Mit Lorbeeröl Fliegen und Mücken vertreiben

30.04.2004
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Philognosie Team
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Lorbeer Fliegen Das Lorbeeröl stammt aus dem Schatzkästchen von Omas Hausmitteln, daß helfen soll lästige Mücken und Fliegen zu vertreiben. Es ist vollkommen natürlich und kann ohne Bedenken in Wohn- und Schlafräumen angewandt werden.

Die Anwendung dieser Ölsorte ist denkbar einfach:

  1. Besorgen Sie sich alte Schälchen oder Gläser, die Sie zu zwei Dritteln mit Wasser auffüllen.
  2. Träufeln Sie das Lorbeeröl hinzu, bis Sie die Oberfläche des Wassers leicht bedeckt ist (leicht ölig schimmert).
  3. Stellen Sie das Schälchen in den Raum, der fliegen- oder mückenfrei sein soll. Beachten Sie dabei, daß Kleinkinder den Behälter nicht erreichen bzw. trinken können.

Fertig - schon haben Sie sich gegen die Plagegeister mit einem umweltfreundlichen Mittel geschützt! Selbst Wespen machen um die Schälchen mit Loorbeeröl einen weiten Bogen!

Das Lorbeeröl können Sie sich rezeptfrei in jeder Apotheke oder besseren Drogerie besorgen.

Inhaltsstoffe:
Eucalyptol (1,8-Cineol) 30-40% (-70%), a-Terpineol und Terpinylacetat 10-20%, Linalool 2-12% Sabinen 5-9%, Eugenol und Eugenylacetat, Methyleugenol 3-10% Terpinen-4-ol 3-5%

Herkunft/Geschichtliches:
Die Pythia, das Orakel von Delphi, kaute Lorbeerblätter und atmete deren Rauch ein, um danach in Trance zu verfallen und der Verkörperung Apollos in ihr entgegenzusehen. In der frühen römischen Kultur verbrannte man als Opfergabe auf den Altären nicht etwa Myrrhe und Weihrauch, sondern die Würzkräuter Salbei, Thymian, Lorbeer und Wacholder. Auch manche Indianer verwenden Lorbeer als rituelle Räucherung; dem Rauch werden psychoaktive Wirkungen zugeschrieben. Der bei den Kelten in Mythos und Ritual bedeutsame "Kessel der Cerridwen" enthielt neben einer Maische aus Gerste, Honig, Eicheln und Stierblut auch die heiligen Pflanzen Efeu, Nieswurz und Lorbeer (RANKE-GRAVES, ex RÄTSCH). Das Mittelalter kannte den Lorbeer als Zauberkraut, welches die Fähigkeit verleiht, Verborgenes zu schauen [Rät.]. Der Lorbeerkranz als Siegessymbol ist jedermann geläufig.

Autor: Stefan Wendland

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