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Das ehemalige Herrschergeschlecht Österreichs ist nach der 1108 als Havisberch (Habichtsburg) erwähnten, um 1020 gegründeten Stammburg über dem rechten Aare-Ufer südwestlich von Brugg im Kanton Aargau (Schweiz) benannt.
Der Bergfried, zugleich Wohnturm, wurde im 12./13. Jahrhundert zu einer Doppelburg erweitert, bald jedoch reduziert, sodass nur noch der westliche, oftmals veränderte Teil bestehen blieb. 1415 fiel die Burg an die Berner.
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Die Entscheidung über den Machtwechsel in den ursprünglichen österr. Kerngebieten erfolgte am 26. 8. 1278 in der Schlacht bei Jedenspeigen, in welcher Rudolf I. über Ottokar II. von Böhmen siegte. In Folge übernahm Rudolf die ehemals babenbergischen und sponheimischen Länder (Österreich, Steiermark, Kärnten, Krain und die Windische Mark) für das Reich.
Mit Österreich und Steiermark belehnte er 1282 seine beiden Söhne Albrecht I. und Rudolf II. (Die anderen Gebiete gingen 1286 an die Meinhardiner.) Obwohl Rudolf II. verzichtete, erfolgte künftig die Belehnung aller männlichen Nachkommen einer Generation "zu gesamter Hand", was mehrmals zu Streitfällen führte. Im 14. Jahrhundert verwaltete ein jüngeres Mitglied der Familie die Besitzungen in der Schweiz, die aber im Lauf des 14. Jahrhunderts weitgehend verloren gingen.
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Matthias Corvinus (1443-1490) war von 1458 - 1490 König von Ungarn und letzter einheimischer Monarch, der über ganz Ungarn herrschte und zeitweise der mächtigste Regent Mitteleuropas war. Auch kann man ihn als ersten genuinen Renaissance-Fürsten Mitteleuropas bezeichnen. Corvinus war Sohn des Feldherren und "Reichsverwesers" János (Johannes) Hunyadi, der von den Habsburgern für Ladislaus Posthumus, den unmündigen Sohn von Albrecht V., eingesetzt worden war.
Vom Kleinadel gewählt und vom Habsburger Friedrich III. 1462 als König von Ungarn anerkannt, beendete Corvinus, u.a. durch ein striktes Steuer- und Justizsystem, Jahrzehnte feudaler Anarchie in Ungarn. Er führte einige Kriege gegen Friedrich und eroberte Niederösterreich, die Steiermark und Kärnten. Schließlich nahm er 1485 auch Wien ein, wohin er auch, sich „Herzog von Österreich“ nennend, seinen Sitz verlegte.
Matthias reformierte das Justizwesen und löste sich aus der Abhängigkeit vom Adel, indem er eine unabhängige Söldnerarmee, die sog. Schwarzen Truppen, aufstellte, die er sowohl gegen innere als auch äußere Feinde einsetzte. Seinen alten Plan, die römische Königskrone zu erringen, konnte er nicht verwirklichen - sowohl die Reichsfürsten als auch der Papst versagten ihm die Unterstützung. Stattdessen verfolgte er nun das Ziel, ein Großungarisches Reich aufzubauen.
Matthias' Hof in Buda (das ursprüngliche Budapest) wurde zu einem Zentrum der Wissenschaften und der Renaissancekultur. So gründete er eine Bibliothek, die Bibliotheca Corviniana in Ofen, führte den Buchdruck in Ungarn ein. Er holte, beeinflusst von seiner zweiten Frau (Beatrix von Neapel), italienische Gelehrte nach Buda und schickte ungarische Studenten an italienische Universitäten, erwarb zahlreiche Kunstwerke aus Italien und gründete die Universität Preßburg.
Matthias starb, ohne einen legitimen Erben zu hinterlassen (da er es nicht wagte, seinen außerehelichen Sohn Johann zum Nachfolger zu bestimmen), am 6. April 1490 in Wien; nach seinem Tod zerfiel sein Großreich.
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Die von 1740 bis 1780 dauernde Regierungszeit Maria Theresias (1717 - 1780), der Tochter von Kaiser Karl VI., war durch den Einfluß der Aufklärung geprägt, die zur Überwindung des barocken Staates führte.
Den Anfang ihrer Herrschaft bestimmten außenpolitische Mißerfolge: der Verlust Schlesiens in zwei Kriegen gegen Preußen und kleinerer Gebiete in Italien während des Österreichischen Erbfolgekriegs 1741-48.
Die Schwächen der Armee und deren Finanzierung zwangen sie zu einer Staatsreform, die 1749 eingeleitet wurde und lange nachwirkte:
Wirtschaftlich wurden die durch Zollschranken getrennten Länder zu einer Einheit verschmolzen, wodurch eine geordnete Gewerbe- und Industriepolitik ermöglicht werden sollte. Die soziale Lage der Bauern sollte durch die Begrenzung der Robotleistungen und durch Fortschritte in der bäuerlichen Wirtschaftsführung verbessert werden.
Im Rahmen neuer bildungspolitischer Zielsetzungen erfolgte 1774 die Einführung der Volksschule und der allgemeinen Schulpflicht. Eingriffe in die innere Struktur der kirchl. Orden, die Aufhebung des Jesuitenordens 1773 und die Verringerung der kirchl. Feiertage leiteten ein vom Staatsinteresse bestimmtes Verhältnis zur Kirche ein. Die Abschaffung der Folter und mildere Gerichtsstrafen spiegeln die Ideen der Aufklärung wider.
Die militärische Organisation und die Stellung der Soldaten wurden verbessert. Dabei wurde auch die Verwaltungsstruktur neu geordnet (Bildung von Katastralgemeinden, Verzeichnis der Häuser, Klärung der militärischen Dienstpflicht und der Freistellung von der Rekrutierung), was als Ursprung der heutigen österreichischen Bürokratie gilt.
Obwohl Maria Theresia keine Angleichung Ungarns an die übrigen Länder der Monarchie vorsah und größere Reformen dort scheute, erlebten in ihren 40 Regierungsjahren alle Länder der Monarchie einen Modernisierungsschub.
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1797 schuf der österreichische Komponist Josef Haydn (1732 - 1809), zu dieser Zeit als Kapellmeister im Dienste des Fürsten Nikolaus II. von Esterházy stehend, die Melodie für die sog. Kaiserhymne, die an den damaligen österreichischen "Kaiser des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation" (den letzten dieser Art!), Franz II. (1768 - 1835), Enkel Maria Theresias, gerichtet war und zu dessen Geburtstag am 12. Februar 1797 uraufgeführt wurde.
Das Lied (Text: Lorenz Leopold Haschka) verlor nach Ende der Monarchie 1918 jeglichen offiziellen Status in Österreich, und die Melodie wurde, mit dem bekannten Text von Hoffmann von Fallersleben versehen, am 11. August 1922 von der ersten sozialdemokratischen Regierung Deutschlands als "Lied der Deutschen" zur deutschen Nationalhymne erklärt.
Zur Erinnerung an den Ursprung seien an dieser Stelle die Worte der ersten Strophe angeführt:
„Gott erhalte, Gott beschützeDiese ist sie bis heute geblieben, wobei die genuin-österreichische Herkunft gerne verschwiegen bzw. übersehen wird.
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Klemens Wenzel Fürst zu Metternich (1773 - 1859) war Sohn eines Diplomaten und wurde 1801 wurde österreichischer Gesandter in Dresden, anschließend in Berlin (1803 - 1805), und von 1806 bis 1809 vertrat er die Interessen des Kaiserreichs Österreich in Paris. Am 8. Oktober 1809 wurde Metternich zum Außenminister, Ende Jänner 1810 auch zum Staatskanzler ernannt. Als solcher verfügte er über eine große Machtfülle, da Kaiser Franz II. (später: Franz I.) wenig Interesse an den Regierungsgeschäften hatte und sich lieber um seine Familie kümmerte.
Damit begann seine Vermittlerrolle als Ehestifter zwischen Kaiser Napoleon I. von Frankreich und der ältesten Tochter des Kaisers, Marie Louise. Als einer der Hauptakteure der antinapoleonischen Koalition übernahm er als Präsident des Wiener Kongresses (1814 - 1815) die Lenkung der europäischen Politik. Als "Kutscher Europas" stieg sein Einfluss am Wiener Hof immer mehr an, und 1821 ernannte ihn der Kaiser zum "Haus-, Hof- und Staatskanzler".
Für drei Jahrzehnte prägte Metternich danach die Politik in Österreich und auch in Europa. Als Gegner von Demokratie und Liberalismus errichtete er einen Polizeistaat, zu dem Zensur und Spitzelwesen gehörten (das sog. Metternich'sche System), und das einen der Hauptgründe für die Ausformung des sog. "Biedermeier" darstellte. Diese Epoche zeichnete sich nämlich durch einen Rückzug der Bevölkerung auf rein private, politisch unbedenkliche und möglichst in den eigenen vier Wänden ausgeübte Aktivitäten wie z.B. Hausmusik aus.
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Am 3.7.1866 verliert Österreich bei Königgrätz in Böhmen im Krieg mit Preußen seine Nordarmee und somit auch den Krieg, was für Österreich weitreichende Folgen hat. Denn Preußen hat sein Ziel erreicht, einen Nationalstaat ohne Österreich zu bilden. Der Krieg, den der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck praktisch von langer Hand "geplant" hatte, entzündete sich an der Schleswig-Holstein-Frage - Preußen wollte ganz Schleswig-Holstein unter seine Vorherrschaft bringen, und Österreich dachte über ein selbständiges Schleswig-Holstein nach.
Zu dem Sieg Preußens über Österreich kam es insbesondere durch die bessere Kriegstechnik - die preußische Armee verfügte zum Beispiel über Zündnadelgewehre und konnte die Eisenbahn gezielter als Nachschub ihrer Truppen einsetzen. Auch die Strategie von General Helmuth von Moltke - die gegnerische Armee zu umschließen - half, die Österreicher zu besiegen. Die Schlacht gilt als ausgesprochen blutig, fast ein Viertel der 50.000 beteiligten Soldaten finden den Tod.
Nach dem Krieg annektierte Preußen bis auf Österreich alle Staaten, die an Österreichs Seite gekämpft hatten - nämlich die Königreiche Bayern, Hannover, Sachsen, Württemberg, sowie die Großherzugtümer Baden, Hessen, Darmstadt und Kurhessen. Dieser und der vorhergehende (u.a. Verlust der Lombardei im Sardinisch-französisch-österreichischen Krieg von 1859) außenpolitische Machtverlust schwächte die Monarchie auch innenpolitisch.
Der von Kaiser Franz-Josefs I. Berater Felix Fürst zu Schwarzenberg angestoßene Neoabsolutismus (siehe auch Frage Frage 6, Metternich'sches System) verlor an Boden, und eine innerstaatliche Neuorientierung war notwendig. So kam es beispielsweise 1867 zum sog. "Ausgleich mit Ungarn", durch welchen diesem Land größere Freiheiten zugestanden wurden, und das Habsburger-Reich nannte sich künftighin "Österreich-Ungarn", statt wie bisher nur "Österreich".
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Kaiser Franz-Joseph I. (1830 - 1916), der heute wohl mit am stärksten das Bild der Habsburger prägt, regierte nicht weniger als 68 Jahre, von 1848 bis zu seinem Tod 1916. Inthronisiert wurde Franz-Josef 1848, nachdem sein Onkel, Kaiser Ferdinand I. abgedankt hatte - dieser Thronwechsel sollte im Revolutionsjahr 1848 die Monarchie stabilisieren.
Beraten von seinem Ministerpräsidenten Felix Fürst zu Schwarzenberg (1800-1852) revidierte Franz Joseph liberale Reformen seines Vorgängers. Er setzte eigenmächtig eine zentralistische Verfassung mit starker monarchischer Souveränität in Kraft, was in Ungarn Rebellionen und die Ausrufung einer selbständigen Republik zur Folge hatte (der ungarische Reichstag erkannte den vollzogenen Thronwechsel nicht an), die aufständische Bewegung unterdrückte der neue Kaiser mit russischer Militärhilfe.
Am 31. Dezember hob er Verfassung und Grundrechte auf ("Silvesterpatent") und regierte fortan als absoluter Monarch. 1859 begann die Monarchie aber, an Macht einzubüßen: So verlor Österreich beispielsweise nach der gegen das mit Frankreich verbündete Königreich Sardinien-Piemont verlorenen Schlacht bei Solferino 1859 die Lombardei. Das hatte auch innenpolitische Konsequenzen, so wurden dem Parlament legislative Befugnisse eingeräumt.
Nach der verlorenen Schlacht von Königgrätz schließlich (siehe Frage 7) musste Franz Joseph auf Machtansprüche in Deutschland verzichten und weitere innenpolitische Zugeständnisse machen. 1867 schließlich wird das Reich neu gegliedert, Es entsteht eine "kaiserlich und königliche" Doppelmonarchie (k. u. k.) mit föderaler Struktur. Unter Reichsaufsicht bleiben die Außenpolitik, sowie das Heeres- und Finanzwesen. Am 8. Juni wird Franz Joseph zum König von Ungarn gekrönt. 1907 akzeptiert Franz Joseph den Beschluß des Reichstages, das freie und gleiche Wahlrecht einzuführen.
Im Jahr darauf verstärken sich die Separationsbestrebungen der Länder Bosnien und Herzegowina massiv, es kommt fast zu einem Krieg. Nachdem am 28. Juni 1914 serbische Nationalisten Thronfolger Franz Ferdinand ermordet hatten, unterstützt Franz Joseph die österr. Kriegserklärung gegen Serbien - der 1. Weltkrieg hat begonnen. Ein leichtes Leben hatte Franz-Joseph nicht - sein anderer Sohn, Kronprinz Rudolf (* 1858) beging 1889 in seinem Jagdschloß im niederösterreichischen Mayerling Selbstmord, nachdem er seine Geliebte, Mary Vetsera, erschossen hatte. Seine Gemahlin Elisabeth ("Sissi") wurde 1898 in Genf von einem italienischen Anarchisten erstochen.
Sein Bruder Maximilian, der „Kaiser von Mexiko“, wurde 1867 ebenda von Befreiungskämpfern erschossen. Als Reaktion auf die Nachricht von der Ermordung Franz Ferdinands soll der alte Kaiser übrigens „Mir bleibt doch nichts erspart!“ ausgerufen haben...
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Otto von Habsburg-Lothringen wurde 1912 im niederösterr. Reichenau als Sohn des damaligen Erzherzoges Karl geboren. Nach Ende des 1. Weltkrieges (1919), musste die Familie aus Österreich (wo sie u.a. komplett enteignet wurde) fliehen und fand Exil in der Schweiz. Otto und seine Mutter Zita (Vater Karl starb 1922 auf Madeira) lebten daraufhin vorwiegend in der Schweiz und in Portugal.
Von 1930 bis 1940 lebte er, u.a. von den Nationalsozialisten als "Verbrecher" bezeichnet, in Belgien und von 1940 - 44 als Repräsentant der "Paneuropäischen Union" in Washington, D.C., von wo aus der Gegner des NS-Regimes seine guten Verbindungen nach Spanien und Portugal spielen ließ und so geschätzte 50.000 Juden aus den Fängen der Nazis befreite. Von 1979 bis 1999 saß Otto, neben zahlreichen anderen Tätigkeiten, für die CSU im Europäischen Parlament, der Autor von 27 Büchern und Vater von sieben Kindern lebt heute in Pöcking am Starnberger See.
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Erzherzog Ferdinand Maximilian (* 1832), Bruder des vorletzten Kaisers Franz Josef, wurde 1864 als Marionetten-Monarch Mexikos von Frankreichs Gnaden eingesetzt.
In Mexiko tobte von 1857-1860 ein Bürgerkrieg zwischen konservativen und liberalen Kräften. Benito Juarez, der von den USA unterstütze Anführer der Liberalen behielt schließlich die Oberhand und kontrollierte das Land ab Dezember 1860. Durch die Wirren des Krieges war Mexiko nicht mehr in der Lage, seine europäischen Kreditgeber zu bedienen und stellte schließlich die Schuldenzahlungen ganz ein. Die Europäer entschlossen sich daraufhin zum militärischen Eingreifen, um ihre Interessen zu wahren.
Spanier, Franzosen und Briten besetzten im Dezember 1861 die Stadt Vera Cruz. Differenzen unter den Alliierten führten zum Abzug der Spanier und Briten im April 1862. Napoleon III. aber verstärkte gleichzeitig die französischen Truppen, denn er wollte die Regierung Juarez stürzen und eine von Frankreich abhängige Marionetten-Monarchie an die Macht bringen. Nach einem Jahr des harten Kampfes gegen die Mexikaner eroberten die Franzosen am 7.6.1863 Mexiko City. Dort setzten sie Erzherzog Maximilian von Habsburg, den Bruder Kaiser Franz-Josefs, als Kaiser von Mexiko ein. Der Guerillakrieg gegen den neuen Kaiser und die französische Besatzung ging jedoch weiter, denn das Regime war in Mexiko unbeliebt. Auch die Amerikaner unterstützten weiterhin Benito Juarez, der den Widerstand gegen Maximilian anführte. Sie drohten sogar mit Intervention und sammelten Truppen an der mexikanischen Grenze.
1867 erkannte Napoleon III., dass sein Mexiko-Abenteuer gescheitert war und ließ die französischen Truppen abziehen. Maximilian blieb jedoch uneinsichtig und wollte auf seiner Kaiserkrone nicht verzichten. Ohne französischen Schutz war er jedoch chancenlos und wurde in Querétaro eingeschlossen. Am 19.6.1867 wurde er schließlich hingerichtet. Benito Juarez nahm für sich das Amt des Präsidenten in Anspruch, welches er bis zu seinem Tod 1872 innheatte.
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Die Kapuzinergruft (Kaisergruft), die Familiengruft der Habsburger, unter der 1622 begonnenen Kirche der Kapuziner in Wien liegend, wurde von Kaiserin Anna gestiftet. Sie und ihr Gemahl wurden darin 1633 als erste beigesetzt.
Es wurden mehrere Erweiterungen durchgeführt, unter anderem unter Kaiser Leopold I. (1657), Maria Theresia (1753) und Kaiser Franz Joseph I. (1908). In der Kapuzinergruft liegen die Kaiser dreier Jahrhunderte in geschlossener Reihe, die Herzen wurden in der Augustinerkirche, die Eingeweide in den Katakomben des Stephansdoms beigesetzt.
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