Seite 8: Kurs: Windows XP - Tuning

Lexikon

Hier noch ein paar Begriffserklärungen auf einen Blick.

Animation

Eine Animation ist eine simulierte Darstellung von Bewegungsabläufen - ähnlich eines Zeichentrickfilms - indem Bild für Bild die Illusion einer Bewegung erzeugt wird. Je nach Art der Animation bedeutet es für Ihren Rechner einen erheblichen Rechenaufwand, vor allem dann, wenn die Animation vom Rechner selbst erstellt werden muß.

Beispiele für gängige Animationsformate sind z.B. Animation.gifs, AVI, MPEG, FLI, FLC.'

Animationen

Eine Animation ist eine simulierte Darstellung von Bewegungsabläufen - ähnlich eines Zeichentrickfilms - indem Bild für Bild die Illusion einer Bewegung erzeugt wird. Je nach Art der Animation bedeutet es für Ihren Rechner einen erheblichen Rechenaufwand, vor allem dann, wenn die Animation vom Rechner selbst erstellt werden muß. Beispiele für gängige Animationsformate sind z.B. Animation.gifs, AVI, MPEG, FLI, FLC.'

Arbeitsspeicher

Schneller Speicher (auch Hauptspeicher oder RAM genannt), auf den beliebig zugegriffen werden kann und der seinen Inhalt beim Ausschalten des Computers verliert.

Betriebssystem

Das Betriebssystem ist die fundamentalste und wichtigste PC-Software, die Sie auf Ihrem Computer haben. Ohne ein Betriebsystem läuft gar nichts. Es ist die Basis auf der alle anderen Anwenderprogramme aufsetzen und regelt alle Grundfunktionalitäten, die man für den laufenden Betrieb benötigt.

Um diesen Kurs zu machen benötigen Sie das WINDOWS XP Betriebssystem. Es verwaltet alle eingegebenen Daten, kontrolliert alle angeschlossenen Geräte (Bildschirm, Drucker, Festplatten etc.). Microsoft hat sich mit seinen Windows-Betriebssystemen den größten Marktanteil gesichert - aber es gibt noch andere Firmen, die Betriebssysteme anbieten.

Beispiele für andere Betriebsysteme sind:
- Win 95
- Win 98
- Windows 2000
- Windows NT
- OS/2
- BeOS
- Linux
- Mac OS von Apple

Bildschirmschoner

Ein Programm, das in Arbeitspausen auf dem Bildschirm erscheint und die Darstellung ständig verändert. Dadurch wurde bei früher bei alten Röhrenmonitoren verhindert, daß sich ein unverändertes Bild in den Bildschirm "einbrennen" kann.

Bildschirmschoner dienen auch dazu, den PC in Abwesenheit des Benutzers vor unerwünschtem Zugriff zu schützen. Besser - weil energiesparend - sind Mechanismen, die den Bildschirm nach einer einzustellenden Zeit in einen Stromsparmodus schalten.

BIOS

Abkürzung für "Basic Input Output System". BIOS ist der hardwaregebundene Kern eines Betriebssystems, der beim Ausschalten nicht gelöscht wird und sich fest im EPROM befindet. Dieser Chip wird einmalig mit Daten beschrieben, die vom Computer nur gelesen und nachträglich lediglich mit Hilfe von Spezialprogrammen (Flash-BIOS) verändert werden können.

booten

Booten bezeichnet den Startvorgang (das Hochfahren) des Computers. Hierbei wird das BIOS und das Betriebssystem geladen.

BIOS:
Abkürzung für "Basic Input Output System". BIOS ist der hardwaregebundene Kern eines Betriebssystems, der beim Ausschalten nicht gelöscht wird und sich fest im EPROM befindet. Dieser Chip wird einmalig mit Daten beschrieben, die vom Computer nur gelesen und nachträglich lediglich mit Hilfe von Spezialprogrammen (Flash-BIOS) verändert werden können.

Button

Das Wort Button ist die englische Bezeichnung für "Knopf", die sich mittlerweile auch in Deutschland eingebürgert hat.

Checkbox

Eine Checkbox ist ein kleines - meist viereckiges - Eingabefeld, welches aktiviert (ein kleines Häckchen wird angezeigt) oder deaktivert (Kästchen ist leer) sein kann.

Cookies

Cookies ist die englische Bezeichnung für Keks. Neben Keksen versteht man unter Cookies noch kleine Dateien, die von manchen Webseiten auf Ihre lokale Festplatte übertragen werden.

Sie dienen meist dazu ihr Klickverhalten aufzuzeichnen, Passworter zu automatisieren oder Ihren Zugang für bestimmte Bereiche freizugeben/ zu beschränken.

Defragmentierung

Normalerweise werden alle Daten einer Datei direkt hintereinander auf der Festplatte gespeichert. Allerdings funktioniert das nur, wenn ein genügend großer zusammenhängender Speicherbereich zur Verfügung steht.

Ist das nicht der Fall, werden Dateien zerstückelt (auf einzelne Cluster aufgeteilt) auf die Festplatte geschrieben. Man spricht hier von fragmentierten Dateien.

Da der Lesekopf der Festplatte für das "Anfahren" der einzelnen Fragmente mehr Zeit braucht, verzögert sich das Laden von Dateien. Deshalb ist es sinnvoll, die Festplatte in regelmäßigen Abständen aufzuräumen und die Dateien wieder in einem Stück dort abzulegen.

Dieser Vorgang heißt Defragmentierung und sollte die mindestens einmal monatlich durchgeführt werden, falls der Computer täglich benutzt wird.

Desktop

Desktop ist die allgemeine Bezeichnung für die Arbeitsoberfläche vom Windows. Sie sehen ihn, wenn der Computer hochgefahren ist - nach dem Einloggen - als ersten Bildschirm.

downloaden

Bezeichnet den Prozess des Herunterladens einer Datei oder Programms von einem anderen Computer oder dem Internet.

Features

Bezeichnung für besondere Leistungsmerkmale, Sonder- oder Zusatzfunktionen eines Programms.

Festplatte

Die "Festplatte" ist eine Bezeichnung für einen Datenträger, der fest in Ihrem Computer installiert ist und die gesamte Software (Programme) enthält.

Festplatten-Cache

Systemprogramm, das den vorhandenen virtuellen Arbeitsspeicher dazu verwendet, Datenträgerinhalte zwischenzuspeichern und somit den Zugriff auf Datenträger zu beschleunigen.

GB

GByte ist ein Kürzel für Giga-Byte d.h. 1000 Mega-Byte oder 1 000 000 Byte.

GByte

GByte ist ein Kürzel für Giga-Byte d.h. 1000 Mega-Byte oder 1 000 000 Byte.

GHz

Abkürzung für Gigaherz (Giga = eine Milliarde)

Graphikkarte

Spezielle Erweiterungskarte für die Ansteuerung des Monitors. Die Graphikarte errechnet alle visuellen Daten, die auf Ihrem Bildschirm dargestellt werden. Sie kann maßgeblich für die Geschwindigkeit bei visuellen Highend-Spielen (z.B. Egoshootern ala Unreal Tournament) sein.

Hardware

Bezeichnung für alle materiellen (physischen) Bestandteile des Computers und seiner Peripherie, d.h. alle Geräte und Geräteteile vom Prozessor über Speicher und Datenträger bis zum Drucker oder Modem.

Hintergrundbildern

Das Hintergrundbild ist ein festes Standbild, welches Sie auf Ihrem Desktop (unter oder hinter den Programm-Icons) sehen können.

Hintergrundprogramme

Programme, die im Multitasking-Betrieb nicht im Vordergrund laufen - also nicht offensichtlich auf dem Desktop zu sehen sind - sondern im Hintergrund mit zum Teil niedrigerer Priorität ihre Arbeit verrichten.

Ein Positivbeispiel wäre ein Faxprogramm, daß geduldig auf eingehende Faxe wartet.

Ein Negativbeispiel könnte ein Dialer sein, der Sie auf eine 0190 Nummer umleitet, sobald Sie sich ins Internet einwählen.

HTML

Abkürzung für "Hypertext Markup Language" und bezeichnet eine standardisierte Seitenbeschreibungssprache für WWW-Seiten im Internet bzw. Intranet.

Sie definiert sowohl die Gestaltung, den Inhalt und die Grafik der Seite als auch die Links (Hyperlinks, Verbindungen) zu eigenen oder fremden Seiten.

"HTML" (Dateiname.html oder Dateiname.htm) wird auch als Dateierweiterung für HTML-Dokumente verwendet. Nicht selten stößt man auch auf "HTM". Diese Verkürzung ergab sich aus den Einschränkungen des MS-DOS-Betriebsystemes, welches Dateierweiterungen mit mehr als 3 Zeichnen nicht zuließ.

KByte

Kürzel für Kilo-Byte - also 1000 Byte.

Laufwerk

Gerät, das Speichermedien wie Disketten, CD´s, DVD´s, beschreiben und lesen kann. Außerdem werden auch Festplatten oder Festplattenpartionen als Laufwerke bezeichnet.

Im Explorer erkennen Sie sie an den verschiedenen Buchstaben in der Ordnerbezeichnung (System C: oder einfach C:).

MB

Kürzel für Mega-Byte - also eine Million Byte.

MByte

Kürzel für Mega-Byte - also eine Million Byte.

PC

Eine gängige Abkürzung für "Personal Computer" - also - ihr Heimcomputer oder persönlicher Computer.

Prozessor

Auch "Central Processing Unit" oder CPU genannt. Er bezeichnet die zentrale Recheneinheit im Computer, die alle Rechen- und Steueroperationen übernimmt.

RAM

Schneller Speicher (auch Hauptspeicher oder Arbeitsspeicher genannt), auf den beliebig zugegriffen werden kann und der seinen Inhalt beim Ausschalten des Computers verliert.

Er wird zum Auslagern von wichtigen Programmdateien verwendet und erhöht so die Geschwindigkeit der laufenden Prozesse.

Registry

Eine Windows eigene Datenbank, die Informationen zur installierten Hardware und Software enthält.

Ruhezustand

Der "Ruhezustand" ist ein Synonym für den Standby-Modus von Windows. Hierbei wird der Computer nicht vollständig ausgeschaltet, sondern nur in eine Art "Energiesparmodus" gefahren. Der Vorteil des Ruhezustands ist, daß der Computer wesentlich schneller wieder gestartet werden kann. Er restauriert die letzte Benutzerkonfiguration der Programme d.h. alle Programme die Sie vor dem Ruhezustand offen hatten, werden automatisch wieder geöffnet.

Systempartion

Einheit eines definierten Speicherbereichs einer Festplatte (in diesem Fall von Laufwerk C:), die als eigenständiges Laufwerk angesprochen und behandelt werden kann.

Taskleiste

Bezeichung der Funktionleiste mit Programm-Icons, die standardmäßig auf dem Desktop (am unteren Bildschirmrand) integriert ist.

TFT

Abkürzung für "Thin Film Transistor" Monitor. Es bezeichnet eine Technik bei Flachbildschirmen - die gegenüber gewöhnlichen Röhrenmonitoren - einen höheren Kontrast und ein besseres Bild erzeugen können.

Tool

Tool (engl. Werkzeug) - Englische Bezeichnung für Dienstprogramm.

Treiber

Programm, das Peripheriegeräte (z.B. Bildschirm, Tastatur, Maus, CD-Laufwerk etc.) in das Betriebssystem einbindet, damit diese ordnungsgemäß arbeiten können.

User

Englische Bezeichnung für Nutzer oder Anwender -> Anwender eines PCs und seiner Programme bzw. Benutzer einer Datenbank oder eines Online-Dienstes.

virtuellen Arbeitsspeichers

Physikalisch nicht vorhandener Hauptspeicher, der durch die vorübergehende Auslagerung von Daten auf die Festplatte realisiert wird (Auslagerungsdatei).
21.02.2019 © seit 09.2003 Tony Kühn  
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