Geschichte des modernen Erzbergbaus im Harz - Teil 2

17.10.2007
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Stefan Matte
www.philognosie.net
  

Im zweiten Teil dieser Reihe beschäftigen wir uns mit dem modernen Bergbau (etwa ab 1900 bis 1970), wie er in Deutschland betrieben wurde. Inspiriert wurde ich zu diesem Test durch einen Besuch des Weltkulturerbes in Rammelsdorf - einem Bergbau Museum. Hier erfahren Sie viele wissenswerte Einzelheiten über den Erzbergbau, die heute zu einer guten Allgemeinbildung gehören sollten.

>> Geschichte des modernen Erzbergbaus im Harz - Teil 1

1. Welche zwei Arten von Lampen wurden im Bergbau seit 1910 eingesetzt?

Kreuzen Sie bitte die beiden richtigen Antworten an.

Karbidlampen
Elektrisches Geleucht (Akku-Lampen)
Chemische Leuchtstäbe
Kienspanfackeln

Um ein Bergwerk zu betreiben ist es nötig, Höhenunterschiede oder auch Gebirgsbewegungen messen zu können.

2. Wie wird im Bergbau diese Art zu messen genannt?
Kartographieren
Nivellieren
Bergmesstechnik
Grubenvermessung

Auf einem Rundgang im Bergwerk bei Rammelsberg, kam ich zu einem Stollen, vor dem ein Schild mit folgendem Hinweis aufgestellt war: "Das Ort ist geladen!"

3. Was hat diese seltsame Inschrift für eine Bedeutung?
... in diesem Stollen gibt es noch Erz zu laden!
Es meint, daß die Lagerkapazität dieses Ortes voll ausgelastet ist.
Es sollte ursprünglich heißen, daß dieser Ort mit Sprengstoff bestückt ist.
Kleiner Scherz oder was ... ?
4. Was meint ein Bergmann, wenn er von einem "Hunt" spricht?
Einen Wachhund natürlich ...
"Ein echter Hunt ..." - meint "ein schlauer Bergmann"
Einen Schaufellader, dessen Motor sich wie ein knurrender Hund anhört.
Einen offen, kastenförmigen Förderwagen

Bergleute müssen heute schon lange nicht mehr mit Ihrem "Arschleder" in den Berg zur Arbeit einfahren. Heute werden kleine elektrobetriebene Züge verwendet.

5. Wieviele Arbeiter werden in so einem Personenwagen befördert?
10 Bergleute
5 Bergleute
15 Bergleute
8 Bergleute

Die Bohrhämmer im Bergbau waren echte Monster. Sie wurden dazu verwendet, um Löcher für die Sprengladungen vorzubohren. In der Abbildung neben der Frage, sehen Sie einen kleinen "Handbohrer", der auf einem "Bohrknecht" montiert ist.

6. Wieviel wiegt so ein kleiner "Handbohrer" - was denken Sie?
5 Kilogramm
30 Kilogramm
10 Kilogramm
15 - 20 Kilogramm

Im Bergbau waren immer schon Innovationen gefragt, um die schwierigen Bedingungen des Erzabbaus zu verbessern. Hier wurden Erfindungen gemacht und Entwicklungen vorangetrieben, die auch in anderen Wirtschaftsbereichen genutzt werden konnten.

7. Welche der folgenden Erfindungen und Innovationen wurden im Bergbau entwickelt?

Mehrere Antwortoptionen können richtig sein!

Oberbergrat Albert in Clausthal erfand das Drahtseil.
Im Oberherzer Bergbau entstand 1806 die erste Eisenbahn auf dem europäischen Festland.
Die Erfindung der Dampfmaschine durch den deutschen Grubenleiter Hans Dampf.
Erfindung der Bohrhammers durch Sigfried Boscher.
8. Welche der folgenden Methoden wurden von Bergleuten eingesetzt, um in oder aus dem Berg zu kommen?

Mehrere Antworten können richtig sein!

Die "Eisenfahrten" - hierbei konnte der Bergmann (wie bei der Feuerwehr) an einer Eisenstange hängend in den Berg rutschen.
Die sogenannte "Fahrkunst" - ein paternosterähnlicher Aufzug.
In früheren Zeiten benutzten die Bergleute sogenannte "Fahrten" - also Leitern, die den Ein- und Ausstieg erleichterten.
Durch die sogenannte "Seilfahrt" - also der Transport eines Förderkorbes in einem Richtschacht.
9. Wie nennt man in der "Bergmannssprache" abgesprengtes Erz?
Erzbrocken
Haufwerk
Erzhaufen
Geröll
Schutt
10. Was meint ein Bergmann, wenn er von einem "Selbstretter" spricht?
Einen tragbaren Filter gegen giftiges Kohlenmonoxid.
So einen Wortverdreher gibt es nicht!
Eine Spitzhacke, die zum Klettern geeignet ist.
Einen tragbaren Verbandskasten, den jeder Bergmann mitführen mußte.


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