den Kaiser“ Antoninus Pius. Dieser hielt es tatsächlich für „unter seiner Würde, einen Menschen, der von Philosophie Profession machte, für Worte zu strafen, zumal da er das Lästern und Schmähen ordentlich als sein Handwerk trieb“ (II 375).

Der Chef der Verwaltung von Rom war nicht so milde wie sein Kaiser und wies den Peregrinos aus der Stadt. Begründung: Solche Philosophen könne man in Rom nicht brauchen. Doch Peregrinos wurde durch beides berühmter: durch die Milde des Kaisers und die Strenge des Beamters. Er wurde sogar mit Musonius, Dion, Epiktet und anderen verglichen, die ebenfalls verbannt worden waren.

Nun ging Peregrinos nach Griechenland und schmähte die Einwohner von Elis. Außerdem wollte er die Griechen in einen Krieg gegen die Römer hetzen. Auch Tiberius Claudius Atticus Herodes wurde nicht von seinem Lästermaul verschont. Denn er habe durch eine Wasserleitung nach Olympia für die Zuschauer der olympischen Spiele das Publikum verweichlicht, das besser „an den hitzigen Krankheiten“ gestorben wäre (II 377).

„Und das alles sagte er, während er sich das nämliche Wasser wohl belieben ließ; eine Unverschämtheit, wodurch die Anwesenden so erbittert wurden, daß alles zusammenlief und im Begriff war, ihn mit Steinen zuzudecken, so daß der tapfere Mann, um mit dem Leben davonzukommen, zu Zeus seine Zuflucht nehmen mußte“ (II 377). Gemeint ist: zum „Tempel des Zeus zu Olympia, der, wie alle Tempel, eine Freistätte war“ (Anm. 32, II 377).

Zur nächsten Olympiade erschien Peregrinos wieder in Olympia, doch nun scherte sich keiner mehr um ihn, da „seine Künste […] nun was altes“ waren; „und etwas Neues […] wußte er nicht aufzutreiben – so geriet er endlich auf diesen letzten tollen Einfall mit dem Scheiterhaufen und kündigte den Griechen bereits an den letzten olympischen Spielen an, daß er sich an den nächstfolgenden verbrennen würde“ (II 378).

Lukian sah den Peregrinos ein paar Tage vor seinem Tod, wie er seine entzündeten Augen einsalbte. Er kommentiert: „Es ist gerade, als wenn einer, der im Begriff wäre, den Galgen zu besteigen, sich vorher einen bösen Finger verbinden ließe. Was meinst du wohl, daß Demokritos getan hätte, wenn ihm solche Dinge vorgekommen wären? Gelacht würde er über den Narren haben! Und doch ist hier so viel Belachenswürdiges, daß dieser große Lacher selbst nicht damit fertig geworden wäre“ (II 393).

Der Wanderprediger Dion von Prusa (40-120 n. Chr.) „behandelte in seinen Reden vor versammelter Menge die ethischen und sozialpolitischen Probleme, welche die Zeit bewegten, in populärwissenschaftlicher Form“ (Nestle 33).

Wilhelm Nestle faßt zusammen: „Antisthenes der Theoretiker, Diogenes der rigoristische Praktiker, Krates der seelsorgerliche Mahner, Bion der anpassungsfähige Humorist, Menippos der beißende Satiriker, Dion der erbauliche Wanderprediger, sie alle sind nur Variationen desselben Typus“, der „im christlichen Mönchtum“ weiterlebte (Nestle 33f).

Kyrenaiker

Aristippos von Kyrene (ca. 435-355 v. Chr.) hielt die Empfindungen hinsichtlich der Erkenntnis für maßgeblich. Er war sich dessen bewußt, daß uns die Sinne täuschen können. Er hielt die Lust für das höchste Gut. Fehlende Bildung fand er schlimmer als Geldmangel, da es dem Ungebildeten an Menschlichkeit fehle. Es komme nicht darauf an, viel zu lesen, sondern Nützliches. Auf die Frage, was Philosophen von anderen Menschen unterscheide, antwortete er, daß die Philosophen ihre Lebensführung nicht ändern würden, wenn alle Gesetze abgeschafft würden.

Theodoros von Kyrene (vor 340 – vermutlich nach 250 v. Chr.) hielt die Freude für das „höchste Gut“. Die Freundschaft hielt er für wertlos, denn zwischen Toren nehme sie ab, wenn der gegenseitige Nutzen wegfalle; „die Weisen aber brauchen keine Freunde, weil sie sich selbst genug sind“ (zit. n. Nestle 169).

Annikeris von Kyrene meinte, es gebe keinen „allgemeinen Lebenszweck“, „sondern nur jede einzelne Handlung hat ihren Zweck und dieser besteht in der daraus sich ergebenden Lust“ (zit. n. Nestle 170).

Hegesias von Kyrene hielt die Lust für das höchste Gut. Sie sei unabhängig von Armut und Reichtum.

Megariker

Eukleides aus Megara (ca. 450-380 v. Chr.) glaubte an das absolute Gute: Es „ist Eines und trägt nur verschiedene Namen: bald heißt es Einsicht, bald Gott, bald Geist usw. Ein Gegensatz zu ihm existiert nicht“ (zit. n. Nestle 173).

Eubulides von Milet tat sich mit Fangschlüssen hervor. Sie sind einfach nur albern. Beispiele:

  • „Wenn du etwas nicht verloren hast, so hast du es (noch); du hast aber keine Hörner verloren, also hast du Hörner“ (zit. n. Diogenes VII 187).
  • „Wenn du sagst ‚ich lüge‘ und sagst damit die Wahrheit, so lügst du. Du sagst ja, du lügest, und sprichst doch die Wahrheit; also lügst du“ (zit. n. Nestle 173). Einwand von mir: ein Lügner sagt nicht, daß er lügt; er lügt einfach.
  • Elektra „weiß gleichzeitig einunddasselbe und weiß es nicht. Während Orestes unerkannt neben ihr steht, weiß sie, daß Orestes ihr Bruder ist, weiß aber nicht, daß er es ist“ (zit. n. Nestle 174).
  • „Ist zwei nicht wenig? Nicht auch drei? Dies zugegeben nicht auch vier? Und so weiter bis zu zehn. Da also zwei wenig ist, so ist auch zehn wenig“ (zit. n. Nestle 174). Anmerkung von mir: hier kommt es auf die Relation an – zehn im Vergleich mit tausend ist wenig.

Diodoros Kronos aus Iasos in Karien (gest. 307 v. Chr.) setzte die „unfruchtbare Dialektik“ des Eubulides fort (Nestle 41). Ein Beispiel: „Alles Vergangene muß notwendig wirklich sein. Aus etwas Möglichem kann nichts Unmögliches hervorgehen. Möglich aber ist, was weder wirklich ist noch sein wird. Folglich ist es unmöglich, daß etwas geschehe, was weder wirklich ist noch sein wird“ (zit. n. Nestle 174f).

Stilpon aus Megara (ca. 380-300 v. Chr.) betrachtete die Gefühllosigkeit als das „höchste Gut“. Auch er produzierte alberne Fangschlüsse. Beispiele: „Wer ‚der Mensch‘ sagt, sagt damit gar nichts. Denn er meint damit weder diesen noch jenen.“ Und: „Was man mir da zeigt, ist nicht Kohl. Denn Kohl gab es vor zehntausend Jahren; also ist dies kein Kohl“ (zit. n. Nestle 177).

Von Alexinos ist nur ein einziges Fragment erhalten, ein Trugschluß, mit dem er „den Beweis des Stoikers Zenon für die Vernünftigkeit der Welt parodierte“ (Nestle 42): „Das Poetische ist besser als das Nicht-Poetische, das Grammatische besser als das Nicht-Grammatische; auch was man in andern Künsten lernt, ist besser als was man nicht lernt. Es gibt aber nichts, das besser wäre als die Welt; also ist die Welt etwas Poetisches und Grammatisches“ (zit. n. Nestle 177).

Was Zenon über die Vernünftigkeit der Welt sagte, ist eigentlich kein Beweis, sondern Theologie bzw. Metaphysik:

Der Lehre der Stoiker „zufolge hat das Weltall zwei Anfänge, das Tätige und das Leidende. Das Leidende sei die qualitätslose Wesenheit, die Materie, das Tätige sei die Vernunft in ihr, die Gottheit; denn diese, ewig in ihrem Bestand, walte schöpferisch über alle Gestaltungen der Materie. […] Gott sei ein einiges Wesen, sei Vernunft und Schicksal und werde Zeus genannt, werde aber auch noch mit vielen anderen Namen bezeichnet. Zu Anbeginn in seinem Sein auf sich selbst beschränkt, lasse er die gesamte Substanz vermittelst der Luft sich in Wasser verwandeln. Und wie im Samen der Keim enthalten ist, so behalte auch er als erzeugende Weltvernunft (logos spermatikos) bei solcher Beschaffenheit seinen Sitz im Feuchten bei, indem er durch sich selbst die Materie fähig mache zu den weiteren schöpferischen Leistungen; dann erzeuge er zuerst die vier Elemente, Feuer, Wasser, Luft und Erde. Darüber gibt Zenon Auskunft in seiner Schrift über das Weltganze und Chrysipp im ersten Buch der Physik und Archedemos in einem der Bücher über die Elemente. […]

Welt nehmen sie in dreifacher Bedeutung: erstens als Gott selbst als den Träger der eigenartigen Qualität der gesamten Substanz; er ist demnach unvergänglich und unerschaffen, der Schöpfer der Weltordnung, der nach bestimmten Zeitabschnitten die gesamte Substanz für seinen eigenen Bestand in sich aufzehrt und dann wieder aus sich selbst erzeugt. Zweitens verstehen sie unter Welt die Gesamtordnung der Sterne und drittens das aus beiden Zusammengesetzte“ (Diogenes VII 134-138).

Nestle beurteilt die Megariker insgesamt ziemlich negativ: „Im ganzen sind diese Megariker eine wenig erfreuliche Erscheinung. Man kann sich mitunter dem Eindruck nicht entziehen, daß für diese Leute Sokrates umsonst gelebt hat und daß sie den kleinen Nachfahren eines Protagoras und Gorgias, durch die der Name ‚Sophist‘ seinen üblen Ruf bekam, viel näher stehen als dem großen Athener“ (Nestle 42f).

Elisch-eretische Schule

Phaidon von Elis (5./4. Jh. v. Chr.), bekannt aus Platons Dialog Phaidon, verglich das Gespräch mit einem Philosophen mit einem Insektenstich, den man erst durch die Schwellung bemerkt. Genauso wenig bemerkt man, „wie und wann“ einem die philosophische Belehrung „nützt; aber daß sie dir genützt hat, wirst du merken“ (zit. n. Nestle 179).

Sokrates verglich sich in Platons Apologie (30e) Otto Apelt zufolge nicht mit einer Bremse, die ein Pferd steche, sondern mit einem Sporn, mit dem der Reiter es antreibt. Das der Übersetzung zugrundeliegende griechische Wort ist dasselbe: myōps = 1. Viehbremse, Pferde- und Ochsenbremse, 2. Stachel, Sporn, 3. Antrieb, Anreiz.

Menedemos von Eretria (ca. 350-278 v. Chr.) setzte „Besonnenheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit“ miteinander gleich (zit. n. Nestle 179).

Aischines von Sphettos gibt vor allem die Meinungen von anderen wieder. Zum Beispiel habe Aristides bemerkt, „man könne alle Tage Leute sehen, die von ihrem Reichtum einen guten oder schlechten Gebrauch machen; dagegen solche, die sich mit der Armut anständig abfinden, treffe man selten; zu schämen brauche sich nur, wer seine Armut widerwillig ertrage“ (zit. n. Nestle 188).

Alte Akademie

Platons Neffe Speusippos (um 408 – 339 v. Chr.) leitete die Akademie von 348/347 an bis zu seinem Tod. Er betrachtete eine Wahrnehmung als wissenschaftlich, „insofern sie teil hat an der vernunftgemäßen Wahrheit“ (zit. n. Nestle 197). Er sah das Eine, das Gute und Gott als drei verschiedene Dinge. Für ihn war auch „der unvernünftige Teil der Seele […] unsterblich“ (zit. n. Nestle 199).

Xenokrates von Chalkedon (um 395-313 v. Chr.) definierte die Philosophie als „das Wissen von den ersten Ursachen und von der durch das Denken erfaßbaren Substanz“ (zit. n. Nestle 199). Außerdem unterschied er noch „eine sinnlich wahrnehmbare […] und eine zusammengesetzte“ Substanz. Letztere betrachtete er als „Glaubenssache“ (zit. n. Nestle 201).

Für ihn war Zeus „der erste Gott“. Nach ihm rangierte „die Seele des Alls. Ein Gott ist aber auch der Himmel und die feurigen Sterne sind die olympischen Götter. Außerdem gibt es noch andere unsichtbare Dämonen unter dem Mond. Ferner gibt es göttliche Kräfte, welche in den materiellen Elementen walten.“ Insgesamt gebe es „8 Götter: die fünf, deren Namen die Planeten tragen“ (nämlich Kronos/Saturn, Zeus/Jupiter, Ares/Mars, Aphrodite/Venus und Hermes/Merkur), „ferner einen, von dem man annehmen muß, daß er sich aus sämtlichen am Himmel zerstreuten Fixsternen, die gewissermaßen seine Glieder bilden, einheitlich zusammensetzt; dazu kommt als siebenter die Sonne und als achter der Mond“ (zit. n. Nestle 205).

Xenokrates meinte, Menschen habe es schon immer gegeben. Die Seele sei „kein Körper“, sondern zusammengesetzt aus der sinnlichen Wahrnehmung und dem Denken. Sie sei über den ganzen Körper verteilt und könne sich von ihm lösen. Sie sei „unvergänglich“. Dazu komme von außen der Geist. Selbst bei den „unvernünftigen Lebewesen“ könne man eine „Ahnung des Göttlichen“ nicht ausschließen (zit. n. Nestle 207).

Die Philosophie unterteilte er in Physik, Ethik und Logik.

Polemon von Athen (314-270 v. Chr.) betrachtete „ein naturgemäßes Leben“ als das „höchste Gut“. Für ihn gab es ohne Sittlichkeit „kein Glück“ (zit. n. Nestle 209).

Krantor aus Soloi in Kilikien (ca. 340/335-275 v. Chr.) stellte folgende absteigende Reihe von Werten auf: Sittlichkeit (Tapferkeit) – Gesundheit – Lust – Reichtum.

Eudoxos von Knidos (391/390-338/337 v. Chr.) „darf der Neubegründer der Mathematik genannt werden“. „In seiner Physik und Ethik entfernte er sich gänzlich von den Lehren der Akademie“ (Nestle 59).

Herakleides Pontikos (ca. 390-310 v. Chr.) stellte im Anschluß an den Pythagoreer Philolaos die Hypothese auf, daß sich die Erde um ihre eigene Achse dreht und um die Sonne kreist.

Peripatetiker

Von Theophrastos von Eresos auf Lesbos (371-287 v. Chr.) „rührt das Wort her, daß Zeit Geld sei“ (Nestle 63). Am bekanntesten ist sein Büchlein mit dem Titel „Charaktere“. Darin schreibt er zum Beispiel über den Verleumder: „Und meist sagt er über die eigenen Angehörigen und Freunde Schlechtes, auch über die Toten; üble Rede nennt er Redefreiheit, Demokratie, Freiheit, und das ist für ihn das Angenehmste im Leben“ (Kap. 28). Über den Pervertierten: „Vor Guten erklärt er, keiner werde von Natur gut geboren, alle seien gleich, daß aber einer gut ist, das macht er ihm zum Vorwurf“ (Kap. 29).

Aus seiner Naturlehre: „Auch bei den physischen Dingen dürfen wir nicht immer nach dem Warum suchen; denn es ist lächerlich, die Frage aufzuwerfen: warum brennt das Feuer und warum ist der Schnee kalt?“ (zit. n. Nestle 215)

In seiner Metaphysik hielt Theophrastos den Gedanken für widersinnig, daß „das Seiende nicht möglich ist ohne seine Gegensätze. Und manche steigern diesen Widersinn noch, indem sie das, was nicht ist und nicht war und nicht sein wird, zur Natur des Alls hinzurechnen. Aber diese Philosophie geht ins Maßlose“ (zit. n. Nestle 231). Stattdessen meinte er: „Denn den Ausgangspunkt der Erkenntnis des Weltalls bildet die Frage: worin besteht das, was ist, und wie verhält es sich gegenseitig?“ (zit. n. Nestle 234)

In seiner Ethik betrachtete Theophrastos „das unserer Individualität entsprechende Mittelmaß“ als das „Beste“. „Dies individuelle Mittlere wird durch unsere Vernunft bestimmt.“ Er schrieb, daß gehässige Lügen „zwar eine Zeitlang wirken, aber dann ihre Kraft verlieren“. Den Neider hielt er für unglücklicher als andere, da er sich „außer über sein eigenes Unglück […] auch noch fortwährend über das Glück der anderen abhärmt“ (zit. n. Nestle 253).

In seiner Schrift „Über Begeisterung“ wies er auf die heilende Wirkung der Musik hin. In seiner Schrift „Über Musik“ nannte er „drei Quellen“, aus denen die Musik entspringe: „aus Schmerz, Lust und Begeisterung“ (zit. n. Nestle 255).

In der Schrift „Über die Freundschaft“ heißt es: „Fremde Menschen darf man nicht zuerst lieben und dann prüfen, sondern muß sie zuerst prüfen und dann lieben; bei Geschwistern ist es umgekehrt“ (zit. n. Nestle 256).

In der Schrift „Wider die Ehe“ lehnte Theophrast es ab zu heiraten. Dafür nannte er folgende Gründe: „Erstens hindert die Ehe an den philosophischen Studien: man kann nicht gleichermaßen den Büchern und der Gattin dienen. […] Wir können daneben keinen Freund, keinen Bekannten haben“ (zit. n. Nestle 257).

Außerdem sei ein Philosoph nie allein: „Denn alle guten Menschen, die jemals gelebt haben, hat er um sich, und er lenkt seinen freien Geist, wohin er will. Er erfaßt mit dem Gedanken, was er körperlich nicht fassen kann, und fehlt es ihm an Menschen, so redet er mit Gott“ (zit. n. Nestle 258).

Um der Kinder willen zu heiraten, hielt Theophrastos für „töricht“: „Denn was geht es uns an, wenn wir aus der Welt scheiden, ob ein anderer sich nach unserem Namen nennt, da der Sohn nicht ohne weiteres genau wie der Vater heißt und andererseits unzählige Leute denselben Namen tragen? Oder ist es eine Stütze des Alters, einen Sohn in seinem Hause zu unterhalten, der vielleicht früher stirbt als du, vielleicht einen ungeratenen Charakter hat und dem möglicherweise, wenn er herangereift ist, dein Tod zu langsam kommt? Erben aber hat man bessere und zuverlässigere an Freunden und Bekannten“ (zit. n. Nestle 258f).

Aus der Schrift über die Politik: „Eine Frau soll sich nicht auf die Politik, sondern auf den Haushalt verstehen“ (zit. n. Nestle 260).

Eudemos von Rhodos (4. Jh. v. Chr.) schrieb eine „Ethik“, „die sich teilweise mit der Nikomachischen des Aristoteles deckt“. Darin „betont er noch etwas mehr als dieser die Abhängigkeit des Menschen von Gott, indem er sein Glück und seine Leistungsfähigkeit auf diesen zurückführt“ (Nestle 73).

Dikaiarchos von Messene hielt es für „besser, die Zukunft nicht zu kennen, als sie zu kennen“ (zit. n. Nestle 262). Der ideale Staat war für ihn eine Verbindung von Monarchie, Aristokratie und Demokratie. Er meinte, die Philosophie sei „mit der Politik verwandt“ (zit. n. Nestle 265).

Aristoxenos von Tarent (um 370 – um 300 v. Chr.) hielt die Anarchie für das größte Übel. Von ihm stammt die Erzählung von den Pythagoreern Phintias und Damon (in Nestle 268f), die den Inhalt von Schillers Gedicht „Die Bürgschaft“ bildet. Daß die beiden Pythagoreer das Freundschaftsangebot von Dionysios ausschlugen, der sie zu Testzwecken belogen und mit dem Tod bedroht hatte, ließ Schiller allerdings weg. Anders formuliert: Schiller verleumdete die Pythagoreer, die den Tyrannen überhaupt nicht ermorden wollten, und beschönigte das Handeln von Dionysios. Denn handelte sich um eine falsche Anklage auf der Basis von Neid, bei der Dionysios mitspielte.

Demetrios von Phaleron hielt das Glück für „unzuverlässig“. Denn es „erneuert die Welt ganz wider unsere Berechnung und zeigt seine Macht im Unerwarteten“ (zit. n. Nestle 270).

Straton von Lampsakos (um 340 – 270/269 v. Chr.) befaßte sich vor allem mit Naturphilosophie. Er lehnte „metaphysische und theologische Erklärungen für die Naturphänomene ab. In seiner dezidierten Hinwendung zur Beobachtung, zum Experiment und zur Einfachheit der Naturerklärung, die sich nur auf das ‚Wie‘ des Geschehens, nicht auf das (verborgene) ‚Warum‘ bezieht, nimmt Straton wesentliche Kriterien des neuzeitlichen Wissenschaftsverständnisses vorweg“ (Matthias Gatzemeier, in: EPhW 4/103).

Einige Zitate über Naturphilosophie:

  • „Das Seiende ist die Ursache der Beharrung“ (zit. n. Nestle 270).
  • „Ich bedarf keines Gottes Hilfe zur Weltbildung. Alles, was ist, ist das Werk der Natur“ (zit. n. Nestle 271).
  • „Die Gefäße die den meisten Menschen leer zu sein scheinen, sind nicht, wie man annimmt, leer, sondern voll von Luft“ (zit. n. Nestle 272).
  • „Der Himmel ist feurig. […] Die Sterne erhalten ihr Licht von der Sonne“ (zit. n. Nestle 274).

Über Erkenntnistheorie: „Es gibt keine sinnliche Wahrnehmung ohne Denken“ (zit. n. Nestle 276). „Jedes lebende Wesen hat Verstand“ (zit. n. Nestle 278).

Über Ethik: „Gut ist, was die Kraft zur Vollendung bringt, vermöge der wir in Tätigkeit gesetzt werden“ (zit. n. Nestle 280).

Kritolaos (2. Jh. v. Chr.) „verteidigte […] die Lehren von der Ewigkeit der Welt […], von der quinta essentia als Seelensubstanz […] und die 3-Güter-Lehre“ (Ernst Günther Schmidt, in: KP 3/350).

Was die Drei-Güter-Lehre ist, erfahren wir aus Ciceros „Gesprächen in Tusculum“: „An diesem Punkte frage ich, welche Bedeutung jene Waage des Kritolaos haben soll, der in die eine Schale die Güter der Seele legt, in die andere die des Körpers und die äußeren und meint, daß die eine ein derartiges Übergewicht besitze, daß sie Erde und Meer hinunterdrücke“ (V 51).

© Gunthard Rudolf Heller, 2025

Literaturverzeichnis

CICERO: Gespräche in Tusculum, Übersetzung, Kommentar und Nachwort von Olof Gigon, Stuttgart 1985

DIOGENES LAERTIOS: Leben und Meinungen berühmter Philosophen, aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt, Hamburg 21967

ENZYKLOPÄDIE PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFTSTHEORIE, hg. v. Jürgen Mittelstraß, 4 Bände, Stuttgart/Weimar 2004 (EPhW)

EPIKTET · TELES · MUSONIUS: Wege zum Glück, auf der Grundlage der Übertragung von Wilhelm Capelle neu übersetzt und mit Einführungen und Erläuterungen versehen von Rainer Nickel, München 1991

HELLER, Gunthard: Philosophie Einführung: Sokrates und Platon, Philognosie 2015

– Einführung in die Philosophie des Aristoteles, Philognosie 2015

DER KLEINE PAULY – Lexikon der Antike in fünf Bänden, München 1979 (KP)

LUCK, Georg: Die Weisheit der Hunde – Texte der antiken Kyniker in deutscher Übersetzung mit Erläuterungen, Stuttgart 1997

LUKIAN: Demonax, in: Sämtliche Werke, mit Anmerkungen. Nach der Übersetzung von C. M. Wieland bearbeitet und ergänzt von Hanns Floerke, dritter Band, Berlin 21922, S. 59-80

– Das Lebensende des Peregrinos, in: Sämtliche Werke, zweiter Band, Berlin 21922, S. 360-393

MENGE-GÜTHLING: Langenscheidts Großwörterbuch Altgriechisch-Deutsch, Berlin/München/ Wien/Zürich 261987

MEYERS ENZYKLOPÄDISCHES LEXIKON, 25 Bände, Mannheim/Wien/Zürich 91980/81 (MEL)

NESTLE, Wilhelm: Die Sokratiker, Jena 1922

PLATON: Apologie des Sokrates, in: Sämtliche Dialoge Band I, Vorwort und Einleitung zur Gesamtausgabe von Otto Apelt, Hamburg 1988

SCHILLER, Friedrich: Die Bürgschaft, in: Sämtliche Gedichte – Zweiter Teil, München 1965, S. 119-123

THEOPHRAST: Charaktere, Griechisch/Deutsch, übersetzt und herausgegeben von Dietrich Klose, mit einem Nachwort von Peter Steinmetz, Stuttgart 1970

WÖRTERBUCH DER ANTIKE mit Berücksichtigung ihres Fortwirkens, Stuttgart 81976

Gunthard Heller

Teilen

Einen Kommentar schreiben

Die Angabe des Namens ist optional.
Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung, Verarbeitung und Veröffentlichung der angegebenen Daten durch diese Website einverstanden. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.