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Geschichte Japans: Kennen Sie die Kriegerkaste der Samurai?

von  Sperber

Homepage: www.philognosie.net

Datum: 23.02.2007




Samurais waren das Fußvolk des Adels - daher übersetzt man diesen Ausdruck häufig als "Schwertträger".
Der Begriff "Samurai" war eine Bezeichnung für einen bestimmten militärischen Rang - er könnte heute mit dem Rang eines Hauptmanns verglichen werden.
Samurai heißt übersetzt soviel wie "Krieger" oder "Kriegsmann".
Samurai (jap.) bedeutet übersetzt "Dienender"



Ronin
Ninja
Harakiri
Kendo



Samurais bäuerlicher Herkunft, welche die Schwertkunst in besonders hohem Maße beherrschten, konnten sich durch Zweikämpfe einen Adelstitel erwerben.
Der "Schwertadel" war ein Titel, der nur durch "hohe Geburt" vererbt, aber nicht durch Taten erworben werden konnte.
Da nur Samurais zwei Schwerter tragen durften, wurde Ihnen Ende des 17. Jhd. vom Kaiser der Ehrentitel des "Schwertadels" verliehen.
Großbauern aus entlegenen Provinzen begannen selbst ihre Verteidigung zu organisieren. Einige spezialisierten sich auf den Kampf und führten später Aufträge des Kaisers aus.


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Nicht selten unterhielten Lehrer und Schüler eine sexuelle Beziehung (Wakashudo), die erst mit dem Erwachsenwerden des Schülers endete.
In der Zeremonie des Gempuku bekam der Samurai einen neuen Namen, erhielt Kurz- und Langschwert und durfte den traditionellen Haarschnitt tragen.
Die Ausbildung zum Samurai begann schon im Kindesalter (3 Jahre) und war vom harten Drill geprägt.
Ein Samurai unterichtete nur einen Schüler - bildete also nie (selten) mehrere Krieger gleichzeitig aus.
Samurai-Anwärter wurden zunächst in der Malerei und Dichtkunst ausgebildet, bevor sie (mit etwa 16 Jahren) in der Waffenkunst unterwiesen werden durften


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Verarmte Samurais benutzen anstelle von Schwerten den Bo (Langstock)
Ein Schwertpaar (Daisho) bestehend aus Kantana und Wakizashi.
Shuriken (Wurfsterne)
Die Schwertlanzen Naginata mit langer, leicht gebogener Klinge und der Yari.
Der Bogen (Yumi) insbesondere der Langbogen (Kyudo) war sehr beliebt.



Budo
Minamoto
Edo
Shogon
Daimyo



Shogunate
Kenjutzu
Bushido
Budo


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Harakiri bedeutet übersetzt "den Bauch aufschneiden"
Mit dem Seppuku konnte ein in Ungnade gefallener Samurai seine Ehre wiederherstellen.
Er war auch als Protest gegen eine politische Entscheidung der Regierung weit verbreitet.
Dem Delinquenten wurde meist am Ende der Zeremonie der Kopf abgeschlagen.
Die Familie des Opfers wurde verstoßen und deren Vermögen vom Staat konfisziert.



Daimyo
Shogun
Kaiser
Tokugawa



Der Kaiser war der oberste Befehlshaber seiner Generäle (Shogune)
Der Kaiser vertrat im Ausland - analog eines Außenministers - die Interessen Japans.
Als religiöses Oberhaupt mußte er vielfältige rituelle Pflichten erfüllen.
Der Kaiser war stets eine Marionette des Adels ohne echte Aufgaben und Pflichten.


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Als Bannerleute des Shoguns wurden höhere Maßstäbe an ihr Verhalten gestellt.
Die Hatamoto wurden von den Samurais gefürchtet und respektiert.
Hatamoto waren keine Samurais, sondern einfaches Dienstpersonal eines Daimyos.
Ein Hatamoto schwor seine Loyalität direkt dem Shogun und gehörte seiner persönlichen Garde an.
Hatamoto ist in Japan ein bekannter Familienname und kein militärischer Rang.



Sie bekamen Dienstboten gestellt, die für sie sorgen mußten.
Sie wurden mit Silbermünzen entlohnt.
Sie bekamen eine bestimmte Menge (Koku) Reis als Gehalt.
Sie wurden mit Fisch oder Salz bezahlt.
Sie wurden mit chinesischer Seide bezahlt.




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