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Philosophischer Überblick: Was ist das Gute und das Böse?


Ein Maßgedanke ohne Inhalt ! Datum: 13.07.2010 14:14

"Das Gute und das Böse" kommen daher wie das selbstverständlichste von der Welt. Jeder hats drauf, sich in der Welt zurechtfinden zu wollen, indem er alles bewertet. Schwupps kommt einem die Bewertung selbst als das oberste aller Bewertungsprobleme vor: Die Gutigkeit an sich und die Bösartigkeit an sich werden nun zur Frage aller Fragen. Unterstellt ist eine (durchaus ohne Moral erklärbare) Welt, in der es nach Willkür riecht und Mord und Totschlag normal sind. Für die Gründe der stattfindenden Gemeinheiten auf der Welt interessiert sich kein "guter Mensch" so richtig, aber dass man sie regeln müßte, das hat noch jeder, der beim Moralisieren dabei ist, sich irgendwie zu Herzen genommen - schließlich bleibt ohne sachliche Gründe ja nur noch die Schuld der Menschen und das Böse an sich als (All-) Grund übrig. Also stellt sich (jeder Moralist) diese (blöde) "Frage nach Gut und Böse"! Er (der Moralist !) kennt Maßstäbe für das Gute oder Böse. Die sollen von allen anerkannt werden oder zumindest ernsthaft diskutiert werden. Wer da noch nach einem zu bewertenden Inhalt und den Kriterien für dessen Bewertung fragt (z.B. Interessen , Schädigungen, Erklärungen, Fakten) wird als unmoralischer Geselle gebrandmarkt. Deshalb muß man sich auch entscheiden, ob man einer Sache auf den Grund gehen will oder ob man sich auf die Suche nach Gut und Böse begibt - in letzterem Falle wird man Moralphilosoph !


Gruß Fred Steeg

Autor: Fred Steeg

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