Was sind Keywords? Wie schreibt man Texte mit Keywords?

Wer heute mit seinen Texten von Suchmaschinen gefunden werden will, muss lernen, was Keywords sind und wie man damit Texte verfasst. Im Folgenden beschreiben wir für unerfahrene Autoren, wie man mit diesem Thema umgehen kann.

Wozu braucht man Keywords?

Wer als Fachautor erfolgreich tätig werden will, sollte die wichtigsten Grundlagen für einen guten Sachartikel im Internet kennen. Ich selbst bin als Redakteur für die Auswahl, Betreuung und Bewertung von Artikelvorschlägen von Fremdautoren bei Philognosie tätig.

Wozu braucht man Keywords

Daher will ich in dem folgenden Artikel das Thema „Was sind Keywords (Suchbegriffe)“ genauer unter die Lupe nehmen und anhand dieser Fragestellung nützliche Tipps für Internet-Autoren geben. Der Anlass diesen Artikel zu schreiben ist für mich die Erfahrung, dass viele Autoren die Grundregeln des Internets nicht kennen bzw. beherrschen.

Was sind Keywords?

Keyword bedeutet übersetzt so viel wie „Schlüsselbegriff“. Solche Schlüsselbegriffe können einzelne Worte oder Wortkombinationen sein, die ein Thema (möglichst eindeutig) charakterisieren. Jeder kennt diese Wortkombinationen, die man in eine Suchmaschine eingibt, um ein bestimmtes Thema zu finden.

Als User versucht man damit möglichst genau die eigene Intention auszudrücken, um relevante Suchergebnisse angezeigt zu bekommen. Die Suchmaschine versucht wiederum den Sinn der Wortkombinationen zu erfassen, um passende Inhalte zu finden.

Was sind Keywords

Damit die Suchmaschinen passende Texte überhaupt finden kann, muss die Suchwortkombination natürlich auch im Text eines Autors vorhanden sein. Für diesen Artikel könnte habe ich die Keywords beispielsweise auf die Suchphrase „Was sind Keywords“ ausgelegt.

Dieser Begriff wird in einigen Kombinationen und Permutationen immer wieder im Text erscheinen, sodass beispielsweise der Google-Suchalgorithmus erkennt, dass dieser Text „Keywords“ als Hauptthema hat.

Darüber hinaus versucht Google herauszufinden, welche Suchintention der User bei der Eingabe solcher Keywords hat. Geht es um die Frage, was Keywords sind oder darum, wie man Keywords findet oder wie man mit Keywords Texte verfasst. Denn User sind am Ende nur dann zufrieden, wenn ihre Suchintention auch gefunden wird – was nicht passt, wird weggeklickt.

Ob ein Autor korrekte Keywords gewählt hat und eine damit zusammenhängende Suchintention eines Users befriedigt, erkennt Google an der Aufenthaltsdauer eines Besuchers. Die Zeiten, in denen man Google mit Keywordspam täuschen konnte, sind vorbei. Die Keywords müssen also nicht nur thematisch passend sein, sondern auch den suchenden User überzeugen, den richtigen Text / Thema gefunden zu haben.

In anderen Worten – wer sich ein Thema für einen Artikel aussucht, sollte vorab berücksichtigen, welche möglichen Keywords ein Leser eintippen würde, um ein bestimmtes Thema zu finden.

Gefragte Keywords für Seitentitel und Text finden

Ein häufiger Fehler hierbei ist, dass Autoren zu allgemeine oder nichtssagende Seitentitel wählen, die nie jemand bei Google suchen würde. Ähnliches gilt für die Formulierung des Inhalts – also den eigentlichen Artikeltext – der ebenfalls kaum relevante Keywords zu einem bestimmten Thema enthält.

Beispiel: Wer einen Artikel zum Thema „Abnehmen“ schreiben will und ihn „So fühlt man sich wohl“ nennt, braucht sich nicht zu wundern, wenn dieser nie gefunden und gelesen wird. Denn kein Mensch käme auf die Idee Suchbegriffe ala „wohlfühlen“ zu wählen, wenn er eigentlich Tipps zum „Abnehmen“ sucht.

Eine ausführliche Erklärung, welche Rolle gute Keywords für Seitentitel spielen, habe ich bereits in meinem Artikel „SEO: Seitentitel, Formulierung und Zeichenanzahl optimieren“ gegeben. Ich empfehle Ihnen dringend, sich diese Grundlagen als Internet-Autor anzueignen. Der Artikel ist zwar ursprünglich für Suchmaschinen-Optimierer geschrieben worden, aber es dürfte ein Leichtes sein, die dort genannten Regeln auf die eigene Schreibpraxis zu übertragen.

Welche Keywords – Suchbegriffe sind gefragt?

Außerdem muss man sich als Autor überlegen, ob ein bestimmtes Thema überhaupt gefragt ist. Und wenn es gefragt ist, sollte man wissen, welche Keywords Leser verwenden, um dieses Thema im Internet zu finden.

relevante Keywords finden

Dies klingt zunächst sehr kompliziert, lässt sich aber mit Keyword-Tools recht einfach herausfinden (siehe auch die Videoanleitung zum Thema „Was sind Keywords?“ bzw. „Wo und wie findet man geeignete Keywords?“). Wer damit experimentieren will, kann das kostenlose Tool von Neil Patel testen.

Rufen Sie hierzu das Keyword-Tool über dem angegebenen Link auf und geben Sie dort Suchworte ein, die zu Ihrem Thema passen könnten. Das Tool analysiert Ihre Keywords und zeigt Ihnen dann eine Liste von passenden Keywords an, die tatsächlich von Usern eingegeben werden. Anhand dieser Liste sehen Sie dann nicht nur, welche Begriffe von realen Menschen verwendet werden, um ein bestimmtes Thema zu finden, sondern auch wie hoch die Konkurrenz zu diesem Keyword / Keywordphrase ist.

Ein „gutes Keyword“ – bzw. eine gute Keyword-Kombination – ist demnach eine Suchphrase mit möglichst hohem Suchvolumen und möglichst wenig Konkurrenz. Diese Daten sind beim Keyword-Tool immer direkt neben dem jeweiligen Keyword zu finden.

Video Anleitung zu „Was sind Keywords?“ – „Wie wendet man Keywords an?“

Weiterhin habe ich eine Video-Anleitung von YouTube ausgesucht, in denen die wichtigsten Grundlagen zum Thema „Keywords“ ebenfalls anschaulich erklärt werden. In diesem Beispiel wird das Google-AdWords-Tool als Keywordplaner verwendet.

1. Video Anleitung: Was sind Keywords und wie finde ich die richtigen?

Wie verwende ich Keywords (Suchbegriffe) in Internet-Texten?

Wenn ein User eine Keyword-Kombination bei Google – z. B. „gegen Herpes“ – eingibt, wird zunächst exakt diese Word-Kombination im Internet gesucht. Je genauer die Übereinstimmung zwischen dem von User gesuchten Keyword bzw. dem jeweiligen Artikel im Internet ist, desto höher ist die Chance, in den Suchergebnislisten ganz oben zu stehen.

Wenn Sie nach der obigen Anleitung also gute Keywords (bzw. Keyword-Kombinationen) gefunden haben, sollten diese also auch im Seitentitel bzw. Text mehrfach auftauchen. Erst dann „kapiert“ Google, dass eine große Übereinstimmung zwischen der Suchanfrage des Users und Ihrem Artikel vorhanden ist.

Viele Autoren machen den Fehler entweder gar nicht auf solche Keyword-Kombinationen zu achten oder zwar gefragte Keywords zu wählen, doch diese ständig in immer anderen Formulierungen zu wechseln.

Die Kunst bei der Anwendung von Keywords ist, sie einerseits häufig genug im Seitentitel und im Text zu verwenden, damit Google eine Übereinstimmung erkennen kann und andererseits kein „Keyword-Spamming“ zu machen, welches wieder negative Auswirkungen haben könnte.

„Keyword-Spamming“ meint eine unnatürliche Häufung von Keywords, die man in „natürlich geschriebenen Texten“ so nie vorfinden würde. Beispiel: „Wer gegen Herpes etwas unternehmen will, sollte wissen, was gegen Herpes hilft. Denn es gibt gute Hausmittel gegen Herpes …“

Dies erkennt Google als „Keyword-Spamming“ und bewertet den Artikel sogar negativ, d. h. entfernt ihn entweder ganz aus dem Suchindex oder platziert ihn so weit hinten, dass er auf Platz 9999 sowieso nie gefunden wird.

Konkurrenzanalyse von Keywords

Wenn man zu einem bestimmten Thema – mit bestimmten Keywords – einen Text schreiben will, sollte man wissen, wie es um die Konkurrenz bestellt ist. Fachwissen oder eine gut Idee ist eine Sache, aber wenn schon Tausende hierzu gute Texte geschrieben haben, ist die Konkurrenz um diese Keywordphrase hoch.

Damit man überhaupt eine Chance hat auf den ersten 10 Plätzen zu landen, muss der eigene Text mindestens mit der Konkurrenz mithalten können – bzw. eigentlich noch besser sein.

Um eine Konkurrenzanalyse zu machen, braucht man bloß die Keywords bei Google (am besten mit einem Inkognito-Fenster) einzugeben und sich die ersten 10 Suchergebnisse anzusehen.

So können Sie ganz einfach sehen, mit welchen Top 10 Contents Ihr Text in Konkurrenz stehen wird. Wenn Sie davon überzeugt sind, einen besseren Text verfassen zu können, sollten Sie ihn schreiben und veröffentlichen. Wenn nicht – lassen Sie es und suchen sich ein einfacheres Thema.

Heutzutage Texte unter den Top 10 bei Google zu platzieren ist eine Kunst – sprich es verlangt von Ihnen der Beste unter Tausenden oder gar Millionen zu sein. Betrachten Sie es als eine Art Wettbewerb, denn nur die Top 10 zu einem Thema erzielen auch nennenswerte Aufrufzahlen (Besucher) für Ihre Homepage.

Fazit: „Anwendung von Keywords in Internet-Texten“

Ich hoffe, ich konnte Ihnen in diesem Text den hohen Stellenwert von Keywords – einer vernünftigen Analyse und Anwendung derselben – ans Herz legen. Manche Autoren scheuen den Aufwand, sich mit diesem Thema zu beschäftigen bzw. den eigenen Schreibstil dieser Grundregel im Internet anzupassen.

Hierzu kann ich nur sagen – wer diese Grundregel nicht beherrscht und anwendet, formuliert Textgräber, d. h. Texte, die niemand sucht und die niemand lesen wird. Insofern ist diese Form des Schreibens eigentlich die „wahre Zeitverschwendung“, da man viel Aufwand betreibt, um Texte ohne irgendeinen Nutzen zu publizieren.

Es mag vielleicht einige Zeit und Mühe kosten das Prinzip zu verstehen und in der täglichen Schreibpraxis umsetzen zu können, doch nur dann werden Sie auch durch viele Leser belohnt.

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Viel Erfolg beim Schreiben von erfolgreichen Artikeln im Internet!

Tony Kühn

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