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Das Surfen im Internet ist für viele Menschen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Doch mit der Nutzung des Internets kommen auch Gefahren auf uns zu. Kennen Sie sich mit Gefahren des Internets aus? Wissen Sie, welche Gefahren drohen? Wie Sie sich schützen können? Wie Sie Ihren Rechner wieder "säubern" können?
Wenn Sie diese Fragen nicht mit einem absoluten JA beantworten können, sollten Sie mithilfe des Tests prüfen, was Sie noch lernen können.
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Die bekanntesten Gefahren im Internet sind Viren, Würmer, Trojaner und Spam. Eine spezielle Art von Spam sind Hoax (engl.: schlechter Scherz). Spyware, Adware und Malware sind eine spezielle Art von Trojanern.
Dialer sind Computerprogramme, mit deren Hilfe über das analoge Telefon- oder das ISDN-Netz eine Verbindung zum Internet oder anderen Computernetzwerken aufgebaut werden kann. Als Backdoor bezeichnet man in einem Computersystem eine Funktionalität, welche die normale Zugriffssicherung zum Computer (oder einem Computerprogramm) umgeht.
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Viren sind Programme, die sich selbst kopieren und dadurch verbreiten. Sie nisten sich in andere Programme und Dateien ein. Einen Virus fangen Sie sich durch eigene Aktivität im Internet ein, beispielsweise beim Öffnen eines infizierten Dateianhangs. Durch das Aufrufen eines befallenen Programms oder einer Datei pflanzt ein Virus seinen Code fort.
Dabei bestehen Viren immer aus zwei Teilen: Der erste Teil ist für die Verbreitung zuständig. Der zweite Teil veranlasst den Computer zu einer Aktion. Bei einer solchen müssen nicht unbedingt Schäden hervorgerufen werden. Weitere Informationen sind auf secure-it verfügbar.
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Wer sich für die Definition von Computer-Viren interessiert, findet unter "Was ist ein Computer-Virus?" detailliertere Informationen.
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Der Begriff Trojaner leitet sich von dem griechischen Mythos des Trojanisches Pferdes ab. Historisch gesehen war es das Holzpferd, mit dem es Odysseus gelang, sich Zutritt zur stark befestigten Stadt Troja zu erschleichen. In der modernen Fassung bezeichnet es eine Software, die vordergründig eine definierte Aufgabe erfüllt, aber zusätzliche Funktionen enthält. So werden bei der Installation von Freeware fast immer zusätzliche Programme installiert, oft wird sogar korrekt im EULA darauf hingewiesen. Im harmlosesten Fall ist dies Adware, aber es kann auch Spyware oder Backdoor-Software sein.
Adware: Es handelt sich um Programme die meist unerwünscht und heimlich auf einem Rechner installiert werden (Trojaner) und die Popups oder ähnliche Mechanismen verwenden, um Reklame zu präsentieren. Dies ist zu unterscheiden von Spyware im engeren Sinne, die Informationen wie Paßworte u.ä. ausspioniert. Aber auch Adware liefert meist Informationen über das Surfverhalten der Benutzer zurück, damit die Reklame gezielter präsentiert werden kann.
Spyware: Software wird oft in der Form eines Trojaners oder unter Ausnutzung von Schwachstellen auf dem Rechner des Benutzers installiert. Sie spioniert dann dort Paßworte, das Surf-Verhalten des Anwenders, oder E-Mail-Adressen aus und sendet die Daten an den Autor der Spyware. Eine spezielle Form sind Key Logger. Auf diese Weise finanzieren sich z.B. manche Raubkopierer oder P2P-Programme. Die Abgrenzung zu Adware ist umstritten. Hersteller dieser Software wehren sich gegen den Begriff Spyware, obwohl ihre Programme zwecks Optimierung der in Form von Pop-ups dargestellten Anzeigen oft das Surfverhalten der Benutzer weiterleiten.
EULA: (End User Licence Agreement) Bei der Installation von Software entweder durch einen Accept-Button oder durch Öffnen der Packung getroffene Vereinbarung. Die Rechtswirksamkeit solcher Verträge wird zumindest in Europa zum Teil bestritten. Diese Agreements sind Grundlage für den Streit zwischen Adware-Firmen und Anti-Spyware-Anbietern. Die Adware-Firmen sagen, dass ihre Programme (die als „Beipackung“ bei anderer Software mitinstalliert werden) keine illegale Spyware sind, weil der Benutzer ja die EULA akzeptiert hat. Daher wird manche der Adware von kommerziellen Anbietern von Antiviren-Software ignoriert.
Schadprogramme gibt es praktisch nur für Windows-Systeme. Wer ein anderes Betriebssystem verwendet (z.B. Apple Mac OSX oder Linux), hat in der Regel damit bislang keine Probleme. Dies ist jedoch keine Gewähr dafür, dass die Betriebssysteme auch in Zukunft von Schadprogrammen verschont bleiben werden. Weitere Informationen sind auf Sicherheitskultur.at und Secure-it zu finden.
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Die Infektion mit Viren des Typs Wurm erfolgt oftmals über E-Mail. Startet man eine angehängte Datei, wird der Virus aktiviert und verbreitet sich anschließend selbst weiter. Durch Sicherheitslücken in einigen E-Mail-Programmen können sich die Würmer besonders schnell verbreiten.
Bei Outlook und Outlook Express von Microsoft ist es sogar möglich, die verseuchten E-Mails ohne Wissen des Benutzers an Personen aus dem Adressbuch zu versenden. Weil die Empfänger den Absender der E-Mail kennen, geraten sie in Versuchung, den Anhang zu öffnen und der Wurm pflanzt sich fort.
Im Gegensatz zu Viren und Trojanischen Pferden infizieren Würmer jedoch keinen fremden Code, um sich fortzupflanzen. Sie sind auf die selbstständige Verbreitung in Netzwerken ausgerichtet und stehlen lediglich Rechenzeit. Dadurch können sie aber innerhalb kürzester Zeit hunderte PCs infizieren und diese lahm legen. Weitere Informationen siehe "Würmer".
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Häufig wird als Quelle eine namhafte Firma oder Organisation genannt, um die Glaubwürdigkeit zu verbessern (a.k.a. False Authority Syndrome). Bei diesen Firmen finden sich jedoch keine Hinweise auf eine solche Warnung. Oft finden sich Aktualitätsangaben wie "gestern" oder "am Freitag", die keinen Bezug zu einem bestimmten Datum haben können. Wenn ein Kettenbrief schon ein paar Tage, Wochen oder Monate unterwegs ist - wann war dann "gestern"?!
Keine der genannten Firmen hat tatsächlich jemals Warnungen dieser Art publiziert. Es werden generell nie echte, offizielle Virus- Warnungen als Kettenbriefe in die weite Welt geschickt. Das sind alles Hoaxes!
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Weitere Anzeichen für einen Virenbefall können sein:
Aber nicht immer ist ein Virus die Ursache. Es kann sich auch um einen Hardware- oder Software-Fehler handeln.
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Dateien mit der Endung "*.exe" sind ausführbare Dateien. Wahrscheinlich verbirgt sich hinter dieser Datei kein Foto sondern eher ein Virus. Dieser wird ausgeführt, wenn Sie auf die Datei doppelklicken. Achten Sie auch auf Endungen mit "*.vbs", welches die Dateiendung für ein visual basic script ist. Wenn Sie genau solche Dateien also nicht erwarten, löschen Sie diese sofort. "*.jpg" und "*.gif" sind normale Bildformate.
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Es könnte z.B. ein Trojaner auf Ihrem System sein Unwesen treiben, welcher keinerlei Schaden anrichtet und lediglich Ihre Daten ausspioniert und diese dann weiterversendet.
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Nein prinzipiell nicht. In der Regel sind ja automatische Updates aktiviert und ganz normal. Dies ist sogar empfehlenswert, um sich vor solchen schadhaften Programmen zu schützen.
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Viele Trojaner sind nicht darauf aus direkten Schaden anzurichten, sondern verfolgen kriminelle Absichten (Datenspionage, Diebstahl von Paßwörtern, Kreditkarteninformationen oder sonstigen sensiblen Daten) und sind daher daran interessiert, so lange wie möglich unerkannt zu bleiben.
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"Hoax" steht im Englischen für "schlechter Scherz". Im Internet hat sich der Begriff als Bezeichnung für Falschmeldungen, vergleichbar mit Zeitungsenten, einbürgert. Darunter fallen beispielsweise die zahlreichen falschen Warnungen vor bösartigen Computerprogrammen. Angeblich können diese Festplatten löschen, Daten ausspionieren oder anderweitig Schaden auf den Rechnern der Betroffenen anrichten.
Hoaxes betreffen aber auch Petitionen gegen vermeintliche skandalöse Praktiken von Unternehmen Aufrufe zu Knochenmarkspenden für nicht existente Personen oder "Geheimtipps", wie man an schnelles Geld gelangen kann.
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In der Regel sollte man schon die neuesten Signaturen verwenden, da sonst neue Malware nicht erkannt wird.
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Eine Anleitung zum Entfernen von Viren & Co finden Sie unter "Infektionsbeseitigung - 10 Dinge, die Sie bei einer Infektion tun sollten"
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Vor einem Trojaner kann mich nur eine Anti Virensoftware schützen!
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Nur die beiden richtigen Antworten sind zu empfehlen!
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Ein reines Update hilft nicht gegen Bedrohungen, sondern nur ein tatsächlich durchgeführter Virenscan.
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Spyware kann nur durch eine eigene Anti Spyware Software gelöscht werden!
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Nur die hier angegebenen Software-Typen schützen vor Schadprogrammen aus dem Internet.
Wert 4.2 |
Thema: 4.4 | Information: 4.3 | Verständlichkeit: 4 |
| Stimmen: 12 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
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