|
|
Der Satz stammt von dem griechischen Philosophen Diogenes von Sinope (412-323 v.Chr). Seine Geringschätzung materieller Güter drückte er u.a. dadurch aus, daß er eine Tonne als Wohn- und Schlafplatz wählte. Sein Besucher war kein Geringerer als Alexander der Große (356-325 v.Chr).
Grund für die Aufforderung Diogenes' soll Alexanders Aufforderung gewesen sein, sich etwas zu wünschen. Als Alexanders Antwort ist überliefert, "Wenn ich nicht Alexander wäre, möchte ich Diogenes sein".
Wer tat diesen Ausspruch?
|
Apelles (356-308 v.u.Z), der berühmte Maler des Altertums und Hofmaler Alexanders des Großen. Er hatte die Gewohnheit, seine Bilder öffentlich auszustellen und sich hinter diesen zu verstecken. So konnter er umbemerkt die Urteile der Vorbeigehenden hören.
|
Nachdem Sie wissen, daß der Schuster Apelles Werk bemängelte - natürlich handelte es sich um ein Gemälde des Apelles. Genauer bezog sich die Kritik darauf, daß die Schuhe des gemalten Menschen eine Öse zu wenig hatten und außerdem die Schenkel anatomisch nicht korrekt wiedergegeben wurden.
|
|
Der Satz, "Wehe den Besiegten!" stammt von Brennus, dem Fürst der Senonen und Anführer der gallischen Armee. Die Römer hatten sich geweigert, den Tribut an die Eroberer nach den schwereren gallischen Gewichten abzuwiegen, statt nach römischen. Daraufhin droht Brennus damit, daß Widerspruch den Tribut in die Höhe treiben würde.
|
Der römische Kaiser Vespasian (9-79 n. Chr.) richtete sich damit an seinen Sohn Titus. Vespasian hatte, um seine Geldprobleme zu mindern, eine ganze Reihe neuer Steuern eingeführt. Darunter war auch eine Steuer für öffentliche Toiletten. Auf die starke Kritik Titus` an eben dieser Steuer konterte der Kaiser, "Geld stinkt nicht."
|
von Herzog Georg von Sachsen (1471 - 1539) Der Herzog war ein erklärter Gegner der Reformation. In einem Disput mit Erasmus von Rotterdam (ja genau, der bekannte Humanist) kritisierte er eine in sich widersprüchliche Äußerung seines Gesprächspartners.
|
|
Luther war 1521 auf den Reichstag zu Worms zitiert worden, um seinen unorthodoxen Glauben zu widerrufen. Dort stand der mit dem Kirchenbann Belegte gegen die Kirche und den Kaiser. Einige deutsche Fürsten unterstützten Luther, um den politischen Einfluß Roms zu schwächen.
Zweimal wurde Luther im Reichstag gehört. Er soll sich mit den Worten verteidigt haben:
"wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!"
Von wem, falls nicht von Luther, der Satz "Hier stehe ich,..." zitiert ist, ist nicht bekannt.
|
Dieser Satz gilt als der vollkommene Ausdruck des absolutistischen Herrschaftsbildes. Als in einer Besprechung der Präsident des französischen Parlamentes vom Staatsinteresse sprach, kürzte Ludwig XIV. die Diskussion mit seiner Replik entscheidend ab.
Wert 3.7 |
Thema: 3.7 | Information: 3.7 | Verständlichkeit: 3.8 |
| Stimmen: 10 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
||
| Views: 29007 | |||
Keine Beiträge vorhanden.
Suchbegriff eingeben