Weihnachten: Was wissen Sie über Hintergründe und Bräuche?

14.12.2010
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Cassandra B.
www.aegypten-geschichte-kultur.de/
1. Weihnachten umfasst eine bestimmte Zeitspanne. Bis wann geht die Weihnachtszeit?
Bis einschließlich des 1. Weihnachtsfeiertages.
Bis zu den 3 Heiligen Königen am 6. Januar.
Bis einschließlich des 2. Weihnachtsfeiertages.
Bis zum Sonntag nach dem Dreikönigstag.
2. Aus welchem Grund wurde der Adventskranz erfunden?
Um mehr Licht der noch zunehmenden jahreszeitlichen Dunkelheit entgegenzusetzen. Denn das Licht nimmt erst wieder ab dem 21. bzw. 22. Dezember zu (Wintersonnenwende), was sich dann im stark beleuchteten Weihnachtsbaum am 24. Dezember ausdrücken soll.
Als Symbol, um zu verdeutlichen, dass das Licht bis Weihnachten zunimmt, welches mit der Geburt Jesu seinen Höhepunkt erreicht.
Aufgrund der runden Form des Adventkranzes - an dem sich immer wiederholenden Kreislauf der Geburt, Leben, Sterben, Tod. Die vier Kerzen verdeutlichen die verschiedenen Stadien und symbolisieren die zunehmende Reife des Menschen.
Für die Kinder, damit sie die Wartezeit bis Weihnachten abzählen konnten.
3. Was symbolisiert der Adventskranz in der heutigen Zeit?

Mehrere Antworten sind möglich!

Die vier Kerzen des kreisförmigen Adventskranzes werden gerne mit den vier Himmelsrichtungen parallelisiert und mit dem Kreislauf des ewigen Lebens in Verbindung gebracht.
Das Licht nimmt zu und wird als Symbol und Ausdruck der bevorstehenden Geburt Jesu Christi (Licht der Welt) gedeutet.
Die kreisrunde Form des Adventkranzes ist auf einen sehr alten Brauch zurückzuführen, nach dem man sich an jedem Sonntag in der Zeit vor Weihnachten die immergrünen Tannenzweige um den Hals band, als Symbol der Fruchtbarkeit und als Symbol des ewigen Lebens.
Das Grün des Adventkranzes symbolisiert Leben und die vier Kerzen das kommende Licht, das in der Weihnachtsnacht seinen Höhepunkt mit der Geburt Christi erreicht und an diesem Zeitpunkt die ganze Welt erleuchtet.

Der Weihnachts- oder Christbaum / Tannenbaum ist auf keinen eindeutigen Brauch zurückzuführen. Seine Entwicklung setzte sich im Laufe der Geschichte aus verschiedenen Bräuchen verschiedener Kulturen zusammen.

4. Welcher Brauch gehört nicht dazu?
Im Mithraskult wurde der Sonnengott geehrt, indem man einen Baum zur Wintersonnenwende schmückte.
Zu Weihnachten wurden schon im Mittelalter Paradies-Spiele aufgeführt, da der 24. Dezember nach cisalpinem Brauch dem Gedächtnis von Adam und Eva gewidmet war, den Stammeseltern der Menschen. Dabei konnte es sich auch um einen Laubbaum handeln, der mit Äpfeln geschmückt wurde.
Man hängte im Winter schon sehr früh Tannenzweige ins Haus, damit die bösen Geister nicht eindringen bzw. sich nicht ins Haus einnisten konnten.
Im Norden Europas schmückte man schon 1419 in der Winterszeit eine mittelgroße Tanne inmitten des Waldes. Man hängte daran Nüsse, Äpfel und Naschwerk aus der Bäckerei. Später kamen kleine Spielsachen hinzu, z.B. Puppen. Im Dezember, zur Wintersonnenwende spazierte das ganze Dorf in den Wald, um den Baum zu finden und die daran befestigten Gegenstände unter sich zu verteilen.
Durch die immergrüne Pflanze wurde Gesundheit ins Haus geholt, deshalb schmückte man sein Heim mit Grünem. Auch gab Grün die Hoffnung auf den wiederkehrenden Frühling.
5. Welcher Baumschmuck gehört traditionell nicht an die Spitze des Weihnachtsbaumes?
eine Kerze
eine Glasspitze
ein Engel
ein Stern
6. Zu den Bräuchen des Weihnachtsfestes gehört auch der Bunte Teller. Was gehört nicht in diesen Teller?
Nüsse
Äpfel
Gebäck
Orangen bzw. Mandarinen
Spezialitäten, z.B. ein guter Wein
7. Weihnachtsbräuche gehören zu jedem Weihnachtsfest. Welche tradierten Bräuche gelten für den deutschen Sprachraum?

Mehrere Antworten sind möglich!

Weihnachtsessen
Tannenbaum bzw. Christbaum
Spaziergang nach dem Weihnachtsessen
Kirchgang, Weihnachts- bzw. Krippenspiele und Weihnachtssingen
Die Geschenke und Gaben vom Nikolaus, Christkind und Weihnachtsmann
8. Warum ist der Weihnachtskarpfen ein typisches mögliches Weihnachtsgericht für den Heiligen Abend?
Weil Fisch früher billiger und auch für arme Menschen erschwinglicher war als Fleisch.
Weil Fisch früher wie heute eine ganz besondere Delikatesse ist.
Weil es sich beim Karpfen um ein spezielles Fastengericht handelt, das dem besonderen Anlass eines Weihnachtsgerichts gerecht wird.
Weil Fisch ein Symbol für Jesus war und ist.
9. Der Nikolaustag fällt jedes Jahr auf den 6. Dezember. Traditionell hat der Nikolaus einen Begleiter, der sich um die bösen Kinder kümmert. Wie wird dieser böse Begleiter nicht genannt?
Butzenbercht
Pelzmärtel
Satan
Knecht Ruprecht
Beelzebub

Der Mythos vom Weihnachtsmann, der mithilfe eines fliegenden Schlitten reist, stammt aus den Vereinigten Staaten. Dieser fliegende Schlitten wird von mehreren Rentieren gezogen.

10. Jedes Rentier hat traditionell einen Namen. Welcher Name gehört nicht dazu?
Dasher
Vixen
Comet
Dancer
Rudolph

Früher gab es nur zum Tag des Nikolaus, also am 6. Dezember Geschenke. Das änderte sich im Laufe der Zeit.

11. Das Schenken konzentrierte sich mehr und mehr auf den Heiligen Abend, den 24. Dezember. Woran lag das?
Nikolaus war eine Furcht einflößende Person für die meisten Kinder. Deshalb erfand man den Weihnachtsmann, der erst am Heiligen Abend Geschenke verteilte.
Man fand es passender zur Freude über die Geburt Christi, die Freude über seine eigenen Kinder in Form von Geschenken zu zeigen.
Da sich um den Heiligen Abend die Feierlichkeiten häuften und gesetzliche Feiertage entsprechend festgelegt wurden, fand man es im Laufe der Zeit praktischer das Schenken in diese Zeit zu verlegen.
Luther war generell gegen die Heiligenverehrung, was auch den Tag des Nikolaus anbelangte. Deshalb wurde das Schenken auf den 24.12. verlegt.
12. Wo kommen die Briefe hin, die Kinder an das Christkind oder an den Weihnachtsmann schicken?
Die Briefe kommen in die Weihnachtspostfiliale.
Die Briefe werden umgehend retour, also zurück geschickt.
Die Briefe werden vernichtet.
Die Briefe werden an die Katholische und Evangelische Kirche geschickt, die sich dadurch deren Bearbeitung aufteilen.
13. Welches traditionelle Weihnachtslied hat sich weltweit verbreitet?
Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht ...
Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben ...
Last Christmas -
I gave you my heart ...
Oh Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter ...
O du fröhliche, o du seelige
gnadenbringende Weihnachtszeit ...
14. Was soll die Form und Aussehen des Christstollens symbolisieren?
Die Form entspricht dem Brot Christi.
Die Form erinnert an das Aussehen des gewickelten Christkindes.
Die Form entspricht nach uralten Mythen einem Hügel, dem Schoß der Mutter Erde, sein Aussehen an den gefallenen Schnee in der Wintersjahreszeit (mit Puderzucker bestäubt). Innerhalb des Hügels (Stollens) verbirgt sich Nahrhaftes, das aus der Erde kommt.
Man backte früher alle größeren Backwaren in dieser Form, denn es gab keine vorgefertigten Formen (z.B. Kastenbackformen oder Springformen) und man war darauf angewiesen, eine passende Form mit den Händen zu schaffen, die eine lange Haltbarkeit und Feuchtigkeit der Backwaren garantierte.
15. Die Heiligen drei Könige brachten dem Christkind verschiedene Geschenke mit. Welches Geschenk gehörte nicht dazu?
Myrrhe
Weihrauch
Silber
Gold
16. Wer hat die berühmte Erzählung unter dem deutschen Titel "Eine Weihnachtsgeschichte" geschrieben, die auch mehrmals verfilmt wurde?
William Shakespeare
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Christoph Friedrich von Schiller
Charles Dickens
17. Was wird in der Weihnachtszeit traditionell unter einem aufgehängten Mistelzweig getan?
Tanzen
Singen
Küssen
Beten
18. Maria und Josef reisten nach Bethlehem, um der Anordnung einer Volkszählung nachzukommen. Wer ordnete dies an?
Valerius Gratus
Pontifex Maximus
Augustus
Pontius Pilatus


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