Hardware Analyse: PC-Komponenten auslesen / bestimmen

Wer wissen will, welche Hardware im eigenen Computer steckt, kann alle Bauteile mit einem kostenlosen Programm analysieren lassen. So kann man sich über alle PC-Komponenten einen genauen Überblick verschaffen. Hier erfahren Sie, wie es geht ...

Wozu eine Analyse der PC-Hardware machen?

Hardware Analyse PC Komponenten auslesen bestimmenViele kaufen sich einen fertig montierten neuen PC oder Notebook, ohne genau zu wissen, welche Komponenten dort verbaut sind. Wird der Computer mit der Zeit zu langsam, kann man in vielen Fällen die Hardware austauschen und ihn damit wieder flotter machen.

Damit der neue Computer dann auch fehlerfrei läuft, müssen die einzelnen Komponenten der Hardware zueinander passen bzw. aufeinander abgestimmt sein. Denn oft erzeugen nur einige, leistungsschwache Bauteile (wie alte Festplatten oder zu wenig RAM) Engpässe in der Leistung. Mit neuen und besseren Komponenten, könnte man die Performance des Computers mit wenig Geld deutlich erhöhen.

Da es hier Tausende unterschiedlicher Hardware-Typen und Bezeichnungen gibt, haben Laien gewöhnlich kaum eine Chance herauszufinden, welche Bauteile verbaut sind. Außerdem wissen Laien oft nicht, was die Hardware kann (oder leistet), sodass sie kaum gezielt geeignete neue Hardware aussuchen können, die den PC letztlich schneller macht.

Aber so viel Fachwissen ist auch nicht nötig. Denn es gibt mittlerweile kostenlose Programme (wie SiSoft Sandra Lite), die die Analyse der Hardware für Sie übernehmen. Im Folgenden stelle ich Ihnen diese Software kurz vor und nenne einen Link zum Download. Ganz unten finden Sie noch ein paar Tipps zum Austausch von PC-Komponenten.

Sandra Lite: PC- / Notebook-Komponenten auslesen / bestimmen

Die Computer-Fachzeitschriften "Chip" und "Computerbild" empfehlen das kostenlose Analyse-Programm von SiSoft "Sandra Lite".

Sie können es sich hier (Link zum Download) herunterladen: SiSoft Sandra Lite

Was kann das Hardware-Analyse-Programm Sandra Lite?

Sandra Lite ist ein Systemanalyse-Programm mit über 60 Optionen, das die Hardware oder Software auf dem Computer erkennen und auslesen kann. Sie bekommen detaillierte Informationen über Mainboard, Festplatte(n), Steckkarten, CPU, Netzwerkkomponenten, Peripherie, Windows, DirectX etc.

Hier kurz ein Grobüberblick als Liste:

  • Erkennt Mainboard, CPU, RAM, Grafikkarte, Soundkarte, CD und DVD-ROM, Netz- und LAN-Karten, Monitor, Festplatten etc.
  • Macht Verbesserungsvorschläge zur Konfiguration bzw. Nach- oder Aufrüsten der Hardware.
  • Stellt Benchmark-Funktionen zur Verfügung, damit Sie die Systemleistung im Vergleich zu anderen Systemen einordnen können.
  • Stellt ausführliche Übersichten über Ihr Betriebssystem und Softwarekonfiguration zur Verfügung.
  • Erkennt und diagnostiziert die aktuellen DirektX Dateien.
  • Gibt ausführliche Übersichten zum Netzwerk und zur Einstellung.

Zudem gibt es für viele Hardware-Komponenten auch Benchmark-Tests (Leistungstests), mit denen Sie Stärken und Schwächen Ihres Computers herausfinden können. Die hier vorgestellte Version des Analyse-Tools unterstützt alle Windows-Versionen ab Windows 7. Wer noch Vista (oder ältere Windowsversionen) hat, braucht auch eine ältere Version von Sandra Lite.

Alte / langsame PC-Komponenten austauschen

Hardware analyse PC Komponenten bestimmen auslesenEinige Computerfachhändler bieten mittlerweile auch einen Reparatur- und Aufrüstungs-Service an.

Hier könnten Sie beispielsweise die von Sandra ermittelte Hardware ausdrucken und mit dem Fachhändler besprechen, welche Bauteile ausgetauscht werden könnten bzw. welchen Performance-Zuwachs ein Austausch dieser Bauteile bringt.

Beispielsweise kann ein Austausch einer alten HDD-Festplatte mit einer SSD-Festplatte schon bis zu 30 % mehr Leistung (Geschwindigkeit) bringen.

Aber auch zu wenig (oder zu langsamer) RAM kann ersetzt werden und so spürbar mehr Performance erzeugen. Weiterhin können auch alte Grafikkarten Leitungsbremsen sein. Man kann sie aber meist nur bei Desktop-Computer (nicht jedoch bei Notebooks) ersetzen.

Ich rate Ihnen bei der Beratung auch immer das Preis-Leitungs-Verhältnis im Blick zu behalten, d. h. mit möglichst wenig Geld möglichst viel Performance herauszuholen. Letztlich sollten hier die Kosten der Aufrüstung deutlich niedriger als ein Neukauf (eines leistungsstärkeren PCs) sein.

Damit bin ich mit meinem Tipp am Ende und hoffe, dass Sie die Leistungsbremsen in Ihrem Notebook oder PC bestimmen und austauschen können.

Viel Erfolg beim Analysieren der Hardware und dem Auslesen und Bestimmen der Komponenten!

21.06.2016 © Aris Rommel  

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