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Geschichte Japans: Kennen Sie die Kriegerkaste der Samurai?
23.02.2007
15930 Views
Bewertung 4.2
Tony Sperber
www.philognosie.net
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Auswertungstext
1. Was bedeutet das japanische Wort "Samurai" übersetzt?
Samurai heißt übersetzt soviel wie "Krieger" oder "Kriegsmann".
Der Begriff "Samurai" war eine Bezeichnung für einen bestimmten militärischen Rang - er könnte heute mit dem Rang eines Hauptmanns verglichen werden.
Samurai (jap.) bedeutet übersetzt "Dienender"
Samurais waren das Fußvolk des Adels - daher übersetzt man diesen Ausdruck häufig als "Schwertträger".
2. Wie wurde ein Samurai bezeichnet, der seinen Herren verloren hatte?
Kendo
Ninja
Ronin
Harakiri
3. Wie entstand der "Schwertadel" (Buke) in Japan?
Der "Schwertadel" war ein Titel, der nur durch "hohe Geburt" vererbt, aber nicht durch Taten erworben werden konnte.
Samurais bäuerlicher Herkunft, welche die Schwertkunst in besonders hohem Maße beherrschten, konnten sich durch Zweikämpfe einen Adelstitel erwerben.
Großbauern aus entlegenen Provinzen begannen selbst ihre Verteidigung zu organisieren. Einige spezialisierten sich auf den Kampf und führten später Aufträge des Kaisers aus.
Da nur Samurais zwei Schwerter tragen durften, wurde Ihnen Ende des 17. Jhd. vom Kaiser der Ehrentitel des "Schwertadels" verliehen.
4. Welche der folgenden Aussagen über die Ausbildung von Samurais lassen sich geschichtlich belegen?
Mehrere Antworten können richtig sein!
Nicht selten unterhielten Lehrer und Schüler eine sexuelle Beziehung (Wakashudo), die erst mit dem Erwachsenwerden des Schülers endete.
Samurai-Anwärter wurden zunächst in der Malerei und Dichtkunst ausgebildet, bevor sie (mit etwa 16 Jahren) in der Waffenkunst unterwiesen werden durften
Die Ausbildung zum Samurai begann schon im Kindesalter (3 Jahre) und war vom harten Drill geprägt.
In der Zeremonie des Gempuku bekam der Samurai einen neuen Namen, erhielt Kurz- und Langschwert und durfte den traditionellen Haarschnitt tragen.
Ein Samurai unterichtete nur einen Schüler - bildete also nie (selten) mehrere Krieger gleichzeitig aus.
5. Welche der folgenden Waffen wurden von den Samurais verwendet?
Mehrere Antworten können richtig sein!
Shuriken (Wurfsterne)
Die Schwertlanzen Naginata mit langer, leicht gebogener Klinge und der Yari.
Der Bogen (Yumi) insbesondere der Langbogen (Kyudo) war sehr beliebt.
Verarmte Samurais benutzen anstelle von Schwerten den Bo (Langstock)
Ein Schwertpaar (Daisho) bestehend aus Kantana und Wakizashi.
6. Wie wurden allgemein die Führer (Lehnsherren) der Samurai genannt?
Minamoto
Budo
Daimyo
Edo
Shogon
7. Wie hieß der berühmte Ehrenkodex (Regelwerk), dem sich ein Samurai verpflichten mußte?
Kenjutzu
Shogunate
Budo
Bushido
8. Welche der folgenden Aussagen über Seppuku - Harakiri - sind richtig?
Mehrere Antworten können richtig sein!
Er war auch als Protest gegen eine politische Entscheidung der Regierung weit verbreitet.
Dem Delinquenten wurde meist am Ende der Zeremonie der Kopf abgeschlagen.
Die Familie des Opfers wurde verstoßen und deren Vermögen vom Staat konfisziert.
Mit dem Seppuku konnte ein in Ungnade gefallener Samurai seine Ehre wiederherstellen.
Harakiri bedeutet übersetzt "den Bauch aufschneiden"
9. Wie wurden die Generäle der Samurai - bzw. später das höchste militärische Amt - genannt?
Kaiser
Tokugawa
Daimyo
Shogun
10. Welche Aufgabe hatte der "himmlische Kaiser" hauptsächlich - während der Blütezeit der Samurai - im Reich zu erfüllen?
Der Kaiser war der oberste Befehlshaber seiner Generäle (Shogune)
Der Kaiser war stets eine Marionette des Adels ohne echte Aufgaben und Pflichten.
Der Kaiser vertrat im Ausland - analog eines Außenministers - die Interessen Japans.
Als religiöses Oberhaupt mußte er vielfältige rituelle Pflichten erfüllen.
11. Was unterschied einen Hatamoto von einem gewöhnlichen Samurai?
Mehrere Antworten können richtig sein!
Hatamoto waren keine Samurais, sondern einfaches Dienstpersonal eines Daimyos.
Als Bannerleute des Shoguns wurden höhere Maßstäbe an ihr Verhalten gestellt.
Hatamoto ist in Japan ein bekannter Familienname und kein militärischer Rang.
Ein Hatamoto schwor seine Loyalität direkt dem Shogun und gehörte seiner persönlichen Garde an.
Die Hatamoto wurden von den Samurais gefürchtet und respektiert.
12. Wie wurden Samurais für ihre Dienste entlohnt?
Sie wurden mit chinesischer Seide bezahlt.
Sie wurden mit Silbermünzen entlohnt.
Sie bekamen Dienstboten gestellt, die für sie sorgen mußten.
Sie wurden mit Fisch oder Salz bezahlt.
Sie bekamen eine bestimmte Menge (Koku) Reis als Gehalt.
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