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Die Energiekosten im Haushalt werden von manchen bösen Zungen schon als eine "zweite Miete" bezeichnet. Wenn man den Statistiken glauben darf, so haben sich die gesamten Energiekosten in privaten Haushalten - von 1990 bis 2010 gerechnet - nahezu verdoppelt. Aufgrund der Rohstoffknappheit im Energiesektor steht zu befürchten, dass dieser Aufwärtstrend der Energiekosten seinen Höhepunkt noch nicht erreicht hat.
So belasten speziell die Energiekosten die Haushaltskasse immer deutlicher. Doch wir stehen dieser Entwicklung nicht hilflos gegenüber, sondern können ihr durch gezielte Sparmaßnahmen entgegenwirken. Hier ist Ihr persönliches Know-how gefragt, an welchen Stellen im Haushalt sich die Energiekosten deutlich absenken lassen. Testen Sie sich in diesem Wissenstest selbst, wie viel Sie vom Stromsparen im Haushalt verstehen. (Anmerkung: Die im Test genannten Zahlen basieren auf Daten vom Febr. 2010.)
Viel Erfolg beim Stromsparen!
(Anmerkung: Die Prozentangabe bezieht sich auf eine komplette Umstellung der Beleuchtung in einem durchschnittlichen Haushalt.)
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Wenn man einen durchschnittlichen deutschen Haushalt komplett von Glühbirnen auf Stromsparlampen umrüsten würde, könnten bis zu 20 Prozent der Stromkosten gesenkt werden. Rechnet man bei einem 3-Personenhaushalt mit ca. 700 Euro Stromkosten, so ergäbe dies eine jährliche Ersparnis von etwa 140 Euro.
Klicken Sie die drei Bereiche an, die in einem durchschnittlichen Single-Haushalt am meisten Strom verbrauchen.
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Die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen hat einen erheblichen Anteil daran, in welchen Bereichen am meisten Strom verbraucht wird. Laut der Statistik der NRW-Energieargentur weichen Single-Haushalte deutlich vom Stromkostenprofil größerer Haushalte ab.
Die folgenden Zahlen geben den Anteil der Stromkosten auf den gesamten Stromverbrauch an: Kühlen 17,8 % - Warmwasser 15,0 % - Büro 14,6 % - TV/Audio 13,6 % - Beleuchtung 10,1 % - Kochen 7,6 %. Damit könnten Singles speziell in den erstgenannten Bereichen durch ein energiebewusstes Kauf- und Nutzerverhalten deutlich ihre Stromrechnung senken.
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In einem durchschnittlichen 4-Personenhaushalt verteilen sich die Stromkosten wie folgt auf die verschiedenen Bereiche: Trocknen 12,1 % - Büro 11,5 % - Beleuchtung 11,4 % - TV/Audio 10,5 % - Warmwasser 10,2 % - Kochen 8,8 % und Kühlen 8,4 %. Wenn Sie also in einem größeren Haushalt leben, können Sie anhand dieser Reihenfolge bestimmen, wo Sie mit Ihren Sparmaßnahmen am effizientesten ansetzen können.
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Hier ist es interessant zu wissen, dass die Energieeffizienz von Kühlschränken seit 1990 um 60% und mehr gestiegen ist! In anderen Worten - wenn Sie einen Kühlschrank besitzen, der vor 1990 gebaut wurde, können Sie mit einem modernen Gerät heute schon bis zu 60% der Stromkosten einsparen.
Wichtig ist auf die Kennzeichnung der Geräte zu achten, die heute überall vorgeschrieben ist. So verbraucht ein Kühlschrank der Klasse A+ beispielsweise schon ein Viertel weniger Strom als ein Gerät der Klasse A. Ein Kühlschrank der Klasse A++ verbraucht sogar nur noch die Hälfte eines vergleichbaren Gerätes der Klasse A.
Selbst wenn ein Kühlschrank der Klasse A++ einige Hundert Euro teurer ist, hat man das Geld in 1 bis 2 Jahren wieder drin. Denn moderne Kühlschränke halten etwa 10 bis 15 Jahre, wodurch sich die anfänglichen Mehrkosten langfristig mehr als auszahlen werden. Mehr Informationen erhalten Sie in dem Artikel "Strom sparen mit dem Kühlschrank - 10 Tipps" auf Philognosie.
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Sie können eine Menge Strom sparen, wenn Sie Kühlschränke und Gefriergeräte nicht zu kalt einstellen. Bei einem Gefrierschrank beträgt die optimale Temperatur etwa -18°C und Kühlschränke laufen bei 7°C besonders effizient. Kontrollieren Sie die Innentemperatur mithilfe eines Thermometers, um die Energieeffizienz Ihres Kühlgerätes gut zu nutzen.
Mehr Informationen erhalten Sie in dem Artikel "Strom sparen mit dem Kühlschrank - 10 Tipps" auf Philognosie.
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Um kleine Essensportionen zu erwärmen, ist die Mikrowelle ungeschlagen. Kleinere Wassermengen - beispielsweise zum Tee- oder Kaffeekochen - werden am besten in einem elektrischen Wasserkocher erwärmt.
Wenn Sie auf den Kochplatten Essen zubereiten, sollten die Töpfe möglichst dieselbe Größe wie die Kochplatte haben. Ein zu kleiner Topf auf einer zu großen Kochplatte verschwendet unnötige Wärmeenergie, die an den Seiten wirkungslos verpufft. Mehr Informationen erhalten Sie in dem Artikel "13 Tipps zum Strom sparen mit Elektroherden" auf Philognosie.
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Wer mit Umluft backt, verschwendet weniger Energie, als mit Ober- oder Unterhitze. Die Betriebstemperatur beim Backen mit Umluft kann hier 20 bis 30°C niedriger sein, wenn man dasselbe Ergebnis erhalten will. Außerdem hat man den Vorteil auf allen Ebenen gleichzeitig backen zu können.
Knusprige Brötchen backt man am besten in einem Toaster auf und nicht im Backofen. Der Toaster ist deutlich schneller und energieeffizienter, wenn es sich um überschaubare Mengen an Brötchen handelt.
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Rechnet man die Kosten für Wasser, Spülmittel und Energie aus, dann kostet ein Spülgang mit einer umweltfreundlichen Spülmaschine nur noch 35 Cent. Die gleiche Geschirrmenge mit der Hand gespült, ist fast doppelt so teuer und schlägt mit 66 Cent zu Buche. Wer hätte das gedacht?
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Viele PCs, TVs oder Musikanlagen verbrauchen auch Strom, wenn sie gar nicht im Betrieb sind. Werden sie nur per Fernbedienung abgeschaltet, gehen sie oft nur in einen Stand-by-Modus, der weiterhin durchgehend Strom verbraucht. Ladegeräte für Handys oder Laptops verbrauchen auch Strom, wenn gar nichts geladen wird. Hier lässt sich Strom sparen, wenn man sie nur für den Ladevorgang an das Stromnetz anschließt.
Moderne TVs verfügen über einen sogenannten Öko- oder "Auto-Off-Schalter", der die Geräte nach einer Stunde im Stand-by-Modus automatisch komplett ausschaltet.
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Wäschetrockner gehören zu den größten Energiefressern in deutschen Haushalten. Daher lohnt es sich beim Kauf dieser Geräte, besonders auf das Energiesparlabel (mindestens A-Gerät) zu achten.
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Vor 20 Jahren haben Waschmaschinen fast 50% Prozent mehr Strom verbraucht, um dasselbe zu leisten, wie eine neue und umweltfreundliche Waschmaschine. Dabei ist auch der Wasserverbrauch von 150 auf knapp 40 Liter pro Wäsche gesunken. Rechnet man bei einer dreiköpfigen Familie mit etwa 550 Kilo Wäsche im Jahr, ließe sich mit einer neuen Waschmaschine deutlich Wasser und Strom sparen.
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Thema: 4.7 | Information: 4.3 | Verständlichkeit: 4.7 |
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