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Hurrikans sind durch Windgeschwindigkeiten um 200 Kilometer pro Stunde gekennzeichnet; der Luftwirbel dreht sich dabei um eine Tiefdruckzone im Zentrum, dem so genannten Auge des Sturmes. Diese Zone, die etwa 20 Kilometer Durchmesser hat, ist windschwach und niederschlagsarm. Das besondere am "Auge des Sturmes" ist, daß dort relativ geringe Windgeschwindigkeiten herrschen. Würde man sich nur im Auge eines Hurrikans bewegen, so bekäme man von den Verwüstungen am Rande kaum etwas mit.
Das zentrale Gebiet eines Hurrikans hat einen ungefähren Durchmesser von 240 Kilometern, mit seinen Randbereichen ist er in einem Umkreis von etwa 500 Kilometern zu spüren. Die Stärke eines Hurrikans wird in den Stufen 1 bis 5 gemessen. Die Windgeschwindigkeit der niedrigsten Stufe 1 beträgt wenigstens 120 Kilometer pro Stunde, die der stärksten (und seltensten) Stufe 5 über 250 Kilometer pro Stunde.
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Der Tornado ist ein wandernder Wirbelsturm, der vor allem im südöstlichen Nordamerika auftritt. Ein Tornado wird durch aufgesogenen Staub und durch Kondensation von Wassertröpfchen als schlauchförmiger Wirbel sichtbar, der bis zum Boden reicht. Der Wirbel besitzt einen Durchmesser von wenigen hundert Metern und eine kurze Lebensdauer. Er wandert über Strecken bis etwa 30 Kilometer.
Tornados ziehen schwerste Verwüstungen nach sich. Ihre Windstärken gelten als die höchsten auf der Erde vorkommenden, sie werden auf über 500 Stundenkilometer geschätzt, bei besonders starken Stürmen sogar über 800 Stundenkilometer. Messungen sind aber aufgrund der Stärke der Winde nicht möglich. Im Zentrum ("Auge") eines Tornados herrscht extremer Unterdruck. Die Sachschäden bei Tornados werden sowohl durch diese Windstärken als auch durch den extremen Unterdruck verursacht. Er läßt Gebäude bersten.
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Die Entstehungsbedingungen für tropische Zyklonen sind mittlerweile recht gut erforscht und können in fünf wichtige Bestandteile gegliedert werden. Damit sich ein Hurrikan bilden kann, müssen mindestens folgenden Bedingungen gegeben sein:
Erst unter solchen Voraussetzungen kann die feuchtwarme und aufgeheizte Luft gewaltige Gewittertürme aufbauen. Am Erdboden fehlt jetzt Luft, so daß der Luftdruck fällt. Um den Druckunterschied auszugleichen, strömt von außen neue Luft heran, die wiederum aufsteigt. Durch die Erddrehung (Corioliskraft) wird das System in Drehbewegung versetzt, und ein Wirbel entsteht. Je schneller die Luft aufsteigt, desto größer wird auch die Drehbewegung und damit die Windgeschwindigkeit. Bei der Wolkenbildung wird zusätzlich Wärme freigesetzt, die den ganzen Prozeß noch weiter anheizt. Sind die Bedingungen günstig genug (kaum Scherung, sehr warmes Wasser, kein Land in der Nähe), dann kann sich ein gewaltiger Hurrikan zusammenbrauen.
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Staubteufel sind sogenannte Kleintromben, die meist im Sommer in der Mittags- oder Nachmittagszeit entstehen können. Im englischen wird diese Windhose auch "Dust Devil" genannt. Sie entstehen erst bei Lufttemperaturen oberhalb von 20 bis 30 °C - meist über sandigem Boden, der stark von der Mittagssonne aufgeheizt wurde.
Sie haben eine Lebenszeit von wenigen Sekunden bis hin zu Minuten und wirbeln häufig auch Blätter, Staub und Sand mit auf. Nur in Wüstengebieten können sie sich bis zu 30 Minuten halten, sind aber auch dort größtenteils harmlos.
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Hurrikans sind tropische Wirbelstürme, die in äquatornahen Regionen über dem Meer entstehen, wie beispielsweise im Bereich der Westindischen Inseln, des Karibischen Meeres und des Golf von Mexiko. Zyklone im westlichen Pazifik werden Taifun genannt.
Die meisten Hurrikans entstehen innerhalb des Kalmengürtels, einer schmalen Zone, die zwischen den nordöstlichen und den südöstlichen Passatwinden liegt. Sie wird durch periodisch auftretende Windstillen, schwache Winde aus unterschiedlichen Richtungen und häufige Böen gekennzeichnet. Im Atlantik liegt die Kalmenzone zum größten Teil nördlich des Äquators, es gibt deshalb im südatlantischen Ozean keine Hurrikans. Im Pazifik erstreckt sie sich zu beiden Seiten des Äquators, deshalb treten im Nord- wie im Südpazifik Orkane auf. Hurrikans entstehen grundsätzlich nur über warmen Ozeanen.
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Sand oder Staub werden vom Boden aufgewirbelt, so daß die horizontale Sichtweite in Augenhöhe wesentlich herabgesetzt wird. Dies tritt oft im Spätwinter vor dem Einsetzen der Vegetation (noch brachliegende Äcker) nach längerer Trockenperiode auf. Bei gewissen Wetterlagen kann es vorkommen, daß beträchtliche Staubmassen vom Wind aufgewirbelt und in höhere Schichten gelangen, um in großer Entfernung vom Ursprungsgebiet den Boden wieder zu erreichen.
So kann Sand aus der Sahara gelegentlich im Gefolge von Sandstürmen bis nach Mitteleuropa verfrachtet werden. Dabei kann der Staub in trockener Form fallen oder die ziegelroten bis ockergelben Staubteilchen werden durch Niederschläge aus der Luft herausgewaschen (Blutregen, Schwefelregen). Sand- oder staubführende Winde in Trockengebieten (siehe Chamsin, Gibli, Samum) sind oft von elektrischen Entladungen begleitet, die durch das Aneinanderreiben von Sandkörnchen hervorgerufen werden. Sandstürme, speziell in Nordafrika, können den Flugverkehr erheblich beeinträchtigen
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Bildet sich ein Tropischer Sturm, so bekommt er von den Wetterdiensten einen Namen, der für jeden Ozean einer festen Liste entnommen wird. An der australischen Ostküste taufte bereits in den 30er Jahren ein Wissenschaftler die Wirbelstürme mit Namen von Politikern, die er nicht mochte.
Ab 1950 bekamen die atlantischen Stürme Namen in alphabetischer Reihenfolge, ab 1953 durchweg Frauennamen. Seit 1978/79 haben sich auf allen Ozeanen abwechselnd weibliche und männliche Namen durchgesetzt. Für den Atlantik und den Nordostpazifik hat das National Hurricane Center in Miami eine Namensliste für 6 Jahre aufgestellt.
In jedem Jahr wird bei dem Buchstaben A angefangen, abwechselnd mit einem weiblichen und einem männlichen Namen. Nach Ablauf der 6 Jahre beginnt die Liste wieder von vorne. Hat nun ein Sturm enorme Schäden angerichtet und/oder viele Todesopfer gefordert, dann wird der Name dieses Sturms aus der Liste gestrichen und taucht nie wieder auf, so zum Beispiel HUGO 1989, ANDREW 1992, MITCH 1998 oder KEITH im Jahre 2000.
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Tornados zählen zu den Groß-Tromben und kommen vor allem in den USA vor. Sie verfügen trotz ihres relativ kleinen Umfangs über die stärkste Energie aller Wirbelstürme. Die Windgeschwindigkeit im Schlauch kann in Extremfällen bis zu 500 Stundenkilometer betragen und schwerste Verwüstungen anrichten. Ein Tornado ist im Stande, sogar schwere Gegenstände, Menschen und Tiere mit sich zu reißen und sie kilometerweit fortzutragen.
Das Phänomen kann von einer Minute bis zu mehreren Stunden dauern und kleine Gegenstände in größere Höhen emportragen. In europäischen Breiten löst es sich in der Regel nach wenigen Minuten wieder auf. Plötzlich auftretende Mini-Tornados haben in der Vergangenheit schon Menschenleben gefordert und mehrfach Schäden in Millionenhöhe angerichtet.
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Der Begriff Zyklon kommt aus der Meteorologie und bezeichnet ein Tiefdruckgebiet. Im Zentrum des Zyklons herrscht niedriger Luftdruck. Die es umgebenden Winde wehen auf der Nordhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn. Ein Gebiet mit hohem Luftdruck und gegenläufiger Windrichtung wird als Antizyklon bezeichnet.
Auf der Südhalbkugel sind die Windrichtungen genau umgekehrt. Mit dem Wort Zyklon bezeichnet man auch einen Sturm, vor allem heftige tropische Hurrikans und Taifune, die sich auf Gebiete ungewöhnlich niedrigen Luftdruckes konzentrieren.
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In der Häufigkeit haben schwere Naturkatastrophen bereits in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Dementsprechend steigt auch der volkswirtschaftliche Schaden durch Unwetter oder Erdbeben stetig. Während bei der Volkswirtschaft zwischen 1950 und 1959 weltweit knapp 40 Milliarden US-Dollar Schaden entstanden sind, waren es im vergangenen Jahrzehnt bereits 410 Milliarden Dollar. Ein Ende ist nicht abzusehen.
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