Meditation: Was brauche ich zum Meditieren? (Utensilien)

Gerade Anfänger fragen sich: Was brauche ich zum Meditieren? Welche Utensilien sollte ich vorab besorgen? Hier geben wir einen kleinen Überblick, was man gut – für viele Arten der Meditation – brauchen kann.

Bequeme Kleidung für die Meditation Bequeme Kleidung zum Meditieren

Am Wichtigsten ist eine bequeme Kleidung, z. B. ein Jogginganzug, der Sie beim Asana nicht behindert. Enge Kleidung oder harte Stoffe, z. B. Jeans, sind zu starr und unflexibel und können den Blutkreislauf abschnüren oder unnötig behindern.

Sie können sich auch eine spezielle Kleidung für die Meditation kaufen oder selbst anfertigen. Ich verwende beispielsweise gerne eine Robe oder einen Kimono für die Meditation. Ich trage ihn nur zu diesem Zweck und nicht im Alltag.

Das stärkt den Bezug zur Meditation und erzeugt schon beim Umziehen eine innere Einstimmung – eine Unterbrechung – zum Alltag. Es hilft mir dabei meine Stimmung zu verändern und zur Ruhe zu kommen.

Meditationsdecke und Meditationsunterlagen

Als Unterlage eignet sich eine weiche Decke, auf der Sie bequem längere Zeit sitzen können. Auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achten Sie darauf, dass die Meditationsdecke einen festen Sitz erleichtert.

Ein Negativbeispiel ist eine dicke Matratze, in der Sie tief einsinken und wackelig sitzen. Das begünstigt eine schiefe und instabile Haltung in der Meditation.

Wer aufgrund von Verspannungen nicht flach auf dem Boden sitzen kann, kann sich auch Hilfsmittel – wie Meditationskissen, einen Meditationshocker o. ä. – besorgen. Wichtig ist anfangs nur, dass man üben kann, regungslos zu sitzen. Alles, was sich instabil oder wackelig anfühlt, ist ungeeignet.

Uhr zum Meditieren?

Meditationsdecke mit Wecker Um Meditationszeiten gezielt üben zu können, empfehle ich eine Uhr, auf der Sie die gewünschte Dauer einstellen. Digitale Wecker eignen sich besser als analoge (mit Zeigern), da Sie die Minutenanzahl exakt wählen können.

Am besten ist eine Uhr mit "Countdown", die nach Ablauf der Zeit ein paar mal piept und dann aufhört.

Ein Tipp wäre auch ein Smartphone mit einem sanften Klingelton zu nutzen, sodass man am Ende nicht erschrickt – oder positiv gesagt – die Meditation in Ruhe beenden kann.

Räucherutensilien für die Meditation

Gerüche beeinflussen direkt unsere Stimmungen und Gedanken. Kein Wunder, denn dieser Sinn gehört zu den ältesten Teilen unseres Gehirns.

Es gibt schwere und träge, leichte und flüchtige, erregende und stimulierende Gerüche – um eine kleine Auswahl zu nennen.

Öle, Harze, Räucherstäbchen für die Meditation Wenn Sie sich genauer über Düfte informieren wollen, finden Sie in Buchhandlungen oder im Netz eine Vielzahl von Werken, die sich ausschließlich diesem Thema widmen. Meist haben auch esoterische Shops eine Unterabteilung für Räucherungen, in denen die Wirkungsweise der Harze und Öle beschrieben werden.

Legen Sie sich ein kleines Set an Räucherwerk zu, das für Sie geeignet erscheint. Für hektische Menschen eignen sich träge oder beruhigende Gerüche. Phlegmatische Menschen können sich mit anregenden Gerüchen beleben.

Haben Sie Schwierigkeiten, sich für eine bestimmte Sorte Räucherwerk zu entscheiden, beginnen Sie mit Olibanum. Olibanum eignet sich für die meisten Meditationsarten und ist leicht zu erwerben. Wer keinen Katalog zur Hand hat, kann einfach in die Apotheke nebenan gehen und sich mit Olibanum (egal welcher Herkunft oder Sorte) ausstatten.

Für Räucherungen empfehle ich Räuchergefäße, wie z. B. Duftlampen oder Räuchergefäße für Harze (meist mit kleinen Gittern versehen). Mittlerweile gibt es auch Kombinationsgefäße, die sowohl für Harze als auch Öle geeignet sind. Sie haben den Vorteil, dass Sie mit einem Gefäß alle Räucherwerke benutzen können. Denn es gibt Räucherungen, die nur als Harz oder Öl erwerbbar sind. Alternativ können Sie auch mit Räucherstäbchen räuchern.

Dieser Artikel ist ein kleiner Auszug aus unserem Meditationsbuch für Anfänger. Diese Anregungen sollen Ihnen helfen möglichst selbständig, die Kunst der westlichen Meditation zu lernen.

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Viel Spaß beim Meditieren!

Tony Kühn

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