Das thelemische Fest und die Gegenwart der Götter

Teaser: Unser Wort für Fest leitet sich von dem lateinischen Begriff "fanum" her. Fanum aber verweist auf das Heilige, auf den Ort der Gottheit. Was ist also eigentlich ursprünglich ein Fest? Welche Elemente müssen zusammentreffen, damit ein Fest entsteht? Worin liegt das Wesen des Festes? Das Fest ist im menschlichen Leben neben dem Krieg immer der große Ausnahmezustand, die große Suspendierung vom Alltag, gewesen. Ausgehend von den Kernpunkten des Antiken Festes (vor allem im alten Ägypten) soll in diesem Artikel gezeigt werden, das ein Fest nicht ohne Selbstübersteigung und nicht ohne eine spirituelle Dimension in seiner ganzen Tiefe erfahren werden kann.

Eine Betrachtung über das Wesen des Festes aus thelemischer Sicht (als Vortrag auf dem Sommerfest der Thelema Society am 24. 08. 2005 gehalten).

Thelema und Fest

Redet man vor Thelemiten vom Fest, so rennt der Vortragende damit hoffentlich offene Türen ein. Denn schließlich heißt es in der zentralen religiösen Dichtung der Thelemiten, dem Liber Legis, welches der Magier Aleister Crowley 1904 von drei ägyptischen Göttern channelte:

"Ein Fest jeden Tag in euren Herzen in der Freude meines Entzückens!
Ein Fest jede Nacht für Nu und das Vergnügen höchsten Entzückens!
Ja! feiert! frohlockt! es gibt keine Furcht danach! Es gibt die Auflösung und
ewige Ekstase in den Küssen von Nu."

Das Liber Legis bestimmt hier also das Fest als eine zentrale Haltung des Thelemiten zum seinem Leben. Bevor ich das Wesen des Festes zu ergründen suche, will ich ein paar Worte zur Funktion des Liber Legis in unserer Geschichte sagen und welchen Stellenwert es für mich besitzt.

Dichtungen stehen immer am Beginn einer neuen Lebensform. Das zeigt sich deutlich an der Ideenlehre Platons oder der Logik und Metaphysik des Aristoteles, die seherische, prophetische Dichtungen darstellen, die noch heute die Grundstruktur unseres Denkens bestimmen.

Auch die im Alltag wie Wissenschaft so gerühmte sachliche Objektivität wäre ohne die die poetische Einbildungskraft des Philosophen Immanuel Kant nicht möglich gewesen. Sowohl Platon wie Aristoteles als auch Kant dichteten Einblicke in das, was die Welt im Innersten zusammenhält, die in erster Linie auf selbstgesetzten Prämissen gründeten - d.h. diese philosophischen Dichtungen gründeten schlicht in sich selbst.

In dieser Tradition steht nun auch die Dichtung des Aleister Crowley. Und damit auch in der Tradition der Bibel, des Koran, des Enuma Elisch, der Edda, des Kalevala, des Gesetzbuches von Mani, der Bhagavadgita, Goethes "Faust" usw. Das Liber Legis tritt gleichberechtigt an die Seite dieser hervorragenden poetischen Leistungen der Menschheit.

In einer Zeit, in der die etablierten Werte - die realistisch-protestantisch-arbeitssexuellmoralischdemokratischen Werte - ihren Glanz einzubüßen beginnen und nur noch die Faszination geöffneter Leichen in einem medizinischen Labor verbreiten, benötigt es eine neue Offenbarung in gebundener - und d.h. geformter, stilechter, origineller - Sprache, die genug Lebendigkeit ausstrahlt, um eine metaphysiche Geborgenheit zu erzeugen, die in etwa der Wirkung des Katholizismus im Hochmittelalter vergleichbar wäre.

Eine Offenbarung müsste es sein, die so überzeugend und plausibel ist, das Menschen daran ihren Charakter, ihren persönlichen Stil, ja ihr Schicksal und ihren Lebensvollzug formen können. Dies kann nur über das Wort geschehen, denn in Alltag und Fest, in Arbeit und Besinnung, in Leid und Freude bewegen wir uns immer im Königreich der Sprache, ohne die es weder menschliche Persönlichkeit noch Kultur noch irgendein gemeinsames Handeln geben könnte.

Das Bedürfnis nach einer solchen neuen sinnstiftenden Dichtung ist bereits seit der Goethe-Schiller-Zeit wach gewesen. Neben diesen beiden literarischen Heroen künden vor allem die Gottesschau des Dichters Hölderlins, die sich aus der Stimmung der deutschen Landschaft und griechischer Mythologie speiste, - die neue Empfindsamkeit des Gemüts, die erstmals bei dem Franzosen Rosseau ihre Sprache findet.

Die Bemühungen der Romantik um die Darstellung des Unsichtbaren im Sichtbaren der Kunst, - das Gesamtkunstwerk Richard Wagners, - die Symphonien etwa eines Anton Bruckner oder Gustav Mahler, - das der Einsamkeit abgerungene Werk des Philosophen Friedrich Nietzsche, - der Versuch eines "Lebens ohne Alltag" im Dichterkreis um Stefan George mit seinem zeitprägenden Pathos.

Die zwischen strengem Formwillen, archaischer Sehnsucht und Nihilismus stehenden Gedichte von Gottfried Benn und die namenlose Sehnsucht der deutschen Jugendbewegung (Speer und Meer sind in ihren Liedern Synonyme für dieses Sehnen - der zielsichere Speer wird in das Meer der Möglichkeiten hinausgeworfen) von der Suche nach neuen Werten, nach neuen Wahrheiten, die das Leben wieder zum Geheimnis werden lassen und einen neuen feurigen innerlich gefühlten und real gelebten Lebenssinn formen wollen. Das Eichendorffsche Zauberwort wurde gesucht - jenes Zauberwort, welches das Lied, das in allen Dingen schläft, wieder zum klingen bringt.

Dieses Klingen hören wir in der Dichtung des Liber Legis. Woher kommt aber ihr Vorrang für den Thelemiten vor all diesen großartigen kulturellen Leistungen? Das Liber Legis ist dichterische Stimme der Götter. Und das Fest steht im Schatten der Götter und fordert ihre Erscheinung. In Bezug auf das Fest knüpft Thelema an eine alte antike Tradition an. Überhaupt kommen in Thelema viele Elemente der Antike zum tragen, die allerdings in moderner Reflektion gebrochen werden müssen, um so letztlich etwas völlig Neues darzustellen, das trotzdem ohne den antiken Ursprung nicht denkbar wäre.

Unser Wort für Fest leitet sich von dem antiken lateinischen Begriff "fanum" her. Fanum aber verweist auf das Heilige, auf den Ort der Gottheit, auf einen sakralen Bezirk, aus dem jede Profanität ausgeschlossen bleibt. Das Fest ist somit ursprünglich ein klar abgegrenztes Raum-Zeit-Gefüge mit eigenen heiligen Gesetzen, die den Alltag ausser Kraft setzen - sozusagen ein Sakralchronotop. Andere Formen des Sakralchronotops wären der Ritus bzw. das Ritual oder die Messe oder auch das heilige Spiel, welche aber wiederum Elemente eines Festes sein können. Insofern stellt das Fest das Sakralchronotop schlechthin dar. In diesem Gefüge aber wohnen wie im Allerheiligsten des Tempels die Götter in leibhaftiger Gegenwart.

Das altägyptische Opet-Fest

Die Anwesenheit der Götter im Fest zeigt sich exemplarisch in dem Namen des altägyptischen Königs Horemheb, der nach dem Tod von Tutanchamun 1319 v. Chr. den Thron als Begründer der 18. Dynastie bestieg. Horemheb bedeutet "Horus ist im Fest". Dieser ehemalige Heerführer diente zuerst unter Echnaton, der bekanntlich mit drastischen Maßnahmen die Verehrung der vielen Götter Ägyptens im Namen des einen Gottes Aton (der Personifikation der Sonne) bekämpfte.

Aber Horemheb ist es nun, der die letzten Reste dieser Reformen beseitigt. Sein Name, den er sich bei der Thronbesteigung gibt, soll die Rückkehr der Götter ausdrücken, die Rückkehr insbesondere des Schutzherrn der Könige, des falkengestaltigen Gottes Horus. Hier zeigt sich schon ein wichtiger Aspekt des Festes. Es legitimiert und setzt eine neue Situation in ihr vollständiges Recht.

Horemheb drückt in seinem Namen eine dreifache Legitimation aus: Im Fest wird er zum Begründer eines neuen Königsgeschlechts und beansprucht trotz seiner Herkunft aus der Generalität die Würden eines Pharao. Im Fest kehren die Götter nach dem Monotheismus Eschnatons nach Ägypten zurück. Im Fest übernimmt Horus wieder seine Funktion als Königsgott.

Das alte Ägypten soll mir hier als Ausgangspunkt für die Bestimmung der Elemente und Prinzipien des Festes dienen. Seine Rechtfertigung erfährt ein solches Vorgehen nicht nur aus der (für mich als Thelemit wichtigen) Tatsache, das im Liber Legis drei ägyptische Götter von sich künden, sondern auch aus dem starken geistigen Einfluss des alten Ägyptens auf die Entstehung des Abendlandes, dessen anfängliche Prägung von der Begegnung des jungen Volkes der Griechen mit uralter ägyptischer Theologie und Weisheit mitbestimmt wurde. War doch schon für den griechischen Geschichtsschreiber Herodot (ca. 485 - 425 v. Chr.) Ägypten das Ursprungsland der griechischen Götter und der große Weisheitstempel der Menschheit.

Lassen wir uns also ins Ägypten des Neuen Reiches entführen in die Zeit vor etwa 3500 Jahren. Ich will Euch zuerst das altägyptische Opetfest beschreiben, um darüber zum Wesenskern des Festes zu gelangen. Denn im Opetfest erscheinen alle Elemente in klarer Anschaulichkeit, die das Phänomen des Festes ausmachen.

Zwei Bildzyklen vermitteln uns ein Bild vom Festgeschehen. Der ältere von beiden befindet sich an den Innen- und Außenwänden der sogenannten "Roten Kapelle" der Königin Hatschepsut im Tempel von Karnak, wo er im Jahre 1462 v. Chr. angebracht wurde. Im Auftrag des "Kindkönigs" Tutanchamun entstand im Jahre 1330 v. Chr. ein weiterer Bildzyklus im Säulengang des Tempels von Luxor, der das Opetfest thematisierte. Die Hieroglyphen und Bilder beider Zyklen sind zwar teilweise zerstört, aber noch ausreichend erhalten, um den Ablauf des Festes zu rekonstruieren.

Der Name Opet bedeutet "Frauenhaus" und lebt noch im arabischen Wort Harem weiter. Der Opet war Teil des königlichen Palasts und seine Funktion wurde später auf den Tempelbereich übertragen. Opet ist hier der Ort, an dem der Hauptgott des Tempels sich mit seiner göttlichen Gemahlin in einer Heiligen Hochzeit vereint. Der Reichstempel von Karnak beherbergt eine dreiköpfige Götterfamilie, die oberste Göttertrias von Theben: Amun als Vater, Mut als Mutter und Chons als Sohn. Der Tempel von Luxor ist dem Reichstempel als Opet zugeordnet.

Eine drei Kilometer lange Prozessionsstraße verbindet beide Tempel, die durch eine Allee von Sphingen führt. Während die drei Granitkapellen des Opet-Tempels für Amun, Mut und Chons noch von Hatschepsut errichtet wurden, erhält er erst hundert Jahre später den festlichen Vorplatz, der von vierzehn riesigen Steinsäulen gebildet wird, die sich 20 m hoch zum Himmel recken und das Papyrusdickicht symbolisieren, in dem einst Isis den kindlichen Horus vor Seth versteckte.

Einmal im Jahr ziehen die Götter auf ihren Barken von Karnak nach Luxor. Am 15. Tag des 2. Monats der Nilüberschwemmung (d.i. im September), wenn die Felder mit dem fruchtbaren Schlamm des Flusses bedeckt sind, feiern die Ägypter das Opetfest. Der Ägyptologe Dietrich Wildung fasst den Sinn des Festes in einem prägnanten Satz zusammen: "Gott kommt auf Erden, Amun erscheint im Fest, Ägypten bricht in Jubel aus."

Das Fest wurde anfangs nur elf Tage gefeiert, weitete sich später aber auf 24 - 27 Tage aus. Es beginnt mit einer langen Vorbereitungszeit. In dieser Zeit bringt der Pharao selbst - der sich sonst von einem Priester vertreten lässt - die Opfer für Amun dar, die aus Speisen und Räucherwerk bestehen. Der Gott bleibt aber noch wie in der übrigen Zeit des Jahres unsichtbar hinter einer Abschirmung verborgen. Die Kapellen der Prozessionsbarken sind mit weissen Tüchern verhangen.

Auf diesen Barken gehen die Götter schließlich auf Reisen. Die Priester nehmen auf langen Tragestangen die Barken auf ihrer Schultern und tragen sie unter Begleitung des Pharaos durch den Eingangspylon des Tempels von Karnak, vor dem acht Wimpel aufgezogen sind. Die Barken werden zur Anlegestelle getragen, bei der sie ins Wasser gesetzt werden.

Dieser Weg ist kurz, aber er nimmt mehrere Tage in Anspruch! Vor den Götterbarken vollziehen der Pharao und die Priester fast rund um die Uhr Rituale, die die Götter darauf vorbereiten sollen, über Land und Wasser zu reisen. Der Pharao bringt neben den Rauch- und Speisenopfern jetzt auch Trankopfer dar, er reinigt und bekleidet die Götterstatuen und betet vor ihnen. Hunderte von Rindern werden geopfert, die auch der Verpflegung des Tempelpersonals dienen. Das eigentliche Fest hat noch nicht begonnen.

Endlich können die Barken über den Fluss reisen. Prächtig geschmückte königliche Schiffe begleiten die göttlichen Wogengleiter. Am Ufer ziehen Einheiten des Militärs in Marschordnung auf. Ihnen zur Seite stehen Musikkapellen mit Trommeln, Trompeten und Kastagnetten, die ihr lautstarkes Spiel zu Ehren der Götter erklingen lassen. Die Barken werden vom Ufer aus mit Tauen über das Wasser gezogen, denn sie besitzen im Gegensatz zu den Begleitschiffen keine Segel. Die Fahrt geht flußaufwärts von Karnak nach Luxor, das im hundertorigen Theben liegt.

Zu den Kriegern und den Musikern haben sich jetzt Priesterinnen mit Sistren gesellt. Alle antiken Völker liebten besonders den Kampfsport, aber nirgendwo hatte das Stockfechten eine so große Bedeutung wie bei den Ägyptern. So kann es nicht verwundern, das nun auch Stockfechter zur Trommelbegleitung ihre Künste zeigen. Die Prozession wird vom Volk bejubelt, das schaarenweise zusammengeströmt ist und von eigens dafür aufgestellten Buden kostenlos mit Fleisch und Brot bewirtet werden kann.

Die Barken kommen an der Anlegestelle des Tempels von Luxor zum stehen. Die Priester stimmen ein hymnisches Lied für die Götter an. Darin heißt es, das Amun nun tun wird, was ihn befriedigt und das ist die heilige Hochzeit im Opet. Währenddessen dampfen die Tempelküchen von Luxor vom Blut der geschlachteten Opfertiere und den aus ihnen bereiteten Festspeisen. Unzählige Weinkrüge (Wein ist in Ägypten häufig von grüner Farbe), Brot, Obst und Gemüse werden für das Fest bereitgestellt.

Jetzt erscheint vor dem Tempeltor eine Musikkapelle, die einen Trommelwirbel erklingen lässt. Die Sistren der Priesterinnen rasseln. Zwölf junge Tänzerinnen führen einen kunstvollen Tanz auf. Ein Hohepriester wird durch das Nicken der Statue Amuns in sein Amt eingesetzt. Plötzlich aber herrscht feierliche Ruhe. Auf den Bildern der Zyklen sehen wir auf einem Bild hunderte von Bediensteten, jubelndes Volk, Tänzer und Akrobaten. Auf der nächsten Darstellung aber sind sie wie auf einen Schlag einfach verschwunden. Kein Mensch ist mehr zu sehen.

Nur noch die Götterbarken mit einem Opfertisch vor ihnen verbleiben in einsamer Monumentalität. Sie werden ins Tempelinnere getragen und dort vollzieht Amun mit Mut, die in den Inschriften auch Maat-ka-Ra genannt wird, die Heilige Hochzeit. Der Beiname der Göttin als Maat mag an die Aufrechterhaltung der kosmischen Ordnung und an die doppelt erfahrene Zeitauffassung der alten Ägypter erinnern. Die Sonne Amun-Re, der Lauf der Welt, die zyklisch erfahrene Neheh-Zeit, vereinigt sich mit dem bleibenden Gesetz, der Struktur der Welt, der als Dauer und Ewigkeit erfahrenen Djet-Zeit.

Im Tempel von Luxor finden wir östlich des Saktuars einen Raum, der von der göttlichen Abstammung des Pharaos berichtet. Auf diesen Bildern und Inschriften beruft Amun eine Götterversammlung ein und erklärt ihr seine Absicht, mit einer irdischen Königin ein Kind zu zeugen, das der künftige Thronfolger werden soll. Als der Götterkönig zur Erde niedersteigt erfüllt sein Gottesduft den ganzen Palast.

Die Königin erkennt den Gott, als er ihr Gemach in der Gestalt ihres Gatten betritt und gibt sich ihm freudig hin. Durch die Geburt des aus dieser Vereinigung hervorgegangenen Kindes geschieht die Menschwerdung des Gottes. Ein neuer Pharao erscheint in der Welt. Im Opetfest verbindet sich also die göttliche Hochzeit mit der Hochzeit zwischen einer irdischen Frau und dem Gott Amun, welche die Kontinuität der göttlichen Herrschaft auf Erden garantiert.

Die Hieroplypheninschriften schweigen über das Geschehen im Innern des Tempels von Luxor. Der Aufenthalt Amuns - um zu tun, was ihn befriedigt - dauert mindestens zehn Tage lang. Während dieser Zeit hält der König Audienzen ab, um mit den Würdenträgern des Landes diplomatische Gespräche zu führen, die wichtige politische Entscheidungen betreffen. Die Volksmassen feiern tagelang vor den Toren des Tempels. Auch im Vergleich zu anderen steinernen Überlieferungen des alten Ägyptens haben wir für das Opetfest eine besonders zahlreich und bewegt dargestellte Versammlung des einfachen Volkes vor uns. Am Ende steht die Rückkehr der Götterbarken nach Karnak, die nicht weniger komplex erfolgt als die Fahrt der Götter zu ihrem Fest.

06.08.2019 © seit 08.2005 Jörg Scholz
Kommentar schreiben