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Gleich gefunden? Der oft auf Tellern als Tintenfisch oder Squid wiedergefundene Kalmar steht in der Mitte des Bildes und gibt sich den Anschein eine, der ihn umgebenden Weichkorallen zu sein. Tatsächlich bemerkt man ihn kaum, würde er nicht mit den Bändern an seiner Seite unaufhörlich fließende Schwimmbewegungen vollziehen. Seine Farbe passt er vorzüglich und innerhalb von Sekunden seiner Umgebung an, was ihn trotz seines massigen Körpers fast – aber eben nur fast – unsichtbar macht.
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Zu sehen ist hier ein schwarzer Blattskorpionfisch, der sich als Ruheplatz eine Fächerkoralle (Gorgonie) ausgewählt hat. Dieser Bewohner küstennaher Riffe, berühmt für seinen dünnen, blattähnlichen Körper, weist ein breites Spektrum an Farbvarianten auf, die von rötlich über gelb bis – wie in diesem Fall – schwarz variieren.
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Diese überaus zahlreich vorkommende Gattung des Homo submarinus (Taucher) zeichnet sich oft durch aufsteigende Luftblasen, wildes Gestikulieren und bunte Ausstattung aus. Sein Vorkommen: meist in Rudeln oder Herden, weltweit verbreitet. Achten Sie rechts unten im Bild auf den Flossenteil hinter der Fächerkoralle.
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Man finde diese Abart der Warzenschnecke (hier Phyllidia varicosa) gleich neben den zentral im Bild gelegenen helleren Steinen. Immer wieder einfach wiederzuerkennen sind diese Arten an ihrem warzigen Mantel und fehlenden Kiemenbüschels auf dem Rücken. Diese Schnecken sind Hermaphroditen, was jedoch nicht für alle Meeresschnecken zutrifft. Die meisten ihrer Art sind Meister in chemischer Selbstverteidigung. Unter Stress sondern sie Gift ab, welches durchaus dazu führt, dass sie von Fischen wieder ausgespuckt werden. Insofern haben sie keine natürlichen Feinde.
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Eingebettet in die mittlere Weichkoralle liegt ein junger, sog. Drachenkopf, zur Familie der Skorpionfische gehörend. Er ist kaum sichtbar, meist unbeweglich und dem geübten Auge oft erkenntlich an den weit nach unten gezogenen Lippen, was ihm ein nicht unbedingt wohlgesonnenes, eher mürrisches Aussehen gibt.
Oft liegt er zwischen Steinen oder Korallen und wird mitunter nur durch seine Fluchtbewegung wahrgenommen (Beachten Sie den leichten Schatten in der Mitte des Bildes).
An dieser Stelle sei ernsthaft davor gewarnt, sie zu berühren!! Sie sind die giftigste Art unter den Fischen. Ihr Gift, welches sich in den Strahlen der Flossen befindet, kann in harmlosen Fällen Anzeichen zeigen, die einem Bienenstich ähneln, äußert sich jedoch meist in äußerst heftigen Schmerzen, die zu Ohnmacht führen, welche in komatöse Zustände übergehen kann.
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Der Eidechsenfisch ist ein Bodenbewohner, der sich farblich kaum von seiner Umgebung unterscheidet. Bewegungslos verharrt er an günstigen Plätzen und wartet auf einen kleineren Fisch, der ihm geradezu vors Maul schwimmt, um diesen mit einer blitzschnellen Bewegung zu verspeisen. Seinen Namen verdankt er seiner den Eidechsen ähnlichen Kopfform.
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Tatsächlich handelt es sich hier um eine Schule Messerfische, die gewöhnlich mit dem Kopf nach unten schwimmen. Dies dient wohl der besseren Tarnung zwischen Astkorallen, Seegras oder bisweilen auch Seeigeln. Bis zu 14 cm lang werden diese Fische, deren Körper an die Klinge eines Messers erinnert. Daher stammt auch ihr Name.
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Dieser ca. 3 cm kleine Saftsauger befindet sich wahrscheinlich auf dem Weg in ein neues Zielgebiet zur Nahrungssuche. Gattungen dieser Art tragen ihren Namen zu Recht, denn sie saugen ihr Opfer, meist andere kleine Schnecken, Muscheln oder Fische regelrecht aus. Dazu werden diese von dem Saftsauger direkt angebohrt, was sich jedoch oft als schwierig erweist.
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Dieses possierliche Seepferd ist ein Meister der Tarnung. Kaum sichtbar auf dem farblich gleichen schwarzen Lavasand ist es fast unmöglich, dieses Tier zu sehen. Meist verrät es sich selbst durch seine eigene Bewegung. Das ca. 10 cm große Exemplar hält sich an einem Ästchen fest, was ihm eine kleine Ruhepause ermöglicht.
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Das endemisch auftretende Pigmy-Seepferd ist in der Regel sehr schwierig zu finden, denn es lebt nicht nur standorttreu in farb- und formähnlichen Korallen, sondern fällt auch durch seine Größe von ca 1 cm kaum auf. Überaus rar im Aufkommen sind diese fragilen Tiere, obgleich ebenso anmutig und wunderbar anzusehen, genauso wie ihre größeren Verwandten.
Wert 4.2 |
Thema: 4.9 | Information: 4.1 | Verständlichkeit: 3.6 |
| Stimmen: 7 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
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