Katzen-Krankheiten: Katzenseuche erkennen und behandeln

Katzenbesitzer, die ihren Liebling auch gerne draußen spielen lassen, sollten einige gefährliche Krankheiten kennen, damit sie rechtzeitig behandelt werden können bzw. entsprechend Vorsorge getroffen werden kann.

Was ist die Ursache von Katzenseuche?

Katzenseuche ist eine spezielle Viruskrankheit, die durch den Kontakt mit anderen Katzen übertragen werden kann. Ebenso kann eine Ansteckung erfolgen, wenn sich Ihre Katze an einem Platz aufhält, an dem vorher ein infiziertes Tier gewesen ist. Der Erreger selbst ist auch monatelang außerhalb des Tierkörpers überlebensfähig. Ist ein solcher Platz bekannt, muß er sorgfältig desinfiziert werden. Tiere unter zwei Jahren werden häufiger befallen als ältere Tiere.

Woran erkennt man Katzenseuche?

Charakteristisch ist das plötzliche Auftreten von hohem Fieber, Appetitlosigkeit, Passivität und häufiges Erbrechen. Im späteren Stadium folgen Temperaturstürze, Kollaps und am Ende der Tod des geliebten Tieres. Beim Erbrechen des Futters kann man einen weißlich gelben (galleartigen) Schleim erkennen. Häufig treten auch Durchfall und Verstopfung auf. Das eindeutigste Krankheitssymptom ist die starke Verringerung der weißen Blutkörperchen, die jedoch nur ein Tierarzt feststellen kann.

Wie verläuft die Krankheit?

Katzenseiuche ist eine sehr gefährliche Krankheit, die 80 bis 90% der infizierten Tiere das Leben kostet. Besonders gefährdet sind Katzen, die in verseuchten Höfen, Wohnungen, Katzenausstellungen oder Tierasylen gelebt haben. Da sich diese Krankheit auch indirekt übertragen läßt, sollten Sie auch als Mensch vorsichtig mit infizierten Tieren sein. Normalerweise werden die Tiere in kurzer Zeit immer apathischer und träger. Der Tod kann plötzlich - oder erst nach einem längeren Siechtum eintreten.

Was kann man gegen Katzenseuche tun?

Der einzige empfehlenswerte Schutz vor dieser Krankheit ist die Vorbeugung durch eine spezielle Schutzimpfung. Eine bereits erkrankte Katze ist nur noch schwer und aufwendig zu behandeln und es gibt keine Garantie für eine Heilung.

03.06.2013 © seit 10.2005 Andrea Munich  

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