Bewerbungshilfe: Eine Chance für junge Autoren bekannt zu werden

Teaser: Wer schon einmal versucht hat sich bei einem Verlag zu bewerben, weiß wie wichtig Referenzen und eine gute Reputation sind. Dieser Artikel soll als Anregung dienen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man sich als junger Autor bei Philognosie einen Namen machen kann.

Autor Dr. Rolf Schmelter Bevor ich mich dem eigentlichen Thema widme, will ich mich kurz vorstellen und etwas zu meiner Rolle in dieser Wissens-Community sagen. Mein Name ist Rolf Schmelter und ich gehöre nicht zum redaktionellen Team von Philognosie. Ich selbst bin - wie viele andere hier - "nur" ein freier Autor, der hier eine Heimat gefunden hat.

Daher können Sie meine weitere Darstellung als eine "Außenansicht" - oder von mir aus auch als einen "persönlichen Erfahrungsbericht" - ansehen. Da ich bislang sehr positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Philognosie-Redaktion sammeln konnte, will ich hier aus der Sicht eines Autors darstellen, welche Perspektiven sich dadurch für mich eröffnet haben.

Vielleicht helfen meine Überlegungen auch anderen "Autoren-Kollegen" weiter, ihre Publikationen als "Schreibschule" zu begreifen oder sie zusätzlich als "Bewerbungshilfe" gewinnbringend zu nutzen.

Ausgangsituation für junge Autoren

Wer Spaß am Schreiben gefunden hat, steht oft vor folgendem Problem. Man hat eine Menge Texte verfaßt, aber kennt niemanden, der sie liest. Sicher bietet das Internet - beispielsweise über eine eigene Homepage oder einen Blog - die Möglichkeit, eigene Texte einer potentiellen Leserschaft vorzustellen. Die Betonung liegt hier leider auf "potentiell", denn jeder Homepage-Inhaber wird wissen, wie schwierig es ist "die Technik zu beherrschen", um überhaupt eine relevante Anzahl von Besuchern auf die Seite zu locken.

Was mir an dem Konzept von Philognosie gefällt ist, daß man sich als Autor völlig auf das Schreiben konzentrieren kann. Einen guten Text an die Redaktion zu schicken genügt. Schließlich habe ich als Autor nicht unbedingt Interesse daran HTML, PHP, CSS etc. zu lernen, nur damit ich Texte ins Internet stellen kann.

Wichtig ist mir hierbei, daß damit prinzipiell jeder Begabte die Chance hat, sich Feedback und Unterstützung von "kompetenten Schreibern" zu holen. Da dieser Service kostenlos ist, bleibt der Aufwand - bzw. die nötigen Ressourcen die Texte zu publizieren - auf das Schreiben der Texte beschränkt. So kann hier jeder talentierte Schreiberling seine Fähigkeiten ausprobieren und schulen. Bedenken Sie einfach, daß auch Bestseller-Autoren oder bekannte Journalisten einmal klein in irgendeiner "Schreibschule" angefangen haben.

Hilfestellungen für den Erfolg ...

Autor werdenIn so einer Community zu veröffentlichen, hat für mich den Vorteil, daß ich bereits auf eine große Leserschaft zurückgreifen kann. Bei über 3 Millionen Lesern im letzten Jahr und ca. 4000 registrierten Usern, hat man gute Chancen sein Thema an den Mann zu bringen. Erfreulich ist zudem, daß die Artikel vorzeigbar präsentiert werden. So kann man sie durchaus als Referenz für Bewerbungen - z.B. bei Verlagen, Zeitschriften etc. - verwenden. Außerdem können Leser die Artikel bewerten, diskutieren oder kommentieren. Damit bekommen junge Autoren ein Feedback, wie ihre Texte bei anderen Menschen ankommen.

Um den Stellenwert eines Feedbacks im Prozeß des "Schreiben lernens" deutlich zu machen, sei hier Sol Stein erwähnt - ein berühmter Lektor, der viele Bestseller-Autoren zum Erfolg geführt hat. Er sagte sinngemäß, daß selbst die besten Bestseller-Autoren ihre Romane 4 bis 8 mal überarbeiten müssen, bis diese endlich den letzten Schliff haben. Was für geübte Bestseller-Autoren gilt, gilt umso mehr für junge Schreiberlinge. Ohne kompetentes Feedback geht es nicht.

Referenzartikel helfen bei der Bewerbung ...

Gut geschriebene Artikel erfreuen nicht nur die Leser, sondern können Ihnen auch helfen, beruflich weiter zu kommen. So können Sie beispielsweise Ihre eigenen Veröffentlichungen auf Philognosie als Referenz bei einer Bewerbung nutzen. Damit starten Sie Ihre Bewerbung nicht mehr als ein "Niemand", sondern können sagen, daß Sie schon gute Erfahrungen mit dem Schreiben gesammelt haben. Verweisen Sie einfach mit einen Link auf Ihr Autorenprofil, bei dem alle Ihre Veröffentlichungen mit Bewertung und Views aufgelistet sind.

Damit hat ein Verleger nicht nur die Möglichkeit sich ein Bild über Ihren Schreibstil zu machen, er erfährt auch, ob Ihre Themen beim Publikum ankommen. Manchmal fehlt bei der Frage, ob ein Manuskript angenommen oder abgelehnt wird, nur ein kleines Zünglein an der Waage. Und je mehr gute Artikel Sie als Referenzen vorzuweisen haben, desto höher stehen die Chancen zu Ihren Gunsten.

Gleichzeitig bietet Philognosie eine Menge Möglichkeiten sich für das professionelle Schreiben fit zu machen. Beobachten Sie beispielsweise mal die Artikel mit den höchsten Bewertungen. Dort kann man viel über die verschiedenen Aspekte des Schreibens lernen. Es lohnt sich bestimmte Artikel - unter verschiedenen Perspektiven - einmal näher ansehen:

  • Welche Themen sind gefragt?
  • Welcher Schreibstil bzw. welches Sprachniveau wird erwartet?
  • Wie sollte ein Beitrag gegliedert sein?
  • Welcher Schreibstil von welchem Autor kommt besonders gut/schlecht an?
  • Welches Niveau haben bereits publizierte Veröffentlichungen?

Wer sich an der Qualität der veröffentlichten Beiträge orientiert, hat fast schon eine Garantie dafür, selbst Beiträge in diesem Wissensarchiv veröffentlichen zu können. Durch die redaktionelle Beratung und Betreuung hat man zudem immer von Neuem die Chance, sich weiter zu verbessern. Und glauben Sie mir, man kann als junger Autor gar nicht genug Betreuung oder kompetentes Feedback bekommen. Selbst ich lerne in dieser Beziehung immer noch dazu und lernen kann man bekanntlich nie zuviel.

Was das Thema "Schreiben lernen" betrifft, seien hier noch ein paar weitere Aspekte erwähnt:

  • Kreatives Vorgehen hinsichtlich der Themensuche. Wer häufiger Themen platzieren will, lernt, wie man gute Themen findet und umsetzt
  • "Für Menschen schreiben", d.h. zu lernen sich an den Vorstellungen und Wünschen der Leser - oder Vorgaben der Redaktion - zu orientieren
  • "Schreibgewandt werden", d.h. eine klare und präzise Sprache entwickeln

Wie Sie sehen, habe ich mit der Zeit recht viele Perspektiven gesammelt, die mir geholfen haben mich zu verbessern. Daher denke ich, daß Philognosie gerade für junge Autoren eine besondere Chance sein kann, die eigenen Fähigkeiten zu erproben, das eigene Talent zu erkennen und sich schrittweise immer weiter zu verbessern.

Damit bin ich am Ende meiner Ausarbeitung angelangt und hoffe, daß einige Ideen dabei waren, die auch Ihnen weiterhelfen werden. Meiner Erfahrung nach kann ich zumindest sagen - es lohnt sich!

Viel Spaß beim Schreiben!

(Anmerkung der Redaktion: Weitere Details unseres Autoren-Service finden Sie unter: "Was wir für unsere Autoren tun!" )

01.10.2013 © seit 05.2007 Dr. Rolf Schmelter
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