1. Bei Animationen müssen die Einzelbilder schnell genug aufeinander folgen, um als Bewegung wahrgenommen zu werden. Ab wievielen Bildern tritt dieser Effekt ein?
Ab 14 Bildern pro Sekunde nimmt das Auge Bildfolgen als zusammenhängende Bewegung wahr. Fernseher arbeiten mit einer konstanten Rate von 25 oder 30 Bildern pro Sekunde.
Zeichentrickfilme haben beispielsweise meist 14 Bilder pro Sekunde, wovon jedes zweimal gezeigt wird. Die Disney-Zeichentrickklassiker wurden mit 28 Bildern pro Sekunde erstellt, was die Bewegungen sehr flüssig erscheinen lässt.
2. Wer entwickelte den Vorläufer des Fernsehgerätes?
der deutsche Erfinder Paul Gottlieb Nipkow, 1884
Die weitere Entwicklung in Kürze:
Die Entwicklung des Fernsehens war vor allem die Suche eines geeigneten Gerätes zur Bildabtastung. Das erste dieser Geräte war die so genannte Nipkow-Scheibe.
Diese flache, runde Scheibe war mit einer Reihe kleiner Löcher versehen. Wenn die Scheibe vor dem Auge gedreht wurde, tastete das äußerste Loch einen Streifen an der Bildoberseite ab, während die nachfolgenden Löcher Streifen darunter abtasteten, bis das gesamte Bild abgetastet war. Die mechanische Konstruktion machte die Nipkow-Scheibe ungeeignet, als die Ansprüche an Bildqualität stiegen.
Das erste vollelektronische Fernsehbild führte M. von Ardenne 1930 in Berlin vor.
Nach der Entwicklung von SECAM (in Frankreich) und NTSC (in USA) führte 1963 Walter Bruch sein bei Telefunken entwickeltes PAL-System vor. Es wurde 1967 das offizielle Farbfernsehsystem in Deutschland.
3. Thomas Alva Edison entwickelte die Technik für die erste amerikanische Filmvorführung. Wann war diese?
Die erste öffentliche Filmvorführung der USA fand 1896 in New York statt. Der Vorführapparat stammte von dem Erfinder Thomas Alva Edison - oder seinem Lehrling, doch darüber gibt es nur Gerüchte. Die Kurzfilme hatte Edisons Gesellschaft produziert. Wenige Jahre später entstanden überall in den Vereinigten Staaten kleine Vorführhäuser, die so genannten „Nickelodeons”.
4. Wer war der Begründer des fantastischen Films?
Der französische Filmpionier Georges Méliès gilt durch die 'Voyages Imaginaires' (u.a. "Die Reise zum Mond" 1902) als Begründer des phantastischen Filmes.
Als einer der ersten kam er davon ab, in bewegten Bildern die Alltagswelt festhalten zu wollen. Vielmehr nutzte er intensiv die Wirkungen von Filmschnitten, übereinander laufenden Filmbändern, Licht und wechselnden Kameraperspektiven.
Der Durchbruch des Genres beim Publikum gelang kurze Zeit später. Er ist verknüpft mit expressionistischen Filmen wie "Der Golem", 1914, "Das Cabinet des Dr.Caligari", "Nosferatu", 1922 und "Metropolis".
5. Wie heißt der Boxer, den Bruce Willis in "Pulp Fiction" verkörpert?
Butch Coolidge
Willis wurde am 19.März 1955 in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) als Sohn eines in Deutschland stationierten GI geboren und wuchs in New Jersey auf. Während seiner Ausbildung am Montclair State College erhielt Willis Schauspielunterricht und hatte erste Bühnenerfolge.
Durch die Stirb langsam- Filme gelang Willis der Durchbruch.
Einen überwältigenden Erfolg erzielte er in Tarantinos Kultfilm "Pulp Fiction" (1994).
1999 erklärte er, dass er dem Actiongenre den Rücken kehren und fortan nur noch anspruchsvollere Rollen übernehmen wolle. Den Anfang machte er mit dem Thriller "The Sixth Sense".
6. Der sowjetische Regisseur Andrej Tarkowski wurde Anfang der Siebziger mit einem Science-Fiction Film international bekannt. Wie heißt der Film nach dem Roman von Stanislaw Lem?
Solaris
Tarkowskijs Sciencefictionfilm Solaris (1972, nach Stanislaw Lems Roman) setzte neue Maßstäbe für den Film. Er selbst sagte zu seinem Werk: "Meine Entscheidung, Stanislaw Lems SOLARIS zu verfilmen, bedeutet übrigens nicht, daß ich etwa eine Vorliebe für dieses literarische Genre hätte. Wichtig ist vielmehr, daß Lem in SOLARIS ein mir nahes Thema behandelt hat. Es geht um den Konflikt zwischen Selbstüberwindung, gefestigter Überzeugung und sittlicher Wandlungsfähigkeit einerseits, mit den Bedingtheiten des eigenen Schicksals andererseits. Der geistige Horizont des Romans hat nichts mit der Gattung Science-fiction gemein. SOLARIS nur wegen des Genres zu schätzen, würde dem Gehalt nicht gerecht."
Andrej Arsenjewitsch Tarkowskij wurde am 4. April 1932 in Sawras geboren und wuchs in einer Künstlerkolonie bei Moskau auf.
Die letzten Lebensjahre verbrachte der Regisseur der Sowjetunion in verschiedenen Ländern des Westens, in Italien drehte er seinen letzten Film "Nostalgie". Der politische Kurswechsel in seiner Heimat kam zu spät, als er 1986 starb.
7. Wer schrieb die Bücher, die die James Bond- Filme begründeten ?
Die literarische Vorlage stammt von dem britischen Journalisten Ian Fleming, der selbst in Moskau arbeitete und während des 2.Weltkrieges Offizier der britischen Marineabwehr war.
Flemings eigene Erfahrungen flossen so in die Figur des James Bond mit ein. Dem unerwarteten Erfolg seines ersten Buches Casino Royal (1951) ließ er bis 1964 mehrere Fortsetzungen folgen. Mit der literarischen Vorlage stimmten nur die ersten Bond-Filme überein. Danach wurden nur der Romantitel und die Charakternamen übernommen. Für den Film wurde jeweils ein komplett neuer Plot geschrieben.
8. Wer gehört zum Team jedes James Bond Filmes?
Unterstützung und das Missionsziel bekommt Bond stets von seinem strengen Vorgesetzten „M”. Der Schauspieler Bernard Lee spielte die Figur bis zu seinem Tod Anfang der achtziger Jahre. Der erfindungsreiche und kauzige Waffenmeister des Secret Service „Q”, ( Desmond Llewelyn), übrigens der dienstälteste Schauspieler der ganzen Reihe, steht Bond mit phantasievollen Waffen und Fahrzeugen zur Seite. Ein weiterer Standard ist das unterschwellig erotische Verhältnis Bonds zu seiner Sekretärin „Miss Moneypenny”, die langjährig mit Lois Maxwell besetzt wurde.
9. Wer wurde mit dem Satz "Ich schau dir in die Augen, Kleines" weltbekannt?
Geben Sie nur den Nachnamen ein
10. Welcher Film war vor Camerons "Titanic" der finanziell erfolgreichste?
Bisheriger Rekordhalter war Jurassic Park aus dem Jahr 1993 gewesen. Er spielte 914 Millionen US-Dollar ein.
James Camerons Titanic, 1998 mit elf Oscars ausgezeichnet, hatte bereits zu Beginn in den USA 308 Millionen eingespielt und avancierte anschließend auch international zum bis heute finanziell erfolgreichsten Film der Geschichte.
11. Bevor Quentin Tarantino eigene Filme drehte, überließ er mehrere Drehbücher aus Geldmangel anderen Regisseuren. Welche Filme gehören dazu?
Ab 1989 schrieb Tarantino drei Drehbücher zu Filmen, die er als sein Regiedebüt umsetzen wollte. Aus Geldmangel konnte er jedoch keinen selbst verwirklichen. Sie wurden später von anderen Regisseuren inszeniert:
"True Romance" 1993 durch Tony Scott, "Natural Born Killers" 1994 durch Oliver Stone und "From Dusk Till Dawn" 1996 durch Robert Rodriguez.
Der erste von Tarantino selbst gedrehte Film war 1992 "Reservoir Dogs" (dt.: "Reservoir Dogs - Wilde Hunde").
12. Der bekannteste Filmpreis der Welt ist der Oscar. Seit wann wird er verliehen?
Der Oscar wird seit 1927 von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verliehen. Die Akademie hat ca. 5000 Mitglieder aus allen Bereichen der Filmindustrie.
Die circa 35 Zentimeter große und vier Kilogramm schwere, vergoldete Skulptur wurde von dem amerikanischen Bildhauer George Stanley gefertigt. Sie stellt stilisiert einen Menschen dar.
Zu den Kategorien, in denen Auszeichnungen vergeben werden, gehören z.B.: bester Film, männliche Hauptrolle, weibliche Hauptrolle, männliche Nebenrolle (seit 1936), weibliche Nebenrolle (seit 1936), Regie, Originaldrehbuch, Kamera, Kostüme, Filmschnitt, Ton, Toneffekte, Toneffektschnitt, Song und Musik.
13. In welchem Land werden pro Jahr die meisten Spielfilme gedreht?
Indien ist das produktivste Filmland der Welt. Fast 1000 Spielfilme im Jahr werden in über 13 000 Kinos des Subkontinents gezeigt. Außerdem sind in Ländern mit einem hohen Anteil an indischen Immigranten diese Filme gefragt.
Wichtige Filmzentren sind Bombay, auch genannt „Bollywood”, Madras und Kalkutta. Marktorientierte Melodramen mit Tanz und Gesang sind für das indische Kino typisch und bringen bis zu 100 Millionen Besucher. Daneben gibt es auch ein kritisches Independent-Kino.
Mitverantwortlich für die große Nachfrage an Kinofilmen in Indien ist wohl auch die prozentual geringe Verbreitung von TV-Geräten.
14. Wie heißt die berühmteste Filmstadt der Welt?
Heute ist Hollywood, die einst schillernde Filmmetropole, einer der gefährlichsten Stadtteile von Los Angeles. Die Straßen gelten bei Nacht als äußerst unsicher, die Prostitution ist prägender als das Filmgeschäft.
Nur ein großes Filmstudio (Paramount) hat seinen Sitz noch in Hollywood.
Die berühmten Straßen von Hollywood sind großenteils zerstört.
Doch seit ein paar Jahren wird versucht, den Untergang Hollywoods zu verhindern. So wird zur Zeit ein riesiger Kinokomplex gebaut, in dem dann die Oscar-Verleihung wieder in Hollywood stattfinden soll. Einige frühere Premierekinos wurden für mehrere Millionen restauriert und ein Metroanschluß gebaut. Mittlerweile ist es auf Hollywoods Hauptstraßen bei Tag genauso sicher wie überall in L.A.
15. Wie hieß Marylin Monroe mit bürgerlichem Namen?
Keine Beiträge vorhanden.