13 Tipps zum Strom sparen mit Elektroherden

Teaser: Wußten Sie, daß in deutschen Haushalten etwa ein Drittel der Stromkosten in der Küche produziert werden? Da kann es sich bei steigenden Strompreisen schon lohnen, etwas bewußter mit den Elektrogeräten umzugehen. In diesem Artikel haben wir für Sie 13 Tipps zum Stromsparen gesammelt.

Strom sparen in der KücheIn deutschen Haushalten werden im Durchschnitt etwa ein Drittel bis ein Viertel der gesamten Stromrechnung in der Küche produziert. Da die Strompreise in letzter Zeit kräftig anziehen, kommen immer mehr Verbraucher auf die Idee, das eigene Verbrauchsverhalten stärker unter die Lupe zu nehmen.

In diesem Tipp will ich Ihnen verraten, auf welche Punkte Sie achten müssen, um mit Elektroherden und Elektrobacköfen effizient Strom zu sparen.

Wie stromsparend ist welcher Elektroherd?

Leider gibt es bei Elektroherden nicht wie bei Kühlschränken oder Waschmaschinen das bekannte EU-Label für Energieeffizienz. Dennoch gibt es einige Grundregeln für verschiedene Typen von Elektroherden, auf die Sie achten können. So ist beispielsweise ein Glaskeramik-Kochfeld wesentlich energieeffizienter als eine Kochmulde oder gußeiserne Kochplatten. Besonders energiesparend sind Kochfelder mit Induktionstechnik. Um diesen Vorteil zu nutzen, braucht man aber die passenden Pfannen und Töpfe (mit magnetisierbaren Boden).

Wie kann ich beim Kochen Strom sparen?

Stromsparen beim KochenUm kleine Essensportionen zu erwärmen ist die Microwelle ungeschlagen. Kleinere Wassermengen - beispielsweise zum Tee- oder Kaffeekochen - werden am besten in einem elektrischen Wasserkocher erwärmt.

Wenn Sie auf den Kochplatten Essen zubereiten, sollten die Töpfe möglichst dieselbe Größe wie die Kochplatte haben. Ein zu kleiner Topf auf einer zu großen Kochplatte verschwendet unnötige Wärmeenergie, die an den Seiten wirkungslos verpufft.

Gußeiserne Kochplatten haben eine lange "Nachheizphase", d.h. sie erzeugen auch noch nach dem Abstellen Wärmeenergie. Wer also die Kartoffeln erst ausstellt, wenn sie gar sind, heizt damit nur die Küche. Energiebewußte Hausfrauen stellen die Kochplatte früher ab und nutzen so die verbleibende Hitze zum Nachgaren.

Wie stromsparend sind Elektrobacköfen?

Immerhin gibt es für Elektrobacköfen das EU-Label, anhand dessen die Energieeffizienz abgelesen werden kann. Wenn Sie einen stromsparenden Elektrobackofen kaufen wollen, sollte dieser mindestens ein A-Klasse Gerät sein. Stromsparende Elektroherde sind meist in der Anschaffung etwas teurer, aber wenn man bedenkt, daß solche Backöfen 12 bis 15 Jahre halten, werden Sie die anfänglichen Mehrkosten über die Stromrechnung doppelt und dreifach wieder zurückkommen.

Selbstreinigende Backöfen sind zwar bequem, aber auch echte Stromverschwender, denn bei jedem Reinigungsprozeß wird kilowattweise Strom verheizt. Wenn Sie dennoch nicht darauf verzichten wollen, gehen Sie mit dieser Funktion sparsam um, d.h. nutzen Sie sie nur bei starker Verschmutzung des Ofens.

Wie kann ich beim Backen Strom sparen?

Wer mit Umluft backt verschwendet weniger Energie, als mit Ober- oder Unterhitze. Die Betriebstemperatur beim Backen mit Umluft kann hier 20 bis 30°C niedriger sein, wenn man dasselbe Ergebnis erhalten will. Außerdem hat man den Vorteil auf allen Ebenen gleichzeitig backen zu können.

Knusprige Brötchen backt man am besten in einem Toaster und nicht im Backofen. Der Toaster ist deutlich schneller und energieeffizienter, wenn es sich um überschaubare Mengen an Brötchen handelt.

Gemüse oder Kartoffeln sollte man im Wasserbad nicht ersäufen. Hier reicht es, wenn der Boden des Topfs mit ca. 3 cm Wasser bedeckt ist. So gart das Gemüse stromsparend im Dampf und behält nebenbei auch noch mehr Vitamine.

Verzichten Sie auf die Vorheizphase beim Elektrobackofen. Der Braten ist schneller gar und gelingt genausogut, wenn Sie ihn direkt in den Backofen geben.

Benutzen Sie beim Kochen mit Töpfen den Topfdeckel, denn beim Kochen mit geschlossenen Töpfen geht wesentlich weniger Energie verloren und die Wärme bleibt länger im Topf erhalten. Der Weltmeister im Energiesparen ist aber immer noch der Schnellkochtopf. Dieser empfiehlt sich besonders bei Zutaten, die lange Garzeiten haben. Ist der Topfboden sehr eben, ergibt das einen guten Kontakt zur Kochplatte und sorgt für eine bessere Übertragung der Wärme auf den Topf.

Damit wäre ich mit meiner kleinen Tippsammlung für Elektroherde und Elektrobacköfen am Ende. Ich hoffe es waren einige Informationen dabei, die Sie noch nicht kannten und selbst ausprobieren wollen. Falls Sie selbst noch weitere Tipps zum Stromsparen haben, schreiben Sie diese doch in den Kommentar zu diesem Artikel. Ich freue mich über jede Anregung.

Viel Spaß beim Stromsparen mit Elektroherden!

13.06.2012 © seit 05.2008 Andrea Munich  
Kommentar schreiben