Der richtige Umgang mit externen Speichermedien gewinnt im Zeitalter der immer größer werdenden Dateien (Digitale Fotographie, Multimediaanwendungen etc.) immer mehr an Bedeutung. Fast jeder verwendet externe Speichermedien im privaten und beruflichen Alltag, aber nur die wenigsten wissen über die technischen Hintergründe Bescheid.
Dieser Test bietet Ihnen die Möglichkeit Ihr Wissen zu testen und eventuelle Wissenslücken zu schließen. Die Grafiken habe ich großteils aus der kostenlosen Bilddatenbank PixelQuelle.de. entnommen.
Viel Spaß!
1. Aus welchen Gründen lassen sich auf einer DVD mehr Daten als auf einer herkömmlichen CD speichern?
Mehre Antwortalternativen sind korrekt.
Die auf einer DVD gespeicherten Daten werden nicht mittels ASCI-Code verschlüsselt. Diese Antwortalternative ist somit als einzige nicht korrekt!
2. Womit werden die Daten auf einer CD standardmäßig gelesen?
Nur eine Antwortalternative ist richtig!
Das Abtasten einer CD, aber auch DVD erfolgt mittels einer Laserdiode. Der Lichtstrahl wird mittels eines halbdurchlässigen Spiegels in zwei Teile gleicher Stärke aufgespalten. Einer der beiden Teilstrahlen wird auf die CD gelenkt, dort reflektiert und dann mit dem anderen Teilstrahl überlagert. Der Strahl, der auf die CD trifft, hat bei einem Land eine längere Laufstrecke zurückzulegen als bei einem Pit. Durch Interferenz der Lichtwellen entstehen aus den Laufzeitunterschieden zwei unterschiedliche Lichtintensitäten im Summenstrahl, die mit einer Photodiode erfasst und in elektrische Impulse umgewandelt werden.
3. Welche dieser Aussagen zum Thema Disketten ist richtig.
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Disketten sind tatsächlich die älteste Möglichkeit, Computerdaten
zu speichern. Disketten gibt es standardmäßig in 2 Größen:
5,25 Zoll und 3,5 Zoll. Das Speicherprinzip einer Diskette ist genau dasselbe
wie bei einer Festplatte. Eine magnetische Scheibe wird durch einen Schreibkopf
in eine von zwei mögliche Richtung polarisiert um Daten auf die Diskette
zu schreiben. Ein Lesekopf ruft die Daten später wieder ab. Beim Überfahren
einer polarisierten Stelle wird dabei eine polarisierte Induktionsspannung erzeugt,
die ausgewertet werden kann.
Die Diskette löste als Nachfolgemedium Magnetbänder und Lochkarten
ab und kam für Homecomputer als 5.25 Zoll Diskette mit einer Speicherkapazität
von 360 KB auf den Markt. Eine heute gängige 3.5 Zoll Diskette ist in der
Lage 1,44 MB an Daten zu speichern, weiterentwickelte Diskettenmedien wie z.B.
die ZIP-Disk oder die JAZZ-Disk können sogar 100 MB bzw. 1 GB an Daten
speichern. Sie waren jedoch - wegen der im Vergleich zur CDROM sehr hohen Kosten
- nie ein Massenmedium.
4. Der Lead-In einer (Audio-) CD ist/sind:
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Der "Lead-In" einer CD ist das Inhaltsverzeichnis. Hier werden wichtige Angaben des Inhaltsgerüstes gespeichert und mit auf die CD gebrannt.
5. Um welches Gerät handelt es sich bei dieser Abbildung?
Natürlich ist nur eine Antwortalternative richtig.
Es handelt sich um einen Cardreader, der 4 unterschiedliche Speicherkarten lesen kann. (z.B Compact Flash, SD, xD etc.)
6. Welche dieser Aussagen zu USB-Sticks sind korrekt?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Auf einem USB-Stick gespeicherte Daten bleiben im Normalfall nicht länger als 20 bis 30 Jahre lesbar. Der USB 2.0 Bus ist nicht wesentlich langsamer, sonder wesentlich schneller. Die Speicherkapazitäten solcher USB-Sticks reichen von 32 MB bis 8 GB. Bei älteren Windows Versionen (95,98), muss vor Benützung ein Treiber installiert werden. Bei neueren Versionen von Windows ist dieser Treiber im Regelfall bereits vorinstalliert.
7. Auf welche dieser Punkte sollte man beim Kauf einer externen Festplatte achten?
Welche 2 Antwortalternativen sind korrekt?
Man sollte auf die Datenübertragungsrate der USB bzw. Firewire Schnittstelle achten, da sie die Übertragungsgeschwindigkeit (Computer-Festplatte) erheblich beeinflusst. Das Speichervolumen der externen Festplatte könnte ebenfalls ein wichtiges Kriterium darstellen. Die Kompatibilität mit der internen Festplatte spielt keine Rolle. Der Begriff Flatrate und Arbeitsspeicher stehen in keiner Beziehung zueinander.
8. Wozu dient dieser, mit einem Pfeil gekennzeichnete Schieber einer Diskette?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Der schwarze Schieber dient als Schreibschutz.
Der IMAGE TANK ist die Lösung für Speicherplatzprobleme der digitalen Fotografie mit hochauflösenden Kameras. Warum soll man ein Notebook mit sich herumtragen, oder unzählige teure Compactflash-bzw. Smartmedia- Speicherkarten kaufen, wenn man z.B. im Urlaub Erinnerungen mit der Digital-Kamera festhalten will?
9. Wie hoch sind die zur Zeit üblichen Speicherkapazitäten eines derartigen Image Tanks?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Die zur Zeit erhältlichen Image Tanks haben eine Kapazität von 20, 30 oder 40 GB. Damit haben IMAGE TANK genügend Speicher, um mindestens 4000 Digitalbilder mit einer Auflösung von 2240x1680 (4Mio) Bildpunkten einer Digitalkamera zu übernehmen.
Zusatzfunktionen von USB-Sticks
10. Welches dieser angegebenen "Spezial Features" von USB-Sticks gibt es nicht?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt
Ein USB-Stick mit SMS-Funktion wurde noch nicht entwickelt.
- USB-Stick als MP 3 Player: Sind schon in den verschiedensten Ausführungen
erhältlich.
- USB-Stick als Autoschlüssel: Von Mazda entwickelt. Ein Fahrzeugschlüssel
ist überflüssig: Öffnen lässt sich das Auto per USB-Speicherstick,
der als drahtlose Fernbedienung für die Zentralverriegelung dient. Sobald
man den Stick in die Andockstation der Mittenkonsole eingesteckt hat, schaltet
er ein Zugangssystem (mit Sicherheitscodierung) frei und aktiviert alle per
USB angekoppelten Systeme im Auto. Gestartet wird der Wagen dann per Knopfdruck.
- USB-Stick als Feuerzeug: Einfacher USB-Stick, der mit einem Feuerzeug kombiniert
ist. Auch als Kugelschreiber erhältlich.
11. Das Speichern auf einer ZIP-Diskette funktioniert:
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Bei einer ZIP-Diskette werden Datenbits magnetisch auf einer rotierenden Platte gespeichert. Zip-Laufwerke gibt es sowohl als interne Geräte in 3,5"-Baubreite für den Einbau in ein Computergehäuse, als auch als externe Geräte mit einem eigenen Gehäuse und eigener Stromversorgung. Während die ersten Geräte noch eine Kapazität von 100 MB je Zip-Diskette hatten, folgten später Versionen mit 250 MB und 750 MB. Die Laufwerke für 750 MB können 100 MB-Medien nur lesen, aber nicht beschreiben. Mit der Einführung der wiederbeschreibbaren CD-ROM und der USB-Sticks wurde die Zip-Diskette zunehmend vom Markt verdrängt.
12. Wieviel Speicherplatz bietet eine Standard - Zip Diskette?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Eine Standard - ZIP Diskette bietet ein Speichervolumen von 100 MB. Es gibt aber auch bereits Weiterentwicklungen, die eine Speicherkapazität von 250 oder sogar 750 MB besitzen.
13. Was zeichnet das von Fuji und Sony entwickelte Speichermedium HiFD (Diskette) aus?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
HiFDs haben tatsächlich eine Speicherkapazität von bis zu 200 MB.
HIFDs wurden von Fuji und Sony 1997 entwickelt. Die Diskette im 3,5-Zoll-Format mit hoher Kapazität nutzt das ATOMM-Verfahren. Das Laufwerk bietet hohe Datentransferraten (bis zu 3,6 MB/s) und ist abwärtskompatibel zu herkömmlichen 1,44 MB-Disketten. Das Laufwerk arbeitet mit einer Drehzahl von 3600 U/min, bei der die Köpfe ähnlich wie bei Festplatten in geringer Höhe über dem Speichermedium fliegen. Konventionelle Disketten dreht es mit 300 U/min, wobei die Köpfe das Medium berühren.
14. Welches dieser Speicherkarten für Digitalkameras gibt es nicht?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt.
Es gibt zwar eine SD Speicherkarte für Digitalkameras, aber SD bedeutet nicht "Secure Density", sondern "Secure Digital".
15. Welches dieser 4 Speichermedien ist kein externes Speichermedium?
Nur eine Antwortalternative ist korrekt
Der RAM Speicher ist kein externes Speichermedium, sondern der im PC integrierte Arbeitspeicher. RAM steht für "Random Access Memory" und bezeichnet einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff. In der Regel ist damit ein Halbleiterspeicher gemeint, dessen Speicherzellen separat über einen Adressdecoder angesteuert werden können. Der Zusatz "RAM" wird jedoch auch für andere Speichermedien verwendet, die so segmentiert sind, dass ein direkter Zugriff auf einzelne Speicherbereiche möglich ist, beispielsweise DVD-RAM. Nicht zu den RAMs gehören zum Beispiel Flash-Speicher und viele Speicherkarten.
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