Kinderschutz im Internet: Kostenlose Kinderschutz-Software

Heute haben Kinder oft sehr früh mit Smartphones, Tablets oder PCs zu tun und damit auch einen Zugang zum Internet. So interessant und vielfältig die Angebote im Internet für Erwachsene sein mögen - kinder- oder familienfreundlich sind sie in vielen Fällen nicht.

Inderschutz Internet Software EmpfehlungenNatürlich kann man sich mit seinen Kindern auch vor den PC setzen, aber irgendwann beginnen sie selbstständig zu forschen.

Eine Möglichkeit für einen Kinderschutz im Internet ist, eine kostenlose Kinderschutz-Software zu installieren, die Ihnen viel Arbeit abnehmen kann.

In diesem Artikel habe ich zwei Optionen herausgesucht, die den Zugang für Kinder im Internet sinnvoll beschränken. Im Folgenden stelle ich Ihnen die Programme vor und gebe an, wo Sie diese Apps / Programme per Download bekommen.

Kinderschutz-Software: FragFinn

FragFinn ist eine kostenlose Kinderschutz-Software, die Apps für Smartphones und Tablets zur Verfügung stellt. Hier haben Medienpädagogen eine sogenannte "Whitelist" für kindgerechte Webseiten von 6 bis 12 Jahren zusammengestellt. "Whitelist" bedeutet, dass das Kind nur auf bestimmte, geprüfte Webinhalte zugreifen kann.

Insgesamt stehen ca. 12000 kindersichere Webseiten zur Verfügung, eine Kindersuchmaschine und redaktionell gepflegte Linktipps des medienpädagogischen Teams.

FragFinn gibt es für unterschiedliche Betriebssysteme / Geräte. Hier finden Sie eine Auswahl zum Download der Kinderschutz-Software:

Kostenlose Kinderschutz-Software der Telekom

Kinderschutz Internet PC WindowsWer einen Windows-PC zu Hause hat, kann alternativ die Kinderschutz-Software der Telekom (Link zum Download) wählen. Laden Sie sich die Software kostenlos herunter und installieren sie auf Ihrem Windows PC.

Damit lassen sich verschiedene Optionen festlegen, die das Surfen im Internet für Kinder sicherer machen.

Hier ein kleiner Überblick, was die Software leistet:

  • Kinder können nur altersgerechte Webseiten aufrufen
  • 100 Millionen Webseiten stehen zur Verfügung
  • Kinder können Wunschlisten anlegen, die Eltern freigeben können
  • Surfzeit für Kinder kann täglich oder wöchentlich begrenzt werden
  • E-Mail oder Messaging Programme können wahlweise freigeschaltet werden

... um einige interessante Optionen zu nennen.

Natürlich müssen Eltern bedenken, dass kein automatischer Kinderschutz im Internet perfekt ist. Eine mediengerechte Einführung durch die Eltern oder geschulte Pädagogen kann so eine Software nicht ersetzen. Dennoch kann sie gerade für Kinder oder Jugendliche eine sinnvolle Begrenzung sein, damit nicht alle problematischen Inhalte des Internets zugänglich sind.

Da die Programme kostenlos sind, können Sie sich die Apps einfach herunterladen und mit Ihren Kindern testen. Vielleicht ist ja eine Lösung dabei, mit denen Sie und Ihr Kind gut leben können.

Viel Erfolg beim Kinderschutz im Internet!

29.04.2016 © seit 04.2016 Andrea Munich  

Gesamtstatistik der Bewertungen

  4.0 Gesamtbewertung

  4.0 Thema
  4.0 Information
  4.0 Verständlichkeit

Stimmen: 1

Legende

5 Sterne: super!
4 Sterne: gut gelungen!
3 Sterne: O.K.
2 Sterne: geht so
1 Stern: erträglich

diesen Ratgeber: Bewerten | Drucken

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.