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Hausrezept: Roststellen leicht und einfach entfernen

von  Susanne Guckenberger

Datum: 11.08.2005

Bekannterweise ist Rost nicht wirklich gesund. Das mag keine Auswirkung haben solange sich Roststellen auf Fahrrädern, Werkzeugen und anderen Gebrauchsgegenständen befinden mögen, doch anders sieht es aus bei Utensilien, welche man z.B. in der Küche gebraucht.

Nun gibt es auf dem Markt vielerlei Mittel, die eine schnelle Rostentfernung versprechen. Will man jedoch auf chemische oder synthetische Lösungsmittel verzichten, speziell bei Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, so ist die folgende Anwendung sicherlich gesünder und obendrein nicht weniger wirksam:

Die angerosteten Teile werden über Nacht in frisch ausgedrückten Saft von Tomaten gelegt. Dazu sollten sie völlig vom Saft bedeckt sein, oder mit der Tomate selbst "umwickelt" sein.

Kartoffelschäler, Messer oder Dosenöffner, welche oft Roststellen haben, kann man so einfach in ein schmales, mit Tomatensaft gefülltes Glas stellen. Bei der ganzen Prozedur ist ein aufwendiges Auspressen der Früchte nicht nötig, meiner Erfahrung nach genügt es völlig, eine kleine Tomate von Hand zu zerquetschen, das Mark im Glas zu sammeln, die übrige Schale um das jeweilige Teil zu legen und in das Glas zu stellen. Den Rest erledigt die Säure der Tomate dann über Nacht.

Auch Metalltöpfe oder Pfannen, die von Rost befallen sind, kann man auf diese Weise behandeln.

Grundsätzlich funktioniert diese Prozedur an allen Metallteilen, wie z.B. Fahrzeugen (Räder, Roller), Werkzeugen und Reißverschlüssen. Es ist nur zu bewerkstelligen, dass die rostigen Stellen von Tomatensaft gut bedeckt sind.

Die Verwendung von gekauften Tomatensäften hat sich weniger bewährt, da diese oft nicht die hohe Konzentration an Säure haben, da sie meist mit Wasser gestreckt und mit Zucker versetzt sind.

Viel Erfolg beim Entrosten!

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