Erkältung im Winter mit Hausmitteln vorbeugen

Erkältung vorbeugen Es naht wieder einmal die kalte Jahreszeit und mit ihr die Gefahr sich eine Erkältung zu holen. Aber auch einer Erkältung ist man nicht wehrlos ausgeliefert, denn schon Omas Hausapotheke kannte einige Methoden, wie man sinnvoll vorbeugen kann.

In diesem Artikel will ich Ihnen drei Methoden vorstellen, wie Sie schon im Vorfeld vermeiden können, eine Erkältung zu bekommen.

1. Tipp: Erkältung durch Hygiene vermeiden

Vielleicht haben Sie in der Diskussion über die Schweinegrippe auch immer wieder den Ratschlag zur Vorbeugung gehört, dass man sich regelmäßig die Hände waschen soll.

Klingt auf den ersten Blick banal, aber dahinter steckt die Erkenntnis, dass wir ständig Dinge berühren die auch von Kranken angefasst wurden. Türklinken, Schreibtische, Stühle, Kugelschreiber fassen viele Menschen an und können dort so Erreger und Viren hinterlassen.

Mit dem regelmäßigen Waschen der Hände – vor allem vor dem Essen bzw. Tätigkeiten, bei denen wir Mund oder Nase berühren – entfernen wir schon einmal mechanisch viele Erreger, die zu einer Infektion führen könnten.

2. Tipp: Kalte Füße und Glieder wärmen

Erkältungsviren lieben die Kälte aber keine Hitze. Denn durch eine angemessene Zufuhr von Wärme erhöhen wir nicht nur die Körpertemperatur, sondern sorgen auch für eine bessere Durchblutung der Schleimhäute. So wird die Vermehrung der Viren gehemmt und man kann dadurch eine sich anbahnende Erkältung schon im Ansatz stoppen.

Wenn Sie einmal mit kalten Füßen zu Hause ankommen, wärmen Sie diese doch mit einem angenehmen Fußbad wieder auf. Hier reicht ein Eimer (oder eine kleine Wanne) mit ca. 35 bis 40° Celsius warmem Wasser, wo Sie Ihre Füße für etwa 10 Minuten aufwärmen lassen. Anschließend müssen Sie die Füße nur noch trocknen und warme Socken anziehen.

Wenn Sie Probleme mit den Venen, eine Herz- Kreislaufschwäche oder gar Fieber haben, sollte Sie auf diese Methode verzichten bzw. einen Arzt konsultieren.

3. Tipp: Fußbad mit Senfmehl nehmen

Füllen Sie einen großen Eimer mit ca. 38° Celsius heißem Wasser (Wasser sollte etwa Wadenhöhe erreichen). Geben Sie 2 Esslöffel Senfmehl hinein und verrühren Sie das Ganze. Baden Sie dann beide Beine etwa 10 Minuten in dem Fußbad und gießen Sie dabei ab und an heißes Wasser nach, damit die Temperatur konstant bleibt.

Nach dem Fußbad werden die Füße und Beine mit klarem Wasser abgespült. Zur Hautpflege können Sie die Füße dann noch eincremen und anschließend – damit die Füße nicht wieder kalt werden – warme Socken anziehen.

Achtung: Senfmehl ist sehr aggressiv und kann im Extremfall sogar zu "Verbrennungen" führen. Wenn die Haut im Fußbad rot wird oder zu stark brennt, beenden Sie das Fußbad. Senfmehl ist also nicht für jede Haut gut verträglich und bei Hautkrankheiten oder Verletzungen nicht geeignet. Außerdem sollte es nicht in Kontakt mit den Augen oder Schleimhäuten gelangen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.

Ansonsten gehört Senfmehl zu den vielseitigsten Hausmitteln überhaupt. Die ätherischen Öle regen die Durchblutung an, lösen Krämpfe und desinfizieren. Speziell als Fußbad angewandt, kann es eine gute Hilfe sein, Erkältungen schon im Vorfeld zu vermeiden.

Soweit zu meinen Tipps zu Hausmitteln, die schon Oma kannte. Wenn Sie selbst noch gute Ideen zur Vorbeugung gegen Erkältung haben, schreiben Sie mir doch Ihre Tricks in den Kommentar unterhalb dieses Artikels.

Bleiben Sie gesund!

Andrea Munich

Scroll to Top