Spiele für Kinder: Das Schneckenhausspiel

Schon auf den Straßen des alten Roms wurde dieses Hüpfspiel gespielt.
Für das Spiel benötigt man etwas Kreide, einen Bürgersteig – und schon kann’s losgehen. Alternativ funktioniert es auch auf Sand, wenn man die Schnecke mit einem Stein zeichnet.

Zu Beginn des Spieles muß das Spielfeld vorbereitet werden. Dazu wird eine „Schnecke“ – also eine Linie, die einen immer größer werdenden Kreis beschreibt – gezeichnet.

Das so entstandene Schneckenhaus wird durch Querstriche in 16 Felder unterteilt. Diese Felder werden durchnumeriert und die Nummern in die entsprechenden Felder geschrieben. Die Spieler – es sollten höchstens sechs sein – bestimmen die Reihenfolge. Sie haben nacheinander die Aufgabe, ein Steinchen mit dem Fuß von Feld 1 (ganz außen) nach Feld 16 (genau in der Mitte) und wieder zurück zu stoßen.

Das Schwierige daran ist, daß der jeweilige Spieler auf einem Bein hüpfen muß und das Steinchen immer nur mit dem Hüpfbein stoßen darf. Außerdem dürfen weder das Steinchen noch der Hüpffuß auf einer Begrenzungslinie landen. Passiert das oder muß der Spieler den zweiten Fuß absetzen weil er das Gleichgewicht verliert, ist der nächste an der Reihe. Kommt ein Spieler ein zweites Mal dran, beginnt er mit dem Feld, an dem er in der Runde vorher gescheitert ist. Gewonnen hat derjenige, der die Schnecke als erster hin und zurück durchhüpft hat. Dabei ist es gleichgültig, wie viele Runden er dafür benötigt hat.

Lara Gandra

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