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Das Lorbeeröl stammt aus dem Schatzkästchen von Omas Hausmitteln, daß helfen soll lästige Mücken und Fliegen zu vertreiben. Es ist vollkommen natürlich und kann ohne Bedenken in Wohn- und Schlafräumen angewandt werden.
Die Anwendung dieser Ölsorte ist denkbar einfach:
Fertig - schon haben Sie sich gegen die Plagegeister mit einem umweltfreundlichen Mittel geschützt! Selbst Wespen machen um die Schälchen mit Loorbeeröl einen weiten Bogen!
Das Lorbeeröl können Sie sich rezeptfrei in jeder Apotheke oder besseren Drogerie besorgen.
Inhaltsstoffe:
Eucalyptol (1,8-Cineol) 30-40% (-70%), a-Terpineol und Terpinylacetat 10-20%,
Linalool 2-12% Sabinen 5-9%, Eugenol und Eugenylacetat, Methyleugenol 3-10%
Terpinen-4-ol 3-5%
Herkunft/Geschichtliches:
Die Pythia, das Orakel von Delphi, kaute Lorbeerblätter und atmete deren Rauch
ein, um danach in Trance zu verfallen und der Verkörperung Apollos in ihr entgegenzusehen.
In der frühen römischen Kultur verbrannte man als Opfergabe auf den Altären
nicht etwa Myrrhe und Weihrauch, sondern die Würzkräuter Salbei, Thymian, Lorbeer
und Wacholder. Auch manche Indianer verwenden Lorbeer als rituelle Räucherung;
dem Rauch werden psychoaktive Wirkungen zugeschrieben. Der bei den Kelten in
Mythos und Ritual bedeutsame "Kessel der Cerridwen" enthielt neben einer Maische
aus Gerste, Honig, Eicheln und Stierblut auch die heiligen Pflanzen Efeu, Nieswurz
und Lorbeer (RANKE-GRAVES, ex RÄTSCH). Das Mittelalter kannte den Lorbeer als
Zauberkraut, welches die Fähigkeit verleiht, Verborgenes zu schauen [Rät.].
Der Lorbeerkranz als Siegessymbol ist jedermann geläufig.
Autor: Stefan Wendland
Wert 4.2 |
Thema: 4 | Information: 4.5 | Verständlichkeit: 4 |
| Stimmen: 2 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
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