Bissige Satire: Herzlichen Dank für Afghanistan

Teaser: Der Sinn und Nutzen des deutschen Engagements in Afghanistan wird von immer mehr Menschen ernsthaft bezweifelt. Mittlerweile glaubt keiner mehr den ehemaligen Politikern, die diesen Einsatz noch als "Aufbau-Mission" verkaufen wollten - heute ist von "Krieg" die Rede. Hier rechnet diese bitterböse Satire mit all der Unehrlichkeit in Form eines "Dankesschreibens" ab, die man mit einer gesunden Portion schwarzen Humors lesen sollte.

Im Sinne der deutschen Rentenpolitik ist das die beste Lösung, um die Kassen nachhaltig zu entlasten. Keine andere politische Entscheidung war so effektiv, wie dem Wunsch zur Involvierung, der als solche anerkannten Weltmächte nachzugeben. Ihr Wortführer, namentlich die USA, entwickelte Deutschland so weit, daß es nach ihrem Vorbild künftig auf unnütze Zahlungen verzichten kann.

Kürzlich wurden wieder 4 deutsche Soldaten auf dem souveränen Territorium Afghanistans weggesprengt, als sie dort international geförderten Abenteuerurlaub machten. Unzweifelhaft ein erheblicher Gewinn für Old Germany und dessen Steuerzahler. Weitere Kosten werden im Fall der Gefallenen entfallen, und sie hatten sicherlich enorm viel Spaß sowie ein intensives Kameradschaftserlebnis.

Behält unsere Nation diesen Kurs bei, muß es nicht bei nur vier Ableben bleiben. Gemeinsam mit unseren Führern (das Wort kommt mir irgendwie bekannt vor) könnten wir es schaffen noch mehr Kosten zu sparen, die zu alt gewordene Menschen automatisch erzeugen werden. Unerheblich, daß sie lebenslänglich dafür eingezahlt haben, sollte in naher Zukunft ein Umdenken stattfinden.

Das Sterbealter der Soldaten im Vietnamkrieg von durchschnittlich 19 Jahren dürfte vorbildlich sein, um reindeutsche Probleme schon im Ansatz zu lösen. Führte man eine zweite Wehrpflicht für Mitbürger ab einem Alter von 65 Jahren ein, könnten mit dem gesparten Geld für deren Rente tolle neue Straßen gebaut werden. Man bedenke nur, was da zusammenkäme und wie lang die Autobahn sein könnte, damit der Chauffeur unsere Führer - wie gewohnt aber schlaglochfrei - nach Spanien in ihr Ferienhaus kutschiert.

Für mich besteht kein Zweifel daran, daß Deutschland sich noch mehr beim Friedensprozeß im Orient engagieren muß. Tote Deutsche sind wirtschaftlich hochwirksam! Wir brauchen dringend mehr Krisenherde und neue Waffen für und gegen eingeborene Ausländer. Daß dieses Prinzip wirkt, sehen wir daran, daß sich Amerika schon vor hundert Jahren gegen terroristische Indianer durchsetzen konnte.

Und wir danken auch dafür, daß unser Vorbild das erste und einzige ist, das jemals Atombomben einsetzte. Denn wir wissen nun, daß Hiroshima und Nagasaki nur zum Vorteil der Bevölkerung gedacht waren. Projizieren wir das auf die jetzige Realität, so bekommt ein deutsches Kontingent an Soldaten - wo auch immer eingesetzt - endlich einen Sinn.

Es lautet frei nach dem Motto der Bestatter:

"... praktisch denken - Särge schenken ..."

19.08.2015 © seit 04.2010 a.petit  
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War in NewYork
von a.petit

War in NewYork: Deutsche Touristen erobern NewYork- ausgerechnet am ersten Tag des irakischen Bombardements. Eine völlig authentische und höchst amüsante Reisebeschreibung.

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