Die Urknallhypothese, eine Sackgasse der kosmologischen Forschung

Teaser: Wenn man heute Menschen danach fragt, wie das Universum entstanden ist, wird oftmals die Urknallhypothese genannt. Dabei widerspricht diese Idee nicht nur den Naturgesetzen, sondern auch der Vernunft. Lesen Sie in diesem Artikel, warum diese Theorie nicht funktionieren kann und die kosmologische Forschung in eine Sackgasse führt.

eine der jüngsten Galaxien Die meisten Wissenschaftler, die sich mit Kosmologie befassen, haben unter anderem Physik studiert. Sie kennen deshalb die grundsätzlichen Naturgesetze, auf denen alle Naturwissenschaft fußt, die durch Hunderte anerkannte Wissenschaftler vieler Epochen mit einer Vielzahl an Experimenten mit höchster Zuverlässigkeit bewiesen sind. Sie haben zu diesen Gesetzen im Verlaufe ihres Studiums Klausuren geschrieben und Examen bestanden.

Kein Wissenschaftler hat an diesen Naturgesetzen Zweifel, sie sind allgemein anerkannt, weil sie nachgewiesen und nicht widerlegbar sind. Einige Kosmologen aber bezweifeln die Richtigkeit dieser Gesetze, wenn es um das Universum geht. Sie behaupten sogar, daß es die Naturgesetze insgesamt einst nicht gegeben habe, sie seien mit dem Urknall entstanden. Manche gehen sogar so weit zu vermuten, daß in einem "anderen" Universum, was immer das sein möge, ganz andere Naturgesetze gälten.

Dies ist logisch so ungewöhnlich abwegig, daß man meinen könnte, sie hätten ihr Studium verfehlt und wären bei der Erörterung der Kernprobleme nicht anwesend gewesen, denn sie bewegen sich außerhalb aller vernunftgetragenen Denkstrukturen. Emanuel Kant würde sich ob solcher Logik verzweifelt im Grabe abwenden. Die Folge davon ist ein Irrglaube an eine "Erschaffung" der Naturgesetze durch ein überkosmisches, außerhalb des Universums stehendes Bewußtsein zu einer vorbestimmten Zeit, einer Art Uranfang, vor dem es nichts gegeben habe.

Ja, die Zeit selbst wird zusammen mit dem Raum einem Akt der Schöpfung unterworfen, mit dem die Idee fabriziert wird, es habe die Raumzeit einst nicht gegeben, mit dem Urknall sei sie hervorgebracht worden. Zur Stützung und Aufrechterhaltung solcher logikferner Vorstellungen werden immer neue mystische Verklärungen der Zusammenhänge hervorgezaubert, die mit keiner wissenschaftlichen Methode vereinbar sind. Einige davon sollen hernach genannt werden.

  1. Die Nukleosynthese

    Die Nukleosynthese, mit der man versucht, die Zusammensetzung der kosmischen Materie zu erklären, geht von einem Urknall als einem unumstößlichen Axiom aus und setzt auf diese Voraussetzung Berechnungen auf, mit denen die Entstehung der Teilchen und später der Atome erklärt werden soll. Spekulativ zurechtgebogen auf die Annahme des Urknalls wird eine Materieentwicklung postuliert, die so nicht stattgefunden haben kann.

    Schließlich und endlich soll sie hernach als Beweis für die Urknallhypothese angesehen werden. Dies ist ein logischer Purzelbaum. Die Theorie fällt schon unter Verwendung einfacher mathematischer Erwägungen in sich zusammen. Die Nukleosynthese ist eine sinnwidrige mathematische Exzentrik, mit der eine ganze Reihe unhaltbarer Annahmen mit sich selbst bewiesen werden sollen, heißt, der Urknall wird vorausgesetzt und mit dieser Voraussetzung wird er dann "bewiesen". Bereits ein Gymnasialschüler gelangt bei solchem Vorgehen unweigerlich zu Zweifeln.


  2. Die "dunkle Energie"

    Dunkle Energie ist eine ganz ähnliche metaphysische Phantasterei, mit der die Kraft erklärt werden soll, die das Universum zur Expansion veranlaßt. Sie soll, anders ausgedrückt, die Gegenkraft zur Gravitation beschreiben, die vorhanden sein muß, um dem Universum eine längerbefristete Existenz zugestehen zu können. Schließlich müßte ja ohne eine solche Gegenwirkung das Universum wegen der Gravitation in sich zusammenfallen. Diese Gegenwirkung könnte jedoch problemlos und ohne mystische Verklärungen verständlich werden, wenn man von einer allgemeinen Rotation des Universums ausginge, in deren Ergebnis Zentrifugalkräfte entstehen.

    Das aber wird gar nicht erst in Betracht gezogen, weil ja im Falle eines Urknalls Rotationen im Universum nicht vorhanden sein könnten. Dem widersprechen aber sämtliche astronomischen Beobachtungen, nach denen im Kosmos noch kein einziges Objekt entdeckt worden ist, das nicht rotiert. Diese Rotationen können nur durch allgemeine Rotationen im Universum hervorgerufen werden, die Corioliskräfte erzeugen, welche die Rotationen der Objekte auslösen. Durch diese allgemeine Rotation entsteht eine allgemeine Zentrifugation im gesamten Universum. Das ist die Gegenkraft zur Gravitation, die man in der spekulativ herbeigeredeten "dunklen Energie" zu finden glaubt.

    Zudem wird "dunkle Energie" auch dadurch zur unhaltbaren Fiktion, weil sie als Pendant zur "dunklen Materie" dargestellt wird, von der man ebenfalls nicht weiß, was es sein soll. Man spricht von dunkler Energie einerseits und dunkler Materie andererseits. Prinzipiell wird dadurch erklärt, daß Energie nicht zur Materie gehöre. Aber wenn sie nicht Materie ist, was ist sie dann? Das ist ein Fehler, auf dem viele andere Ungereimtheiten aufbauen. Dazu ausführlicher weiter unten.


  3. Die Expansion

    Hubble: Happy Sweet Sixteen Ebenso unglaubwürdig ist die These, das gesamte Universum expandiere beschleunigt. Hierin ist bereits die Annahme, eine beobachtete Bewegung bezöge sich auf das gesamte Universum, ein logischer Trugschluß. Mit der Auffassung, wir könnten eine Aussage über das gesamte Universum treffen, würde eine kosmische Grenze im Endlichen festgesetzt.

    Das Universum aber ist räumlich und zeitlich unendlich, über das "ganze" Universum zu sprechen, ist deshalb gar nicht möglich. Man könnte dies mit der Frage verdeutlichen: "Wie lang ist eine Gerade?" Die Vorgabe, man habe eine Antwort auf diese Frage, ist sinnwidrig. Das "ganze" Universum können wir nicht beobachten, weil ein solcher Begriff nicht definierbar ist. Eine Expansionsannahme, sollte sie denn richtig sein, kann deshalb nur einen regionalen, das heißt, endlichen Bezug haben. In unendlich vielen anderen Regionen des Universums bestehen andere Bewegungsabläufe.

    Die Behauptung von der Expansion des Universums wird häufig Edwin Hubble unterstellt, der im Jahre 1929 die Rotverschiebung des Lichtspektrums in allen Beobachtungsrichtungen gezeigt hat. Damit aber hat Hubble nicht den Anspruch erhoben, die Expansion des Kosmos zu zeigen. Diese Schlußfolgerung haben andere Forscher hervorgebracht, die behaupten, der Dopplereffekt sei die einzig mögliche Erklärung für die Rotverschiebung. Und daraus schließen sie dann auf die Expansion.

    Rotverschiebung eines elektromagnetischen Spektrums bedeutet jedoch bei alternativer Betrachtung auch Energieverlust, für den auch ganz andere Erklärungen möglich sind. Schließlich muß man in Betracht ziehen, daß für den dualen Charakter des Lichtes (Welle und Teilchen) beim heutigen Stand der Forschung noch keine vereinheitlichende Erklärung existiert, die ganz sicher vorhanden ist. Kurz gesagt, man weiß noch zu wenig über den Charakter des Lichtes. Einen Ansatz ergibt die Materiedefinition in der Brockhaus-Enzyklopädie (s. u.).


  4. Die Extrapolation

    Völlig abwegig und ungewöhnlich naiv ist die Annahme, man könne aus der Zeitdauer, die der Mensch für die Beobachtung des Kosmos bisher zur Verfügung hatte, den Schluß ableiten, daß die vorgefundenen Bewegungsparameter immer gültig gewesen seien, um danach mit einem so grotesken Paradigma gnadenlos eine lineare Extrapolation bis hin zu einem Nullpunkt auszuführen. Solche extravaganten Exzesse gibt es nur in der Kosmologie. Niemand sonst käme auf die Idee, die Frage zu stellen, wie man zurückrechnen könne, wann ein im Dampf aufgehender Hefekloß in einem Punkt vereinigt war.

    Nun ernsthaft. Die Zeitspanne der Beobachtung des Universums durch den Menschen, es geht dabei um einige hundert Jahre, ist verglichen mit den kosmischen Abläufen, bei denen es um Milliarden Jahre geht, und die insgesamt von unendlicher Dauer sind, vernachlässigbar klein. So klein, daß eine Verallgemeinerung der vorgefundenen Bewegungen auf alle kosmischen Abläufe völlig außerhalb einer realistischen Beurteilung ist. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist praktisch Null.


  5. Das Ignorieren von urknallkonträren Bewegungen

    Es gibt mehrere astronomische Beobachtungen, die dem Expansionsgedanken und damit der Urknallhypothese direkt widersprechen. Als Beispiel sei nur die 2,5 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernte Andromeda-Galaxie genannt, die eine Radialgeschwindigkeit von -114 km/s hat, sich uns also nähert, was ja bei einer Expansion des Universums nicht sein kann. Dies allein schon ist ein unabwendbarer Grund, die Urknallhypothese zu verwerfen, aber es gibt noch mehr Entdeckungen für die gegenseitige Annäherung großer, sehr massereicher Sternensysteme.

    So wurde jenseits des Sternbilds der Jungfrau ein gewaltiger Sternhaufen entdeckt, dem sich andere Galaxien, darunter auch die Milchstraße, mit einer Geschwindigkeit von 444 km/s nähern. Der Durchmesser dieser Supergalaxie beträgt nach NASA-Angaben rund zwei Milliarden Lichtjahre. Solche Bewegungen bleiben in der Kosmologie unkommentiert.
06.10.2016 © seit 09.2012 Dr. Manfred Pohl  

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