Muster der Sprache

12.02.2002
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Knut Gierdahl
www.wohin-auswandern.de/
  
Ein Test über die Relationen der Sprache - die auch die Relationen unseres Denkens sind. Eigentlich ein Thema, das wir alle kennen, nur manchmal sind wir uns dessen nicht bewußt.

Wenn Sie mit Geschäftspartnern zusammenarbeiten, ein Protokoll verfassen oder eine ToDo-Liste schreiben, haben Sie dann immer die passende Abfolge der wichtigen Punkte präsent?
Üben Sie an einfachen Beispielen, was Sie immer dann tun müssen: logische Gedankenketten bilden.
Ordnen Sie sie die Sätze auf sinnvolle Art neu, wählen Sie dafür eine der vorgeschlagenen Reihenfolgen.

1.

a. Alle Zähne sollen Dir herausfallen!
b. Für Zahnweh
c. Nur einer soll dir bleiben:

cab
acb
abc
bca
2.

a. "Wieviel kostet der Schinken?"
b. Der Jude hebt beschwichtigend seine Augen zum Himmel und sagt
c. Ein Jude kommt in ein Delikatessengeschäft und fragt
d. "Na, fragen wird man doch noch dürfen!"
e. Draußen zieht ein Gewitter auf und im gleichen Moment gibt es einen mächtigen Donnerschlag

abdce
ceabd
caebd
cdaeb
3.

a. "Nein, Sie kommen darum."
b. Antwortete Charles
c. Am anderen Tag meldete sich Charles in Rothschilds Büro.
d. "Ah - Sie kommen um Ihr Geld", sagte Rothschild.
e. Auf einer Gesellschaft hatte der reiche Baron Rothschild Charles versprochen, ihm 100 Gulden zu leihen.

ecdab
ebcda
abdce
eabcd

Für alle Lebenssituationen gibt es ein Sprichwort - und sei es ein chinesisches. Stellen Sie sich zu den folgenden Sprichwörtern eine passende Situation vor. Dann wählen Sie diejenige(n) Antwort(en) aus, die den Sachverhalt am ähnlichsten beschreibt.

4. Wer sich heute freuen kann, soll nicht bis morgen warten.
Wer hinter mehreren Hasen herrennt, fängt keinen.
Ein guter Tag fängt morgens an.
Einen Tag in Muße zu verleben, heißt einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein.
Ein Heute ist besser denn zehn Morgen.
5. Ein Löffel voll Tat ist besser denn ein Scheffel voll Rat.
An guten Schulen und guten Wegen erkennt man den Staat.
Wer von der Hoffnung lebt, der tanzt ohne Musik.
Schlechter Arbeiter wird nie gutes Werkzeug finden.
6. Nur einmal geht der Fuchs in die Falle.
Aus Schaden wird man klug.
Jeder leitet das Wasser auf seine eigene Mühle.
Einmal sehen ist besser als zehnmal hören.
Nichts ist so kühn wie ein blindes Pferd.
7. Der eine pflanzt den Baum, der andre ißt die Pflaum'.
Genießen ist schwerer als leiden.
Wo Frösche sind, da sind auch Störche.
Den Esel fragt man nicht, wenn man ihn bepackt.
Wer Geld hat, findet leicht Vettern.

Ein Mittel, sich verständlich zu machen, sind Gleichnisse. Damit lassen sich Relationen auf einer anderen, meistens einfacheren Ebene darstellen, die wir im ursprünglichen Zusammenhang erst nicht erkennen. Vorausgesetzt natürlich, der Vergleich 'stimmt': das Verhältnis auf beiden Ebenen ist ähnlich.
Ergänzen Sie aus den vorgeschlagenen Begriffen das zweite Begriffspaar. Die Beziehung der Begriffe soll in beiden Begriffspaaren jeweils ähnlich sein.

8. Abend und Nacht verhalten sich zueinander wie Herbst und
Frühling
Sommer
Ernte
Laubfärbung
Winter
9. Reichtum und Luxus wie Glück und
Zufall
Verdienst
Hoffnung
Freude
Treue
10. Spiegel und Glas wie Messer und
Gabel
Löffel
Griff
Schere
Stahl
11. Bett und Matratze wie Kommode und
Wandschrank
Schloß
Sessel
Schublade
Furnier
12. Uhr und Feder wie Staubsauger und
Strom
Düse
Teppich
Stecker
Kabel
13. Melodie und Noten wie Gedanke und
Ziffer
Schrift
Buch
Formel
Notiz
14. Mantel und Knopf wie Tür und
Schlüssel
Angel
Treppe
Klinke
Türrahmen
15. Holz und sägen wie Papier und
heften
kleben
schreiben
schneiden
falten
16. Wohnung und Zimmer wie Einrichtung und
Haus
Fenster
Möbelwagen
Schrank
Diele


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