Twitter Marketing: Tipps für werbewirksame Kurznachrichten

Teaser: Millionen User nutzen Twitter, um kostenlos Kurznachrichten auszutauschen. Es gibt dort ein riesiges Potenzial an Lesern, die man in seiner Marketing-Strategie berücksichtigen kann. In diesem Artikel erfahren Sie, wie man Twitter für werbewirksame Kurznachrichten nutzt.

Die Idee des Kurznachrichtensystems Twitter ist so brillant wie einfach, dass selbst Stars wie Tom Hanks und Jackie Chan das System für ihre PR nutzen. Sogar Barack Obama, 44. Präsident der USA, „twittert“ und zählt mittlerweile über 3 Millionen Abonnenten. Innerhalb von Sekunden erreicht man mit Twitter die gesamte Welt.

Marketing internet kurznachrichtenDer einzige Knackpunkt: Sie dürfen bloß 140 Zeichen – inklusive Leerzeichen – verwenden. Alleine der erste Absatz dieses Artikels verfügt schon über doppelt so viele Zeichen.

Wie verfasst man also eine Kurznachricht, welche die Aufmerksamkeit von Millionen Menschen auf sich ziehen soll?

Da die Mehrheit der Nutzer keine weltbekannten Stars sind und somit eher außerhalb des öffentlichen Interesses agieren, müssen sie sich enorm anstrengen, um in der Masse aufzufallen.

Je nach Themengebiet fällt das mehr oder weniger leicht, doch jede einzelne Nachricht will gut durchdacht und ausformuliert sein, um einen nachhaltigen Werbeeffekt zu erzielen.

Drei Schritte zu einer werbewirksamen Kurznachricht

1. Assoziationen herausarbeiten

140 Zeichen können wirklich wenig sein, besonders wenn Sie ein umfangreiches Thema anpreisen wollen. Um es auf den Punkt zu bringen, sollten Sie sich zuerst fragen, mit welchen einzelnen Begriffen die Leser Ihre Nachricht assoziieren könnten. Machen Sie eine Liste und sortieren Sie die Begriffe nach ihrer Wichtigkeit.

Möchten Sie beispielsweise auf eine wissenschaftliche Fachkonferenz in London hinweisen, bei der nach jahrelanger Forschung von internationalen Forschergruppen ein neuartiges Motorensystem vorgestellt werden soll, dann könnten Ihre Begriffe so lauten: Pressekonferenz, London, neue Antriebstechnik, Sensation …

2. Neugier beim Leser wecken

Mit den von Ihnen erarbeiteten Assoziationen geht es nun an das Konzept Ihrer Kurznachricht. Soll sie witzig sein? Oder soll sie schockieren?

Stellen Sie zuerst das Ziel Ihrer Mitteilung dar und schlüpfen Sie anschließend in die Rolle eines Lesers, um sie neutraler zu bewerten.

Im Falle unseres Beispiels wäre eine neuartige Antriebstechnik für Motoren eine Revolution mit weitreichenden Folgen - weltweit. Das Ziel dieser Nachricht wäre also die Verbreitung einer Sensation, die sich auf alle Menschen auf der Erde auswirken würde.

3. Die prägnante Formulierung

Zum Schluss formulieren Sie Ihre Kurznachricht aus. Bedenken Sie dabei immer, dass Sie weitaus weniger als 140 Zeichen dafür opfern sollten, wenn Sie zusätzlich einen Link einbringen wollen. Andernfalls kann es bei „Retweets“ (etwa: Weiterleitungen) passieren, dass der Link nur teilweise angezeigt wird und somit nicht mehr funktioniert.

Legen Sie bei Ihrer Formulierung höchsten Wert auf Klarheit und Verständlichkeit. Selbst ein trockenes Thema können Sie so der Masse schmackhaft präsentieren.

In unserem Beispiel wäre die ideale Kurznachricht etwa folgende:

„Revolution: Neuer Energiemotor in London der Öffentlichkeit präsentiert“.

Wussten Sie schon, dass … :

  • … es zwei Arten von „Tweets“ gibt? Die eine Art stellen Kurznachrichten ohne Links dar. Diese beziehen sich meist auf Personen, Dinge, Situationen. Die andere Art sind die verlinkten Werbe-Tweets, welche auf externe Seiten führen. Vorsicht vor unbekannten Links – man weiß nie, wo sie hinführen!
  • … manche Links sogar länger als 140 Zeichen sind und somit nicht einmal ins Twitter- Fenster passen? Abhilfe wird unter http://tinyurl.com/ geleistet, wo lange URLs einfach und blitzschnell gekürzt werden können.
  • … weniger oft mehr ist? Bei 140 Zeichen benötigen aussagekräftige „Tweets“ höchstens die Hälfte. Zur Freude der „Retweets“, denn Hyperlinks können vollständig und funktionsfähig wiedergegeben werden.
  • … „Retweets“ auf Kosten der Zeichenanzahl gehen? Jedes Mal, wenn Sie eine fremde Nachricht „retweeten“ (weiterleiten) zieht das System der bestehenden Nachricht die letzten Zeichen ab, entsprechend der Länge des Urhebernamens.

Fazit

Wenn Sie sich als Twitter-Nutzer die Aufgabe gesetzt haben, Ihre Kurznachrichten in der Welt zu verstreuen, um stetig besucht und abonniert zu werden, kommen Sie um grundlegende Fertigkeiten nicht herum.

Ich hoffe, Ihnen ein paar dieser Fertigkeiten anhand von praktischen Tipps und Beispielen hinreichend erklärt zu haben und wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Zwitschern!

Von Thorsten Boose

11.06.2012 © seit 02.2010 Thorsten Boose  
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