Vorläufer, Vertreter und Grundgedanken der New Age-Bewegung

1. Zur Begriffsgeschichte

Der Begriff „Neues Zeitalter“ stammt aus dem Talmud (Miers 294). Schon in der Bibel finden wir den Gedanken von einem „neuen Himmel“ und einer „neuen Erde“ (Jes 65,17; Offb 21,1). Der Prophet Jesaja hat konkret vorhergesehen, was dann geschehen soll (Kap. 11). Der zentrale Gedanke (Jes 11,9): „Man tut nichts Böses mehr […]; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn“ (Einheitsübersetzung) bzw. „Jahwes“ (Herderbibel).

Joachim von Fiore (um 1130-1202) las aus der Bibel drei „Weltzustände“ heraus: den Zustand

1. des Gesetzes, der Wissenschaft, der Sklaverei, des Leidens, der Furcht, der Knechtschaft, der Knaben, des Sternenlichts, des Winters, der Nesseln, des Grases, des Wassers, der Vorfastenzeit,

2. der Gnade, der Weisheit, des Kindesgehorsams, des Handelns, des Glaubens, der Freien, der Männer, der Morgenröte, des Frühlings, der Rosen, der Halme, des Weins, der Fastenzeit,

3. der größeren Gnade, der vollkommenen Erkenntnis, der Freiheit, der Kontemplation, der Liebe, der Freundschaft, der Alten, des Tageslichts, des Sommers, der Lilien, des Weizens, des Öls, des Osterfests (S. 82f).

Den ursprünglichen biblischen Gedanken vom Alten (mit Noah, Abraham und Moses) und Neuen Bund (Jer 31,31-34; 32,37-41; Ez 16,60ff; 34,25-31; Hos 2,18-25) – letzteren sahen die Christen in Jesus erfüllt (vgl. Lk 22,20; 2 Kor 3,6; Hebr 7,22; 8,6.13; 9,15; 12,24) – erweiterte Joachim, indem er vom Zeitalter des Vaters, des Sohnes (Jesus) und des Heiligen Geistes (vgl. Joh 14,16f.26; 15,26; 16,4-15) sprach.

Das dritte Zeitalter ließ er 1260 n. Chr. beginnen. Das zweite Zeitalter charakterisierte Joachim auch als bestimmt von der „Kirche des Petrus“, das dritte als bestimmt von der „Kirche des Johannes“. „Diese begriff Joachim als eine Mönchskirche, in der das Evangelium ganz erkannt und ernst gelebt wird.- Diese Geschichtsdeutung Joachims wurde im späten 13. Jahrhundert von der franziskanischen Bewegung ergänzt und aktualisiert. Der Joachitismus wurde durch Cola di Rienzo ins Politische umgedeutet und bereitete so den politischen Messianismus der Neuzeit vor“ (MEL 13/145).

Cola di Rienzo (1313-1354) ist durch Wagners Oper „Rienzi“ bekannt geworden. Er wollte am 20. Mai 1347 die römische Republik wieder aufrichten, scheiterte aber am Widerstand von Papst Klemens VI., der ihn verbannte. So floh er am 15. Dezember 1347 aus Rom und lebte in den Abruzzen als Einsiedler. Er „bestärkte sich in der Spiritualenhoffnung auf den Anbruch eines neuen Zeitalters des Heiligen Geistes, dessen Verwirklichung er vom Kaiser erwartete“ (MEL 20/152).

Im Gegensatz zu den Konventualen nahmen die Spiritualen innerhalb des Franziskanerordens zum Teil die „apokalyptischen, chiliastischen Gedanken Joachims von Fiore“ auf (MEL 22/310). Der Begriff „Chiliasmus“ (v. griech. chilioi = 1000) geht auf Offb 20,4 zurück. Dort ist von einer zukünftigen tausendjährigen „Königsherrschaft mit Christus“ (Herderbibel) die Rede. Joachim von Fiore identifizierte dieses tausendjährige Reich Christi mit dem Zeitalter des Heiligen Geistes. Während die Katholische Kirche den Chiliasmus verurteilte, wird er von Adventisten, amerikanischen katholisch-apostolischen Gemeinden und Zeugen Jehovas vertreten (MEL 5/565).

Den englischen Begriff New Age soll Alice Bailey (1880-1949) geprägt haben. Ein Beispiel: „Mit dem Wiedererscheinen des Christus […] wird ein neues Zeitalter oder eine neue ‚göttliche Epoche‘ eingeleitet werden“ (Telepathie und der Ätherkörper, S. 144). Sie verwendete auch den Begriff „Wassermannzeitalter“, der einen Weltenmonat bezeichnet.

Elmar Gruber faßt das Wesentliche zusammen: „Im Verlauf von 25868 Jahren durchläuft die gedankliche Verlängerung der Erdachse einmal den gesamten Tierkreis. Dieser Umlauf wird Weltenjahr oder Platonisches Jahr genannt. Teilt man das Weltenjahr nach der Anzahl der Tierkreiszeichen durch zwölf, so erhält man ‚Weltenmonate‘ von etwa 2000 Jahren Dauer. Die Entwicklung der Menschheit soll, der Astrologie zufolge, durch die dem jeweiligen Tierkreiszeichen zugeordneten Eigenschaften geprägt werden. Wir stehen nunmehr an der Schwelle zum Übergang vom Fische- in das Wassermann-Zeitalter. Allgemein wird dem Zeichen des Wassermanns die Chance zu einer erneuerten Humanität zugeschrieben, ferner die Transformation der Gesellschaft zu erhöhter Toleranz, Offenheit, zu einer geistigen Orientierung und einer höheren Bewußtheit“ (S. 15).

Die Bedeutung des Tierkreiszeichens „Wassermann“ charakterisiert Wolfgang Dahlberg folgendermaßen: „Der Wassermann ist in der Astrologie derjenige, der Weisheit bringt, der die Wasser des Geistes ausschüttet.“ Das „bedeutet, daß im Wassermannzeitalter vor allem das esoterische Wissen der Menschheit allgemein zugänglich gemacht wird“ (zit. n. Ruppert 153).

2. Sind die New Age-Anhänger Satanisten?

In ihrem Buch „Die sanfte Verführung“ kritisiert die baptistische Anwältin Constance Cumbey von einem christlich-fundamentalistischen Standpunkt aus die New Age-Bewegung als Ausgeburt des Satanismus bzw. Neuauflage des Nationalsozialismus.

Sie ist davon überzeugt, daß die New Age-Bewegung „alle biblischen Voraussagen in bezug auf den Antichristen und seine politischen Wegbereiter erfüllt“ (S. 40). Die Bibelstellen über den Antichristen sind 1 Joh 2,18.22 und 4,3 sowie 2 Joh 7. Darin werden folgende Kriterien angegeben, an denen man Anhänger des Antichrist erkennen kann: Sie leugnen Vater (Gott) und Sohn (Jesus als Christus). Sie bekennen sich nicht zu Jesus. Sie bestreiten, daß Jesus Christus in einem physischen Körper auf der Erde geweilt hat.

Der Gedanke, daß New Age-Anhänger Gott und Jesu Gottessohnschaft (im Sinn des Alten Testaments als göttliche Erwählung, vgl. Ps 2,7 und Ratzinger 154-158) leugnen, ist absurd. Mir ist auch kein einziger Autor der New Age-Bewegung bekannt, der an Jesus etwas auszusetzen hat, ihm den Christus-Titel abspricht oder bezweifelt, daß Jesus als Mensch auf der Erde geweilt hat.

Wie kommt Cumbey also auf ihre Idee? Antwort: indem sie andere Bibelstellen heranzieht (S. 86-92) bzw. biblische Sachverhalte falsch darstellt:

  • Die in Offb 13,18 genannte Zahl des Tieres (666) gelte Bailey als heilig.
  • Die New Age-Mitglieder hätten den Bund mit Jahwe gebrochen (Jes 24,5) und sich Luzifer verschrieben.
  • Bailey würde den Einsatz der Atombombe befürworten, was dem plötzlichen Verderben in 1 Thess 5,3 entspreche. Anmerkung von mir: Massenvernichtungen kommen auch in der Bibel vor (Dt 9,3; Ijob 12,23 u.a.).
  • Benjamin Creme halte im Gegensatz zu 1 Joh 2,22 nicht Jesus, sondern Maitreya für den Christus. Anmerkung von mir: Schon in der Bibel ist Jesus nicht der einzige, dem der Titel Christus (hebr. Messias) zugesprochen wird. Auch Saul, David, Salomo und Kyros sind Messiasse. Warum soll es nach Jesus keine weiteren geben (vgl. Mayer/Rühle)? Da Jesus die alttestamentlichen Prophezeiungen nicht erfüllt hat, gilt er den Juden zu Recht bis heute lediglich als ein, nicht als der Messias. Manche Christen umgehen dieses Problem mit dem Hinweis auf Jesu Wiederkunft (vgl. Mt 24,30).
  • Daß New Age-Anhänger behaupten, Jesus habe sich erst bei der Jordantaufe mit dem Christusbewußtsein verbunden, ist eine spezielle Interpretation von Mt 3,16. Dort heißt es, Jesus habe den Geist (griech. pneuma) auf sich herabkommen sehen. Cumbey leitet aus dieser Interpretation ab, die New Age-Anhänger würden meinen, „Jesus Christus sei nicht im Fleisch gekommen“ (S. 89). Das ist einfach falsch. „Jesus“ ist der Name eines Menschen, „Christus“ ist ein Titel für die göttliche Erwählung. Wann (schon vor der Geburt?) und wie (durch Verbindung mit einem Geistwesen? durch Aufnahme eines höheren Bewußtseins?) diese Erwählung stattgefunden hat, ist zweitrangig.
  • Der Glaube daran, ob Jesus zur Zeit wieder inkarniert ist oder nicht, fällt nicht unter die biblischen Kriterien, die der Erkennung des Antichrist dienen sollen. Daß die Reinkarnationstheorie zur Zeit Jesu diskutiert wurde, ist wegen der Berührung mit der griechischen Kultur naheliegend (vgl. Mt 16,13-17; Mk 6,14; Joh 9,1ff u.a.).
  • Die Rehabilitierung der alten Götter durch die New Age-Bewegung ist zwar nach Offb 9,20f ein Kriterium. Doch heute ist allgemein anerkannt, daß die alten Hebräer ursprünglich polytheistisch eingestellt waren. Wer das Alte Testament unbefangen liest, kann darin keinen Kampf zwischen Gott und Satan, sondern einen Kampf zwischen verschiedenen Göttern um die Gunst bzw. Beherrschung der Menschen erkennen, bei dem sich Jahwe schließlich durchsetzte, bevor er zu Gott schlechthin erklärt wurde.
  • Cumbey deutet die Prophezeiung Dan 11,36 auf Cremes Maitreya hin.
  • Den „Gott der Festungen“ in Dan 11,38 identifiziert Cumbey mit dem „Geist der Kraft Gottes“ in der Einleitung zum „Wassermann Evangelium“ von Levi Dowling (in der englischen Ausgabe S. 16, in der deutschen S. 18). Doch hier verfälscht sie die betreffende Stelle, an der lediglich von einem bestimmten Aspekt Gottes die Rede ist.
  • Cumbey faßt Dan 7,25 als Prophezeiung von Vorgängen während des Wassermann-Zeitalters auf.

Tatsächlich ist die New Age-Bewegung nicht durch die Einheitlichkeit gekennzeichnet, die Cumbey ihr unterschiebt, so wenig wie die Bibel widerspruchsfrei ist, wie sie behauptet. Wer Bibel und New Age miteinander vergleichen will, muß an beide dieselben Maßstäbe anlegen. Er darf nicht bei der Bibel Dinge weglassen, die er bei der New Age-Bewegung kritisiert.

Die Bibel ist ein sehr durchwachsenes Gebilde, ebenso wie die New Age-Philosophie. Es tummeln sich dort alle möglichen Spielarten von Charakteren und Anschauungen, vom Verbrecher bis zum Heiligen, vom Philosophen bis zum Politiker. Dasselbe gilt für die dahinterstehende geistige Welt.

In der Bibel sind die Satanim Gehilfen Jahwes, die er eigens aus Menschen oder Engeln erweckt (vgl. Num 22,22.32; 1 Kön 11,14.23ff). Im Buch Hiob bewegt sich Satan ganz selbstverständlich inmitten der Söhne der Götter und wettet mit Jahwe. Nur noch in 1 Chr 21,1 startet Satan mit der Manipulation Davids zu einer Volkszählung eine wirklich selbständige Aktion, die allerdings ursprünglich Jahwes Idee war (Num 1,1-47; 26,1-65). (Wer keine hebräische Bibel zur Hand hat, muß manchmal die Übersetzung „Widersacher“ durch das originale le satan ersetzen.) Jahwe selbst ist natürlich auch kein Mustersöhnchen: eifersüchtig, kriegslüstern, herrschsüchtig, blutrünstig auf der einen, allmächtig, allwissend und alles liebend auf der anderen Seite.

Das New Age-Universum ist dadurch gekennzeichnet, daß Naturgeister und alle möglichen Götter in die geistige Welt integriert werden, wobei die Existenz eines höchsten Gottes niemals in Frage gestellt wird. Es ist also ein Unding zu sagen, New Age und Christentum mit seinen Engeln und Heiligen seien unvereinbar. In der New Age-Bewegung tummeln sich Angehörige aller Religionen, ja sogar Atheisten, je nachdem, wen man alles einbezieht. Reinhard König rechnet auch Teile der „Grünen“ dazu (S. 121).

Der Verdammung Cumbeys zufolge schicken viele Eltern ihre Kinder zu Satanisten in die Schule, da sie auch Waldorfschulen und Montessori-Schulen als Teil der New Age-Bewegung betrachtet. Noch einmal: Cumbey macht den grundsätzlichen Fehler, daß sie gute und böse Gruppen unterscheiden will, anstatt innerhalb jeder Gruppe zu schauen, wer mehr zur dunklen und mehr zur lichten Seite neigt. Wer die „Kriminalgeschichte des Christentums“ von Karlheinz Deschner studiert hat, weiß, daß das auch für die Christen gilt.

Schon im Neuen Testament kann man das sehen: Jesus randaliert im Tempel (Mt 21,12-17), Jakobus und Johannes gieren nach Posten im Reich ihres Lehrers (Mk 10,35-41), Petrus verleugnet ihn (Mt 26,69-75), Judas liefert ihn den Römern aus (Mt 26,14ff.47-50), wer den frühchristlichen Kommunismus nicht mitmacht, muß es mit dem Leben bezahlen (Apg 5,1-11).

3. Sind die New Age-Anhänger Neonazis?

Vom Satanisten zum Neonazi ist es nicht weit, hat sich doch Hitler mit bösen Mächten verbündet, um seinen Machtgelüsten zu frönen. Cumbey listet folgende Gemeinsamkeiten zwischen Nationalsozialismus und New Age-Bewegung auf: Okkultismus, Rassismus, Antisemitismus, Initiationsrituale, Gralssuche, Glaube an Reinkarnation und Karma, Pakt mit Luzifer, Einnahme bewußtseinserweiternder Drogen, Arbeit an sich selbst, Eugenik, offene Entbindungsheime, Integration von Sträflingen, Einrichtung einer neuen Weltordnung, Gnosis, Bündnis mit dem Kapital, Glaube an Shamballa als Götterwohnsitz, feindliche Einstellung zum Christentum, Hakenkreuz als Symbol, Wurzeln in Atlantis, Glaube an einen neuen Menschen durch Mutation, Kirchenfeindlichkeit, Ausstoßung von Ketzern, Euthanasie, Massenmord, heidnische Feste, Bevorzugung der Gruppe vor dem Individuum (S. 132-139).

Den Hauptunterschied zwischen Nationalsozialismus und New Age-Bewegung nennt Cumbey freilich nicht: 55 Millionen Tote durch den Zweiten Weltkrieg und die Vernichtungsaktionen der Nationalsozialisten auf der einen Seite, über 900 tote Anhänger von Jim Jones auf der anderen Seite (Haak 364). Dabei findet Hans-Jürgen Ruppert, Cumbey rechne letztere fälschlicherweise zur New Age-Bewegung (S. 167), während Cumbey behauptet, New Age-Anhänger hätten sie aus Imagegründen ausgeschlossen (S. 64f).

Wenn man die Nazi-Kriterien Cumbeys auf die Bibel anwendet, wird man (fast) genauso fündig:

  • Okkultismus als Wahrsagerei und Zauberei: Ex 22,17ff; Lev 19,26; Dtn 18,10; 1 Sam 28,8; 2 Kön 9,22; 17,17; 2 Chr 33,6; Sir 34,5; Jes 2,6; Jer 14,14; 27,9; Ez 13,18; Apg 8,9ff; 13,6ff; Gal 5,20; Offb 9,21; 18,23. Wer einwenden will, daß der Okkultismus in der Bibel verboten sei, mache sich klar, daß ein Verbot nur bei tatsächlichem Fehlverhalten notwendig ist und nicht einmal dann in allen Fällen etwas nützt. Auf der anderen Seite differenzierte Bailey sehr wohl zwischen weißer und schwarzer Magie.
  • Rassismus: Dt 7,1-6.
  • Einweihungsriten: Lev 8,1-36; Num 6,1-21; 8,5-22.
  • Auseinandersetzung mit Reinkarnation und Karma: Mal 3,23; Mt 11,11-15.
  • Erwähnung von Luzifer („Sohn der Morgenröte“): Jes 14,12. Man darf ihn als „Lichtbringer“ (v. lat. lux + ferre) nicht mit den Satanim („Widersachern“) identifizieren (in diesem Punkt irrt Cumbey). Im Neuen Testament kommen Satan („Widersacher“) und Diabolos („Verleumder“, wörtlich „Durcheinanderwerfer“, v. griech. diaballein) als Teufel vor. Der griechische Name von Luzifer ist aber Phosphoros („Lichtbringer“).
  • Arbeit an sich selbst: Lev 11,44; Mt 5,48.
  • Eugenik: Lev 18,6-17.
  • Integration von Straftätern: Mk 3,28; Lk 23,34.42f.
  • Einrichtung einer neuen Weltordnung: Jes 65,17; Offb 21,1.
  • Gnosis: Spr 1,7; Weish 2,13.
  • Feindliche Einstellung gegenüber anderen Religionen: 1 Chr 16,26; Ps 79,6.
  • Ausstoßung von Ketzern: Ps 119,158; Jes 1,28; Jer 7,16; Ez 20,38; Hos 7,13.
  • Massenmord: Gen 6,7; Ex 17,14; Lev 26,16-39; Dt 7,10; 9,3; Jos 11,20; Ijob 12,23; Ez 25,16; Mi 5,8; Zef 1,3; 3,6; Mt 25,32.41.
  • Einführung neuer Feste: Ex 23,14-18; Num 28,11—29,39.

Habe ich jetzt bewiesen, daß die Bibel ein nationalsozialistisches Buch ist, auch wenn ich einige Kriterien etwas abgeändert und einige weggelassen habe? Nein – ich habe lediglich gezeigt, daß ich allerlei aus der Bibel herauspicken kann, was sich auch bei den Nationalsozialisten und bei der New Age-Bewegung findet. Mit Interpretieren hat das nichts zu tun. Eine Interpretation erfordert die Beantwortung der Frage, um was es in einem Buch oder in einer Bewegung geht:

  • Das Alte Testament ist eine Dokumentation der Auseinandersetzung der Juden mit ihrem Gott und ihrer Geschichte.
  • Das Neue Testament ist eine Dokumentation der Auseinandersetzung der Christen mit dem Leben Jesu und seiner Jünger.
  • Die Nationalsozialisten strebten mit kriegerischen Mitteln nach einer Vormachtstellung der Deutschen in Europa, die sie durch die Reinheit der Rasse (die Ermordung von Juden, Sinti, Roma und Kranken) zu stabilisieren hofften.
  • Der New Age-Bewegung geht es um ein ganzheitliches, spirituelles Welt- und Menschenbild als Voraussetzung eines menschenwürdigeren Daseins auf der Erde.

4. Vorläufer und Vertreter der New Age-Bewegung

Mark Albrecht faßt die „Quellen der New-Age-Bewegung“ unter den Rubriken „hinduistische und buddhistische Philosophie, Schamanismus, Okkultismus, gnostisch-hermetische Traditionen und […] moderne Psychologie mit ihren ‚Bewußtseins‘-Therapien“ zusammen (zit. n. Ruppert 181).

Die Reihe der Namen ist unübersehbar groß, so daß ich nur eine kleine Auswahl bringe: Sri Aurobindo, Richard Bach, Alice Bailey, Simone de Beauvoir, Joachim-Ernst Berendt, Henri Bergson, Annie Besant, Helena Petrowna Blavatsky, Martin Buber, Fritjof Capra, Carlos Castaneda, Arthur C. Clarke, Benjamin Creme, 14. Dalai Lama, Fjodor Dostojewsky, Levi Dowling, Karlfried Graf Dürckheim, Albert Einstein, Michael Ende, Marilyn Ferguson, Victor Frankl, Erich Fromm, Mahatma Gandhi, Jean Gebser, Stanislav Grof, Paul Hawken, Hermann Hesse, Aldous Huxley, Hans Jonas, William James, Arthur Janov, C. G. Jung, Nikos Kazantzakis, Martin Luther King, Jiddu Krishnamurti, Thomas Kuhn, Frederick Leboyer, Charles Lindbergh, Maharishi Mahesh Yogi, Abraham Maslow, Robert Muller, Bhagwan Sri Rajneesh (Osho), Frederick S. Perls, Wilhelm Reich, Carl Rogers, Arthur Rubinstein, Bertrand Russell, Rupert Sheldrake, David Spangler, Rudolf Steiner, D. T. Suzuki, Teilhard de Chardin, J. R. R. Tolkien, Leo N. Tolstoj, George Trevelyan, Alan Watts, H. G. Wells, Ken Wilber.

Wer nun ein Vorläufer und wer ein Vertreter ist oder von wem nur Einflüsse ausgingen, kann man nicht in allen Fällen auseinanderhalten, da das zeitliche Kriterium wegfällt: Beginnt das New Age mit der ersten Verwendung des Worts? Mit der Uraufführung des Musicals Hair am 29. Oktober 1967, in dem ein Lied mit dem Titel Aquarius („Der Wassermann“) vorkommt? Hat es noch gar nicht begonnen? Auch das inhaltliche Kriterium ist schwer zu bestimmen: Kommt es auf den Wirkungsgrad an? Das Gedankengut? Die Verwendung des Worts New Age?

5. Lektüretips

In „Telepathie und der Ätherkörper“ übermittelt Alice Bailey (1880-1949) die Ausführungen eines tibetischen Eingeweihten, der vom Leser erwartet, daß er das Mitgeteilte intuitiv und durch praktische Anwendung prüft. Hauptthema ist nicht die telepathische Verständigung zwischen einzelnen Menschen, sondern die telepathische Übermittlung von Botschaften spiritueller Meister an ihre Anhänger bzw. der geistigen Welt an die Menschheit.

Damit ist eines der wesentlichen Kennzeichen der New Age-Bewegung ausgesprochen: Deren Vertreter beanspruchen, eine aus höheren Sphären empfangene Botschaft zu verkünden. Das ist in der Philosophie, Literatur, Kunst, Religion und Wissenschaft nichts Neues: Ohne das Phänomen der Inspiration gäbe es sie größtenteils überhaupt nicht.

Der Äther- oder Energiekörper ist eine Art Energieumschlagplatz im physischen Körper. Äußerlich manifestiert er sich in den Nadis. Das sind Kanäle oder Röhren, die laut Bailey „durch das physische Nervensystem eine sichtbare Form annehmen“ (S. 176; in Indien ist „Nadi“ der Oberbegriff für „Arterien, Venen, Nerven und Lymphgefäße“ – Miers 292).

Das wesentliche Anliegen der New Age-Bewegung enthält Baileys Buch über „Esoterisches Heilen“, das auf denselben tibetischen Eingeweihten zurückgeht: Es geht um die Heilung von Mensch und Erde. Bailey behandelt ausführlich Krankheitsursachen (emotionelle, energetische und geistige Probleme, Initiationsschwierigkeiten, karmische Übernahmen von Krankheiten), Heilungsvoraussetzungen (Ausgleich karmischer Schulden) und Gesetzmäßigkeiten des Heilungsvorgangs. Hauptthema sind diejenigen chronischen Krankheiten, bei denen die Seele nicht mehr die Kraft hat, das betreffende Organ zu durchdringen. Die Heilung besteht darin, diese Kraft durch entsprechende Lebensführung wieder zu wecken.

Wilhelm Reich (1897-1957) nennt die Abtötung des Lebens durch den Charakterpanzer „Christusmord“ – so der Titel seines Buchs. Worin dieser Charakterpanzer besteht, zeigt er anhand der Menschen auf, von denen Jesus umgeben war. Da Jesus ihnen ihre unentwickelten Fähigkeiten ständig vor Augen führte, konnten sie nicht anders, als ihn ermorden – so die These von Wilhelm Reich. Denn wer kann ein häßliches Spiegelbild von sich selbst ertragen?

Joachim-Ernst Berendt (1922-2000) behandelt in den drei Büchern „Nada Brahma“, „Das Dritte Ohr“ und „Ich höre – also bin ich“ gegenüber der im Abendland vorherrschenden Haltung eines sehzentrierten Weltbilds das Hören. Den Weg des inneren Sehens mit Hilfe des Dritten Auges (Ajna-Chakra) ergänzt er durch den Weg des inneren Hörens.

Fritjof Capra (geb. 1939) propagiert in seinen Büchern eine Abkehr von einer materialistischen Zahlenwissenschaft, die nur noch messen und nicht mehr beurteilen kann und das auch noch für eine Tugend hält.

In „Das Tao der Physik“ behandelt Capra „die Parallelen zwischen moderner Physik und den Grundideen der mystischen Überlieferungen des Ostens“ – so faßt er den Inhalt des Buchs in „Das neue Denken“ zusammen (S. 122). Hier erzählt er auch ausführlich über seine denkerische Entwicklung und „die Begegnungen und Gespräche mit den vielen bemerkenswerten Männern und Frauen, die zu den Wegbereitern der ‚Wendezeit‘ gehören“ (S. 11).

Einige Namen und Schlagworte:

  • Werner Heisenberg (Quantenphysik),
  • Alan Watts (Taoismus),
  • Jiddu Krishnamurti (zuerst kommt die spirituelle Entwicklung, dann die Wissenschaft),
  • Geoffrey Chew (Bootstrap-Theorie: Integration verschiedener Systeme zu einem größeren Ganzen),
  • David Bohm (die Welt als zusammenhängendes Ganzes),
  • Gregory Bateson (von physischen Gegebenheiten unabhängiger Geist-Begriff; Schizophrenie des Kindes als Folge widersprüchlicher Botschaften der Eltern),
  • Stanislav Grof (Ähnlichkeit der Bewußtseinszustände von Psychotikern, Mystikern und LSD-Experimentierenden),
  • Ronald D. Laing („Geisteskrankheit als gesunde Antwort auf eine kranke soziale Umwelt“, S. 104),
  • Carl Simonton (Krebs als Schwäche des Immunsystems),
  • Margaret Lock (chinesische Gesundheitslehre: Krankheit als Blockade der Lebensenergie Chi),
  • Manfred Porkert (Vertiefung des Chi-Begriffs als gerichtete Bewegung),
  • Ernst Friedrich Schumacher (Kritik an einer manipulativen Naturwissenschaft in der Nachfolge Francis Bacons, die zur Aufhebung des Verlangens nach absolut geltenden moralischen Normen führt),
  • Carolyn Merchant (Kritik an Francis Bacons Vorstellung von Naturwissenschaft als Hexenfolter),
  • Adrienne Rich (Kritik am Patriarchat),
  • Charlene Spretnak (Eintreten für weibliche Spiritualität),
  • Hazel Henderson (Wirtschaftskritik),
  • Vimla Patil (Kritik an der Bestärkung der Unterdrückung der indischen Frau durch Moslems und britische Kolonisation),
  • Indira Gandhi (Bruch mit frauenfeindlichen Konventionen und Förderung der Emanzipation der Frauen; Einheit von Leben und Welt).

Capras sehr dicht geschriebenes Hauptwerk „Wendezeit – Bausteine für ein neues Weltbild“, an dem er 15 Jahre gearbeitet hat, sollte man also erst nach dem locker geschriebenen späteren Buch „Das neue Denken“ lesen. Willy Hochkeppels Polemik „Nebelwerfer als Aufklärer“ gegen „Wendezeit“ kann ich nur als Entgleisung betrachten.

Rupert Sheldrake (geb. 1942) schreibt in „Das schöpferische Universum“ über die morphogenetischen Felder, die bewirken, daß Lernerfolge bei Tieren übertragbar sind, ohne daß diese Tiere miteinander zu tun haben.

Ken Wilber (geb. 1949) verfaßte mit „Halbzeit der Evolution“ eine Bewußtseinsgeschichte. Seine zentrale These: Gegenwärtig haben wir erst die Hälfte auf dem Weg vom Tier zum Gott hinter uns.

Als Quellen seiner Thesen beruft sich Wilber auf die anthropologische Literatur und die Geschichtsschreibung (S. 244). Er beschränkt sich darauf, „allgemeine Zusammenhänge und erste Annäherungen aufzuzeigen“ (S. 379). Trotzdem wirkt das Buch als Ganzes ziemlich abstrus. Es ist, als ob da jemand wie Hegel versucht, eine intuitiv entdeckte Theorie über die Geschichte der Menschheit zu stülpen. Das bestätigt Wilber selbst: „Obwohl ich ihn [Hegel] in diesem Buch nicht oft erwähnt habe, fällt sein Schatten auf jede Seite“ (S. 357).

Schon die Unterscheidung von acht verschiedenen Bewußtseinszuständen ist willkürlich. Warum nicht zwei (Behrendt: Seh- und Hörzentrierung) oder drei (entsprechend dem Zeitalter des Vaters, des Sohnes und des Geistes bei Joachim von Fiore oder Natur – Selbstbewußtsein – absolute Erkenntnis bei Hegel; vgl. S. 359)?

Die Bezeichnungen der von Wilber behaupteten acht Stadien der Bewußtseinsentwicklung sind ebenfalls problematisch:

  1. paradiesisches Bewußtsein: Leben im Einklang mit der Natur;
  2. magisches, körperzentriertes Bewußtsein;
  3. mythisches Bewußtsein: Entstehung der Gruppenzugehörigkeit;
  4. Ich-Bewußtsein: Entstehung der Selbstreflexion;
  5. schamanisches Bewußtsein;
  6. Bewußtsein der Heiligen;
  7. Bewußtsein der Erleuchteten;
  8. mystisches Bewußtsein der Vereinigung mit Gott.

Um der Deutlichkeit willen habe ich hier die jeweils verständlichste Form gewählt. Wilber gebraucht noch mehrere andere Etiketten (darunter auch Sanskritwörter), was den Sachverhalt nicht durchsichtiger macht, sondern verkompliziert. Die beiden letzten Bewußtseinszustände faßt er mitunter auch zusammen (Überblick: S. 24; Kurzcharakterisierungen der Bewußtseinszustände 5-8: S. 288f).

Insgesamt fährt Wilber zweigleisig. Er behauptet, es gebe ein Durchschnittsbewußtsein und demgegenüber einzelne Menschen, die sich bereits auf einer höheren Bewußtseinsstufe befänden. Laut Wilber hat sich der Durchschnittsmensch heute bis zur vierten Bewußtseinsstufe hochgearbeitet, während einzelne jeweils bereits vier Stufen weiter gewesen seien, sich heute also auf Stufe acht befänden. Doch tatsächlich gibt bzw. gab es zu allen Zeiten bei verschiedenen Menschen alle möglichen Bewußtseinszustände, egal, wieviele man nun postuliert.

Im Widerspruch zu seiner Generaleinschätzung räumt Wilber ein, daß „eine überwiegende Mehrheit der Menschen bis heute [1981] noch nicht eine stabile rational-ichhafte Ebene erreicht“ habe, daß „nationale Regierungen […] völlig von animalischem Selbsterhaltungstrieb bestimmt und daher durchaus gewillt“ seien, „die ganze Welt in einen atomaren Holocaust zu stürzen, nur um die eigene kosmozentrische Befähigung unter Beweis zu stellen“ (S. 370).

Dem entspricht Wilbers Einschätzung der New Age-Bewegung, die er für „eine seltsame Mischung einer Handvoll wahrhaft transpersonaler Seelen mit Massen von präpersonalen Süchtigen“ (S. 370) hält.

Wilber akzeptiert übrigens (wie Behrendt) Johann Jakob Bachofens (1815-1887) Hypothese von der historischen Priorität des Matriarchats, die unhaltbar ist. Tatsächlich gab es von Anfang an matriarchale und patriarchale Gesellschaften, je nachdem welche Göttin bzw. welcher Gott im Mittelpunkt des jeweiligen Kultus stand. Auch 1981 gab es noch „mutterrechtliche Organisationsformen […] unter den Naturvölkern Ozeaniens, Afrikas und Amerikas.“ Doch die „neuere ethnographische Forschung lehnt die These vom Vorkommen rein mutterrechtlicher Kulturen mit politischer Vorherrschaft der Frauen ab“ (MEL 16/671). „Das ‚volle Matriarchat‘ ist eine idealtypische Konstruktion; sie in historische Betrachtungen einzubeziehen, ist ein methodischer Fehler“ (Hirschberg 304). Daß sich letztlich auf einem Großteil der Erde das Patriarchat durchgesetzt hat, mag mit der Hinwendung zum Monotheismus zusammenhängen.

© Gunthard Rudolf Heller, 2013

Literaturverzeichnis

DAS ALTE TESTAMENT, Interlinearübersetzung Hebräisch-Deutsch und Transkription des hebräischen Grundtextes von Rita Maria Steurer, 5 Bände, Neuhausen-Stuttgart/Holzgerlingen 1989-2003

BACHOFEN, Johann Jakob: Das Mutterrecht – Eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur (Stuttgart 1861), eine Auswahl herausgegeben von Hans-Jürgen Heinrichs, Frankfurt am Main 21978

BAILEY, Alice A.: Die Wiederkunft Christi (The Reappearance of the Christ, 1948), freie Übertragung von William Pirig, Genf/Bietigheim 3o. J.

  • Telepathie und Ätherkörper (Telepathy and the Etheric Vehicle, 1950), übersetzt von Christian Isbert, Genf/Bietigheim 21971
  • Esoterisches Heilen (Esoteric Healing, 1953), übersetzt von Christian Isbert, Genf/Bietigheim 21973
  • Von Bethlehem nach Golgatha – Die Einweihungen Jesu (From Bethlehem to Calvary), übersetzt von Schwestern Reichelt, neu bearbeitet von Johanna Hofmann, Genf/Bietigheim 1974
  • Initiation – Menschliche und solare Einweihung (Initiation Human and Solar), Übersetzung von P. P. Althaus, Genf/Bietigheim 41988

BERENDT, Joachim-Ernst: Nada Brahma – Die Welt ist Klang, Reinbek bei Hamburg 1985

  • Das Dritte Ohr – Vom Hören der Welt, Reinbek bei Hamburg 11985
  • Ich höre – also bin ich. Hör-Übungen, Hör-Gedanken, München 11991

DIE BIBEL – Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Stuttgart/Klosterneuburg 41987

DIE BIBEL – Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Bundes, Freiburg/Basel/Wien 201976 (Herderbibel)

BROCH, Thomas: Pierre Teilhard de Chardin – Wegbereiter des New Age?, Mainz/Stuttgart 1989

CAPRA, Fritjof: Das Tao der Physik – Die Konvergenz von westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie (The Tao of Physics, 1975), Übersetzung aus dem Amerikanischen von Fritz Lahmann und Erwin Schuhmacher, Bern/München/Wien 81986

  • Wendezeit – Bausteine für ein neues Weltbild (The Turning Point, 1982), Übersetzung aus dem Amerikanischen von Erwin Schuhmacher, München 1988
  • Das neue Denken – Aufbruch zum neuen Bewußtsein. Die Entstehung eines ganzheitlichen Weltbildes im Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaft und Mystik (Uncommon Wisdom. Conversations with Remarkable People), Übersetzung aus dem Amerikanischen von Erwin Schuhmacher, Bern/München/Wien 11987

CREME, Benjamin: Maitreya Christus und die Meister der Weisheit (The Reappearance of the Christ and the Masters of Wisdom, London 1979), München 31991

  • Maitreyas Mission (Maitreya’s Mission, Amsterdam 21988), München 21993
  • Maitreyas Mission, Band Zwei (Maitreya’s Mission, Volume Two, Amsterdam/London/Los Angeles 21993), München 11994

CORALF: Maitreya der kommende Weltlehrer, Haan 11993

  • Maitreya – Christus oder Antichrist?, Haan 11997

CUMBEY, Constance: Die sanfte Verführung – Hintergrund und Gefahren der New-Age-Bewegung (The Hidden Dangers of the Rainbow, Shreveport 1983), aus dem Amerikanischen übersetzt von Christiane Bartning-O’Brien/das büro, Aßlar 61987

DESCHNER, Karlheinz: Kriminalgeschichte des Christentums, 9 Bände, Reinbek bei Hamburg 1997-2010

DOWLING, Levi: Das Wassermann Evangelium von Jesus dem Christus (The Aquarian Gospel of Jesus the Christ, 1908), Übersetzung von Walter Ohr und G. Schmidt-Curtius, München 71984

ENZYKLOPÄDIE DES NATIONALSOZIALISMUS, hg. v. Wolfgang Benz, Hermann Graml und Hermann Weiß, München 31998

FERGUSON, Marilyn: Die sanfte Verschwörung – Persönliche und Gesellschaftliche Transformation im Zeitalter des Wassermanns (The Aquarian Conspiracy, 1980), aus dem Amerikanischen von Thomas Reichau, München 21984

FROMM, Erich: Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft (To Have or to Be?, New York 1976), Deutsch von Brigitte Stein, überarbeitet von Rainer Funk, München 71980

GROF, Stanislav und Christina: Spirituelle Krisen – Chancen der Selbstfindung (Spiritual Emergency. When Personal Transformation Becomes a Crisis), Übersetzung aus dem Amerikanischen von Angela Roethe, München 1990

GRUBER, Elmar: Was ist New Age? Bewußtseinstransformation und neue Spiritualität, Freiburg im Breisgau 1987

HAAK, Friedrich-Wilhelm: Jugendreligionen. Ursachen – Trends – Reaktionen, München 1981

HAWKEN, Paul: Der Zauber von Findhorn – Ein Bericht (The Magic of Findhorn, New York 1975), aus dem Amerikanischen von Karl Friedrich Hörner, Reinbek bei Hamburg 1985

HEMMINGER, Hansjörg (Hg.): Die Rückkehr der Zauberer. New Age – Eine Kritik, Reinbek bei Hamburg 11987

HIRSCHBERG, Walter: Wörterbuch der Völkerkunde, Stuttgart 1965

HOCHKEPPEL, Willy: Nebelwerfer als Aufklärer. Anderes Denken, beispielsweise nach Art des Fritjof Capra (1985), in: Endspiele – Zur Philosophie des 20. Jahrhunderts, München 1993, S. 365-380

JOACHIM VON FIORE: Das Zeitalter des Heiligen Geistes, Übersetzung aus dem Lateinischen von Rose Birchler, Bietigheim 1977

KÖNIG, Reinhard: New Age. Geheime Gehirnwäsche – Wie man uns heute für morgen programmiert, Neuhausen-Stuttgart 41987

MAYER, Reinhold/RÜHLE, Inken: War Jesus der Messias? – Geschichte der Messiasse Israels in drei Jahrtausenden, Tübingen 1998

MENGE-GÜTHLING: Langenscheidts Großwörterbuch Altgriechisch-Deutsch, Berlin/München/ Wien/Zürich 261987

  • Langenscheidts Großwörterbuch Lateinisch-Deutsch, Berlin/München/ Wien/Zürich/New York 241992

MEYERS ENZYKLOPÄDISCHES LEXIKON, 25 Bände, Mannheim/Wien/Zürich 91980/81 (MEL)

MIERS, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens, München 61986

MULLER, Robert: Die Neuerschaffung der Welt – Auf dem Weg zu einer globalen Spiritualität (New Genesis – Shaping A Global Spirituality, New York 1982, aus dem Amerikanischen übertragen von Hans Jürgen Baron von Koskull, München 1985

DAS NEUE TESTAMENT, Interlinearübersetzung Griechisch-Deutsch von Ernst Dietzfelbinger, Neuhausen-Stuttgart 21987

ODELAIN, Olivier/SÉGUINEAU, Raymond: Lexikon der biblischen Eigennamen, übersetzt und für die Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift bearbeitet von Franz Joseph Schierse, Düsseldorf/Neukirchen-Vluyn 11981

PEISKER, Carl Heinz: Evangelien-Synopse der Einheitsübersetzung, Wuppertal/Kassel/Stuttgart 11983

PFLICHT, Stephan: Musical-Führer, München 21981

RATZINGER, Joseph: Einführung in das Christentum – Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis, München 1971

REICH, Wilhelm: Christusmord – Die emotionale Pest des Menschen (The Murder of Christ, 1953), aus dem Amerikanischen von Waltraud Götting, Frankfurt am Main 11997

RUPPERT, Hans-Jürgen: New Age – Endzeit oder Wendezeit?, Wiesbaden 1985

SCHIERSE, Franz Joseph: Konkordanz zur Einheitsübersetzung der Bibel, Düsseldorf/Stuttgart 21986

SCHIWY, Günther: Der Geist des neuen Zeitalters – New-Age-Spiritualität und Christentum, München 1987

SHELDRAKE, Rupert: Das schöpferische Universum – Die Theorie des morphogenetischen Feldes (A New Science of Life, London 1981, aus dem Englischen übertragen von Waltram Landman und Klaus Wessel, München 41992

SPANGLER, David: New Age – Die Geburt eines Neuen Zeitalters (Revelation – The Birth of a New Age, 1977), aus dem Amerikanischen von Susanne Schaup, Kimratshofen 11983

TREVELYAN, George: Eine Vision des Wassermann-Zeitalters – Gesetze und Hintergründe des „New Age“ (A Vision of the Aquarian Age, London 1977), aus dem Englischen übertragen von Margaret C. Rae, München 11984

WIKIPEDIA – Die freie Enzyklopädie (als Quelle für Todesdaten und Vornamen neuerer Autoren)

WILBER, Ken: Halbzeit der Evolution – Der Mensch auf dem Weg vom animalischen zum kosmischen Bewußtsein. Eine interdisziplinäre Darstellung der Entwicklung des menschlichen Geistes (Up From Eden, 1981), Übersetzung aus dem Amerikanischen von Erwin Schuhmacher, Bern/München/Wien 11984

  • Mut und Gnade – In einer Krankheit zum Tode bewährt sich eine große Liebe (Grace and Grit, 1991), aus dem Amerikanischen von Jochen Eggert, München 1996

Gunthard Heller

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