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Gepflegte Hände und schöne Fingernägel gehören heute im Beruf oder Alltag längst zum Standard jeder Schönheitspflege. Doch ist die richtige Schönheitspflege von Fingernägeln nicht immer unproblematisch.
Denn speziell bei Fingernägeln kann es bei der umgebenden Haut vorkommen, daß sich Risse bilden, die Haut aufplatzt und sich abschält. Dieses Phänomen wird in der Schönheitspflege "Nietnägel" genannt. Wie Sie die Bildung von Nietnägeln vermeiden können, werde ich Ihnen in folgendem Tipp verraten.
Nietnägel sehen nicht nur ungepflegt aus, sondern haben auch andere Nachteile. Man bleibt leicht an Stoffen hängen und die Haut unter den Hautfetzen entzündet sich leicht.Verzweifelte Versuche, sie durch häufiges Cremen der Hände loszuwerden, helfen einfach nicht. Dabei gibt es gegen gewöhnliche Nietnägel eine einfache Abhilfe: Schieben Sie regelmäßig Ihre Nagelhaut bis zum Ansatz des Fingernagels zurück!
Wie entstehen Nietnägel?
Beim Herauswachsen der Fingernägel wird die Nagelhaut, die an den Nägeln haftet, mitgezogen. Es entsteht eine Spannung und die Hornhaut bekommt Risse. Aus diesen Rissen entstehen Nietnägel.
Wird der Rand der Nagelhaut, durch regelmäßiges Zurückschieben mehrmals wöchentlich leicht vom Nagel gelöst, so wird der Nagelhaut die Spannung genommen.
Der Fingernagel wächst, ohne die Nagelhaut mit sich zu ziehen und so entstehen keine Risse. Wie schiebe ich die Nagelhaut zurück?
Es gibt unterschiedliche Methoden, um die Nagelhaut zurück zu schieben. Vor allem beachten Sie bitte eines: gehen Sie liebevoll mit Ihren Nägeln um, damit Sie das Nagelbett hinter der Hornhaut nicht verletzen.
Pflegeset: Wie kann ich Nietnägel vermeiden?
Im Handel werden Nagelhautschieber aus Holz, Gummi, Plastik oder Metall angeboten. In den meisten Nagelsets ist einer vorhanden. Die ersten Male erfordern wahrscheinlich etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit. Sie werden bei regelmäßiger Pflege sehr schnell mit Erfolg belohnt.
Schieber aus Gummi sind am weichsten und eher für empfindliche Nägel geeignet. Allerdings kann es schwieriger sein, damit wirklich gut die Haut zu lösen, weil sie oft nicht so präzise Kanten haben wie härteres Material.
Gerade für die ersten Male kann das wichtig sein. Holz ist da etwas fester und verletzt den Nagel nicht so schnell wie Metall.
Mit Metall lässt sich am präzisesten arbeiten, wobei diese Schieber oft zu breit sind für kleinere Nägel. Probieren Sie einfach aus, womit Sie besser zurecht kommen. Sogar die eigenen Fingenägel können hilfreich sein, wenn Sie Ihr Nagelset mal nicht zur Hand haben.
Behandlung und Vorsorge gegen Nietnägel
Am einfachsten löst sich die Haut, direkt nachdem Sie z. B. gebadet, geduscht oder abgewaschen haben, wenn sie weich und elastisch ist. Auch Creme kann die Haut weicher machen. Schieben Sie mit dem Nagelschieber die Haut vom Nagel aus sanft zurück, bis sie sich leicht ablöst. Sie können mit dem Schieber ca. 1 mm zwischen Nagelhaut und Nagel gehen.
Es sollte keinesfalls schmerzen oder in den Bereich gehen, wo der Nagel noch weich ist und Sie das Nagelbett verletzen könnten. Auch beim Abtrocknen der Hände lässt sich die Nagelhaut gut mit einem Handtuch zurück schieben. Dies geht allerdings erst richtig gut, wenn Sie Ihre Nagelhaut schon mal mit einem Nagelhautschieber behandelt und keine Nietnägel mehr haben. Ansonsten reißen Ihre Nietnägel wahrscheinlich nur noch weiter ein.
Das Wichtigste ist: bleiben Sie am Ball! Hier gilt wie bei vielen Dingen, dass Vorsorge besser ist als Nachsorge.
Viel Erfolg und schöne Hände!
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Thema: 4 | Information: 4 | Verständlichkeit: 4 |
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