Windows 7 mit Systemwiederherstellung schützen und reparieren

Auch bei Windows 7 kann man bei der Installation von fehlerhaften Treibern oder Programmen eine böse Überraschung erleben. Das Betriebssystem stürzt ab oder lässt sich nicht mehr normal bedienen. Zu diesem Zweck hat Microsoft eine sogenannte "Systemwiederherstellungs-Software" entwickelt, die in vielen Fällen helfen kann. In diesem Tipp will ich Ihnen zwei Möglichkeiten zeigen, wie Sie die Systemwiederherstellung nutzen können.

Kurz noch zur Info die Frage, was die Systemwiederherstellungsfunktion von Windows 7 überhaupt kann. Mit dieser Software können Sie Programme und Treiberinstallationen bzw. auch die dadurch geänderten Systemeinstellungen von Windows selbst rückgängig machen. Dies reicht in vielen Fällen aus – z.B. wenn nach der Installation eines neuen Programms der PC nicht mehr funktioniert – den Vorgang rückgängig zu machen.

1. Eine funktionierende alte Einstellung des PCs wiederherstellen

(Anmerkung: Dieser Tipp hilft Ihnen dann weiter, wenn nach der Installation eines Treibers oder eines neuen Programms der PC nicht mehr (oder nicht mehr richtig) läuft. In diesem Fall können Sie die Systemeinstellungen eines früheren Zeitpunkts (an dem der PC noch einwandfrei funktionierte) wiederherstellen.

1. Klicken Sie auf das Windowslogo in der Taskleiste (ehemals Start-Button) und tippen Sie in das Suchfeld den Begriff "Systemwiederherstellung" (ohne Anführungszeichen) ein. Klicken Sie dann auf "Systemwiederherstellung" -> „Weiter“.

2. Wählen Sie nun ein Datum, an dem der PC noch ordnungsgemäß funktionierte, z.B. "10.06.2010 14:30:11". Klicken Sie dann auf "Nach betroffenen Programmen suchen". Dann finden Sie im Fenster "Programme und Treiber, die gelöscht werden:" unter "Beschreibung" eine Aufzählung von Programmen und Treiber, die bei der Aktivierung dieses Wiederherstellungspunktes gelöscht werden.

3. Angemerkt sei, dass aber auch umgekehrt Programme, die Sie nach diesem Zeitpunkt z.B. manuell gelöscht haben, wieder hergestellt werden. Sie sind unter dem Punkt "neu installiert werden:" anzusehen. Diese müssen Sie nach der Wiederherstellung des Betriebssystems dann nochmals löschen.

Aktivieren Sie dann die Systemwiederherstellung und Sie bekommen dann eine Systemkonfiguration, die früher einmal einwandfrei funktionierte.

2. Wiederherstellungspunkt selbst zur Sicherheit anlegen

(Anmerkung: Wenn Sie bei der Installation eines alten Programms oder Treibers nicht sicher sind, ob dieser dem System schaden könnte, können Sie auch sicherheitshalber selbst einen Systemwiederherstellungspunkt setzen. Falls dann etwas schief geht, können Sie – wie oben beschrieben – den Zustand des PCs zu diesem Systemwiederherstellungspunkt wiederherstellen.)

1. Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste (Taste mit dem Windows-Logo) und "Pause".

2. Wählen Sie dann "Computerschutz" und "Erstellen" und geben Sie dann dem Wiederherstellungspunkt einen Namen "Test für Software X". Klicken Sie dann auf "Erstellen".

3. Wenn der Vorgang beendet ist, schließen Sie das Fenster mit "Schließen" und "OK" wieder.

Damit haben Sie zwei sinnvolle Möglichkeiten, wie Sie mit der Systemwiederherstellungsfunktion umgehen können.

Viel Erfolg beim Reparieren bzw. Schützen Ihres Betriebssystems!

Aris Rommel

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