Doku "Loose Change" - Was geschah am 11.September wirklich?

Teaser: Der Regisseur Dylan Avery aus Oneonta hat mit seiner Filmdokumentation "Loose Change" für Aufregung gesorgt. Er stellt unbequeme Fragen zum 11. September und zeigt viele Zweifel und Widersprüche auf, die bis heute ungeklärt sind. Warum diese Zweifel berechtigt sind, erfahren Sie in "Loose Change".

"Loose Change" (übersetzt "Kleingeld") wurde von dem 22-jährigen Regisseur Dylan Avery aus Oneonta, zusammen mit ein paar Freunden produziert. Eigentlich hatte der findige Regisseur nur vor, eine "fiktive Geschichte" über die Ereignisse des 11. Septembers 2001 zu inszenieren. Doch bei seiner fast 2 Jahre dauernden Recherche sammelte er immer mehr Aussagen, Zeitungsberichte, Film- und Tonaufnahmen, die seinen Verdacht erhärteten, daß die offizielle Darstellung der Ereignisse nicht stimmen konnte. Immer mehr Indizien schienen zu belegen, daß die Anschläge des 11. Septembers von der Regierung selbst inszeniert waren, um der Öffentlichkeit einen plausiblen Grund für den Angriff auf Afghanistan liefern zu können.

Einige Kritiker sehen in der Dokumentation "Loose Change" nur eine weitere irrwitzige Verschwörungstheorie gegen die Bush Regierung. Doch so leicht sollte man die kritischen Fragen von Dylan Avery nicht abtun. Immerhin präsentiert er keine frei erfundenen Theorien aus haltlosen Spekulationen, sondern alle dargestellen Informationen sind Originaldokumenten (Zeitungsberichte, Fernsehaufnahmen, Expertenmeinungen, Tonbandaufnahmen etc.) entnommen, die von den Medien und der US-Regierung selbst veröffentlicht wurden.

Diese sind der Öffentlichkeit frei zugänglich und können von jedem Kritiker selbst überprüft werden. Wer also die dargestellten Quellen in "Loose Change" bezweifelt, bezweifelt gleichzeitig die Quellen der Bush-Regierung und Medienberichte, die uns alle von einem Terroranschlag der Al-Qaida überzeugt haben.

Uns alle? Nun offensichtlich nicht, denn für viele ist die Geheimnistuerei der US-Regierung und des Secret-Service ein ungelöstes Rätsel. Doch bevor wir über irgendwelche Ereignisse urteilen, sehen wir uns einmal genauer an, welche Fragen in "Loose Change" aufgeworfen werden. Im weiteren werde ich ein paar Beispiele aus dieser Dokumentation herausgreifen, damit Sie sich selbst ein Bild machen können, ob Dylan Averys Fragen berechtigt sind. Doch zuerst ein kurzer Rückblick auf die Ereignisse des 11. Septembers.

Was passierte am 11. September?

Erinnern wir uns kurz an die Ereignisse des 11. Septembers. An diesem Tag wurden nach den offiziellen Bekanntmachungen der US-Regierung 4 Passagierflugzeuge vom Typ Boeing 757 entführt. Zwei Passagiermaschinen kollidierten mit den Twin Towers (WTC), ein weiteres flog ins Pentagon und das letzte stürzte bei Shanksville in Pennsylvania ab. Laut offiziellen Angaben, sollte die letzte Boeing 757 in das White House gelenkt werden, erreichte aber niemals ihr Ziel.

Beispiel 1 - Ungereimheiten zum Flugzeugcrash im Pentagon

Laut offiziellen Medienmeldungen stürzte eine Boeing 757 in das Pentagon, wobei es im Anflug 4 Lichtmasten aus der Erde riß und beim Aufprall einen Teil des Gebäudes zum Einsturz brachte. Der Terrorist Hani Hanjour steuert die entführte Maschine - ein Anschlag der mit militärischer Präzision ausgeführt wurde.

Was weiß man über den Piloten der Unglücksmaschine Hani Hanjour? Avery interviewt den Fluglehrer Marcel Bernhard, der im Freeway Airport zusammen mit Hani Hanjour Flugübungen mit einer einmotorigen Cessna 172 durchführte. Bernhards Aussagen zufolge, hatte Hanjour diverse Probleme die Cessna zu fliegen. Er bezeichnete dessen Flugfähigkeiten als durchschnittlich bis unterdurchschnittlich. Ein Mann, der Probleme mit einem einmotorigen Kleinflugzeug hat, soll also der Pilot der Boeing 757 gewesen sein und diese präzise ins Pentagon gelenkt haben? Seltsam? Aber es kommt noch besser.

Bei seinem Anflug auf das Pentagon streifte Hani 4 Lichtmasten bevor das Flugzeug im Pentagon zerschellte. Bei einem ähnlichen gearteten Unfall in Huston am 22. November 2005 streifte ein Passagierflugzeug einen einzelnen Lichtmasten und stürzte ab. Die Trümmerteile wurden in einem Umkreis von über 100 Metern verstreut. Flügelteile, Triebwerke, Cockpit, Rumpf und tote Körper waren überall quer über die Absturzstelle verstreut. Beim Pentagon wurden nur wenige Kleinteile gefunden, die angeblich zum Wrack des Flugzeugs gehörten. Ein Reporter berichtet, daß die Teile so klein waren, "daß man Sie mit der Hand aufsammeln konnte." Seine Aussage läßt sich durch die Fernsehbilder des Unfallortes belegen.

Direkt nach dem Flugzeugcrash wird in den Fernsehaufnahmen das Einschlagloch im Pentagon gezeigt. Dort ist in der Außenfassade ein Loch von etwa 5-7 Metern Durchmesser zu erkennen. Diese Aufnahmen wurden zu einem Zeitpunkt gedreht, bevor das Dach des Pentagons eingestürzte. Scheint nicht die Frage berechtigt, wie eine Boeing 757, die 47 Meter lang, 13 Meter hoch ist bzw. eine Flügelspannweite von 38 m aufweist, in einem 5 Meter großen Loch verschwinden kann?

Die offiziellen Stellen erklären das fast komplette Verschwinden des Flugzeugs mit der extrem starken Hitze des Kerosinbrandes, die das gesamte Flugzeug pulverisiert hat. Überzeugend? Sehen wir uns nur die beiden Pratt&Whitney Triebwerke einer Boeing 757 an. Sie bestehen aus Stahl und Titanium.

Titanium weist einen Schmelzpunkt von 1688° Celsius auf, brennendes Kerosin erzeugt jedoch (unter den optimalen Bedingungen) eine Hitze von 1120° Celsius. Somit hätten mindestens die beiden Triebwerke - oder große Teile davon - den Brand überstehen müssen. Aber sie wurden niemals gefunden.

Obwohl fast das gesamte Flugzeug - bis auf wenige handliche Einzelteile - verschwunden ist, gelang es Ermittlern des DNA-Laboratoriums der Armee, 184 von insgesamt 189 Passagieren eindeutig zu identifizieren. Erstaunlich, daß die Passagiere der Hitze besser widerstehen konnten, als die Boeing!

Wenn Avery darauf hinweist, daß genau dieser Teil des Pentagons renoviert wurde, um Flugzeugabstürzen besser standzuhalten, ist das nur ein weiteres Detail einer langen Kette von "Merkwürdigkeiten".

Ich habe zu diesem Vorfall nur einige markante Fragen herausgenommen, die der Film "Loose Change" der Öffentlichkeit stellt. Damit wollte ich einige paradigmatische Beispiele aufzeigen, damit sich der Leser ein Bild vom Aufbau und den Argumenten der Dokumentation machen kann. Es werden immer wieder Fragen aufgeworfen, die bis heute nicht beantwortet wurden, aber wesentlich für die Aufklärung der Vorfälle des 11. Septembers scheinen.

Beispiel 2 - Der Fall der Twin Towers (WTC)

Viele von uns werden sich noch an die beeindruckenden Bilder der beiden Flugzeuge erinnern, die in beide Twin Towers geflogen sind. Nachdem anschließend in beiden Türmen ein verheerendes Feuer ausbrach, stürzten sie nach 56 bzw. 103 Minuten zusammen. Laut offiziellen Erklärungen soll das brennende Kerosin die Stahlkonstruktion der beiden Tower so aufgeweicht haben, daß diese in sich kollabierten.

Was sagen die Konstrukteure des WTC zu dieser Theorie? Hyman Brown, Professor und Konstrukteur des WTC meinte: "Die beiden Türme waren überproportioniert, um fast allem zu widerstehen: Hurrikanen, Stürmen, Bomben und einem Flugzeug, das dort hineinfliegt. Selbst ein 150 Jahre währender Sturm hätte diesen Gebäuden nichts anhaben können." Wem soll man bei diesen unterschiedlichen Bewertungen glauben? Sehen wir uns ein paar Fallbeispiele an.

Am 28. Juli 1945 flog eine B25, die sich im Nebel verirrt hatte in das Empire State Building. Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, steht das Gebäude heute immer noch. Am 17.10.2004 brannte ein 56-stöckiger Wolkenkratzer in Venezuela (Baujahr 1976) 17 Stunden lang über 26 Stockwerke, aber er brach nicht zusammen. Das sind nur einige Beispiele von vielen, die Avery als Vergleiche anführt. Geschichtlich kann der Zusammenbruch des WTC als seltsamer Einzelfall gesehen werden, der sich anderswo - in vergleichbaren Fällen - nie wiederholte.

Als Feuerwehrleute das WTC betraten, um das Feuer zu bekämpfen, hatten sie den Eindruck, daß sich in der Eingangshalle im Erdgeschoß eine große Explosion ereignet haben mußte. Die Fenster waren rundherum herausgeflogen, große Marmorpaneele von der Wand gefallen, überall lagen Trümmer herum, verletzte Menschen wurden zu den wartenden Krankenwagen gebracht.

Bemerkenswert ist, daß das Erdgeschoß des WTC etwa 400 Meter vom eigentlichen Brandherd entfernt war. Wie konnte sich so weit vom Brandherd entfernt ein solcher Schaden ereignen?

Offiziellen Angaben zufolge, soll vom Brandherd aus eine Feuerwand die Fahrstuhlschächte hinuntergerast sein, welche die Eingangshalle im Erdgeschoß zerstörte. Die Feuerwehr stellte hingegen fest, daß die Fahrstuhlschächte hermetisch verriegelt waren. Ein einfacher Kerosinbrand hätte niemals die physikalische Energie gehabt, um eine derartige Distanz zu überwinden, von der enormen Zerstörungskraft ganz abgesehen, welche im Erdgeschoß gewütet haben mußte. Die Feuerwehrleute selbst vermuten, daß diese Zerstörungen die Folge einer größeren Detonation gewesen sein mußten - einer Bombe.

Für diese These spricht, daß die beiden Tower in rasender Geschwindigkeit einstürzten. Laut Avery entspricht die Geschwindigkeit des Zusammensturzes, annähernd der eines sich im freien Fall befindlichen Objekts, gerade einmal 10 Sekunden. In "Loose Change" werden hierzu Berichte vieler Augenzeugen, Feuerwehrmänner und Fernsehberichte zusammengestellt, die alle von mehreren Detonationen sprachen, welche sich erst lange nach dem Crash der Boeings ereigneten.

Auch hier habe ich nur wenige Details einer Kette von Unstimmigkeiten entnommen, die Avery aufzählt. Doch schon diese wenigen Details werfen wichtige Fragen auf, die durch die offiziellen Erklärungen der Regierung bislang nicht plausibel beantwortet wurden.

Interessant ist auch Averys Schlußfolgerung. Er meint, daß man auch nach diesen Erkenntnissen immer noch nicht sagen kann, was wirklich passierte. Aber man kann sagen, was nicht passiert sein kann, nämlich das, was uns die Medien als Erklärungen für die Ereignisse des 11. Septembers angeboten haben.

Wo finde ich "Loose Change"?

Falls Sie diese kleine Rezension über den Film "Loose Change" neugierig gemacht haben sollte, kann ich Ihnen nur raten, sich diese Dokumentation selbst anzusehen und sich Ihr eigenes Urteil zu bilden. "Loose Change" wurde in englischer Sprache gedreht, ist aber mittlerweile bei Youtube in einer deutschen Version verfügbar. Der Film hat eine Spielzeit von etwa 1 Stunde und 30 Minuten und kann jederzeit kostenlos abgerufen werden. Millionen Menschen haben sich "Loose Change" bereits angesehen, täglich werden es mehr.

Damit sie nicht lange suchen müssen, haben wir das Video von You-Tube hier eingefügt.


Ich möchte diese Rezension mit den Wünschen des Regisseurs selbst schließen, der die Menschen auffordert sich nicht mehr länger mit irrationalen Erklärungen der US Regierung hinsichtlich der Ereignisse des 11. Septembers abspeisen zu lassen. Immerhin wurde dadurch der Krieg gegen Afghanistan begründet und viele Bürgerrechte in westlichen Staaten massiv eingeschränkt. In "Loose Change" werden viele plausible Fragen gestellt, von deren Beantwortung die Glaubwürdigkeit der Medien und der US-Regierung abhängt.

Doch urteilen Sie selbst ...

10.09.2015 © seit 08.2006 Aris Rommel  
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