Wer kennt es nicht, man druckt und druckt wie im Print-Schlaraffenland und dann ist die Patrone leer. Kein Problem. Mit den "Nachfüllsets", die in fast jedem Online-Handel zu erwerben sind, lassen sich die Patronen schnell und sauber, vor allem kostengünstig auffüllen.
Ist eine Patrone leer und wurde diese selbstständig wieder aufgefüllt, so wird diese vom Drucker nicht als voll erkannt. Dies Problem kommt besonders bei den Epson Druckern vor. Es gibt jedoch einen mehr oder weniger simplen Ausweg.
Man muss einfach die Epsons Intellidge-Technik überlisten. Der Chip auf der Patrone hat den Stand gespeichert, dass die Patrone leer ist. Nun kann man den Chip auf der Patrone mit einem speziellen Gerät zurücksetzen, aber wer will sich schon so etwas anschaffen? Dann heißt es wohl den Chip überspielen. Man benötigt jedoch eine volle Patrone (dessen Chip noch nicht den Stand "leer" gespeichert hat, also eine frische, neue Patrone).
Sie können die Patrone nicht in der vorgesehenen Position wechseln, denn der Drucker fragt dann den Chip ab. Sie müssen vielmehr das Gehäuse abnehmen oder den blockierenden "Stift" leicht nach unten klappen (nur wenn dies ohne Kraftaufwand funktioniert) um die Patrone aus der Ruheposition heraus zu wechseln. Gehen Sie dabei vorsichtig zu Werke. Der Drucker muss während des Wechselvorganges eingeschaltet sein.
Da die neue Patrone nun offen ist, kann man die Öffnung mit einem Tesastreifen "versiegeln". Die komplette Patrone in eine Gefriertüte und die Tüte so in der Hand halten, als ob man diese aufpusten möchte. Anstatt diese nun aufzupusten einfach die Luft aus der Tüte saugen und darauf achten, dass keine erneute Luft mehr hinein strömen kann. Nun noch gut zugeschnürt und die Patrone hält sich in der Regel problemlos längere Zeit.
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Thema: 4.3 | Information: 4.8 | Verständlichkeit: 4.5 |
| Stimmen: 4 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
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