Konzentration: Was ist das?

04.02.2004
78416 Views
Bewertung 3.7
Petra Sütterlin
www.philognosie.net
  

Erleben sie manche Alltagssituationen 'kurzatmig'? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Das Heer der Unkonzentrierten, Zerfahrenen, Nervösen und Zerstreuten ist groß und wird immer größer. Erwachsene wie Kinder sollen (und wollen?) immer mehr in immer kürzerer Zeit aufnehmen. Beschleunigung ist an der Tagesordnung, ob in Schule und Beruf, Gesellschaft oder Freizeit.

Können Sie noch voll bei der Sache sein? Wie viele Dinge gehen Ihnen durch den Kopf, wenn sie im Straßenverkehr sind, beim Einkaufen, unter der Dusche? Wie intensiv tun Sie das, was Sie gerade tun?

Zappelige Kinder und hektische Erwachsene können ihren Körper und Geist nicht mehr auf eine Aufgabe konzentrieren. Die Schwierigkeit oder gar Unfähigkeit zur Konzentration ist zum markanten Symptom unseres Lebensstils geworden.

Über Konzentrationsfähigkeit/Konzentrationsschwäche sind zahlreiche Meinungen verbreitet. Welche davon zutreffen oder nicht können Sie herausfinden, in dem Sie die folgenden Fragen beantworten.
Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihre Konzentration steigern wollen, lesen Sie das Know-How: -> Konzentrationsschwäche - was können Eltern tun? (Der Link öffnet in einem neuen Fenster).


1. Konzentration ist reine Willenssache.
Hausaufgaben
trifft (meist) nicht zu
trifft (meist) zu
2. Man kann sich nur wenige Minuten voll konzentrieren.
Operation
trifft (meist) nicht zu
trifft (meist) zu
3. Wenn jemand ein spannendes Buch liest, merkt er gar nicht mehr, was um ihn herum passiert.
Lesen
trifft (meist) zu
trifft (meist) nicht zu
4. Viele Menschen können sich bei manueller, praktischer Arbeit besser konzentrieren, als bei geistiger.
Bohren
trifft (meist) nicht zu
trifft (meist) zu
5. Bei Routinearbeiten kann man sich gedanklich mit anderen Dingen beschäftigen.
Routinearbeit
trifft (meist) nicht zu
trifft (meist) zu
6. Erwachsene können sich besser konzentrieren als Kinder.
trifft (meist) zu
trifft (meist) nicht zu
7. Jungen haben häufiger Konzentrationsschwierigkeiten als Mädchen.
Schule
trifft (meist) nicht zu
trifft (meist) zu
8. Konzentrationsfähigkeit ist typbedingt (lebhaft/ruhig), eine besondere Begabung, die man hat oder eben nicht hat.
trifft (meist) zu
trifft (meist) nicht zu
9. Wenn jemand unter Termindruck arbeitet, arbeitet er konzentrierter.
Hektik
trifft (meist) zu
trifft (meist) nicht zu
10. Die Konzentrationsfähigkeit hängt stark von der eigenen Stimmung ab.
trifft (meist) nicht zu
trifft (meist) zu
11. Im Vergleich zur Arbeit oder zum Lernen ist Spielen nebensächlich und erfordert keine Konzentration, schließlich dient es der Lockerung.
Halma
trifft (meist) zu
trifft (meist) nicht zu
12. Man kann sich nicht nur auf bestimmte Arbeiten konzentrieren, sondern auch auf Personen.
trifft (meist) zu
trifft (meist) nicht zu


Publikationen und Empfehlungen
von Petra Sütterlin

Der Test basiert auf einer Vorlage, die dem Buch: "Voll bei der Sache" entnommen ist.

Kann verlorene Konzentrationsfähigkeit wiedergewonnen werden? Ist Konzentration trainierbar? Die Antwort lautet: ja! Mehr über Konzentration und wie Sie sie steigern können, erfahren Sie im Know-How: Konzentrationsschwäche - was können Eltern tun? >> (Der Link öffnet in einem neuen Fenster)
Der Ratgeber richtet sich an jeden, der seine Konzentration steigern will - nicht nur an Eltern.



"Voll bei der Sache"
von Wolfgang Endres, Elisabeth Bernard,
126 Seiten - Kösel.

"Konzentrationsschwäche. Wie Eltern helfen können."
von Helmut Weyhreter,
128 Seiten - Urania.

"55 Tipps... wie Ihr Kind sich besser konzentrieren kann"
von Martin Stiefenhofer,
Christophorus-Verlag.

"Plötzlich macht es klick!"
von Sigrid Leo,
140 Seiten - Kösel-Verlag.

Gesamtstatistik der Bewertungen

4 Sterne
Wert 3.7
Thema: 4.1 Information: 3.3 Verständlichkeit: 3.7
Stimmen: 19 Legende:
5: super - bis 1: erträglich
Views: 78416
Auf Social Networks posten:

Beiträge

Frage 11 Peter Lustig 06.05.2009 02:22
  RE: Frage 11 Petra Sütterlin 06.05.2009 20:27