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Hallo,
bitte vor dem Antworten genauer lesen! Nichts ist vorhersehbar und niemand kann vorher wissen, was zum Zeitpunkt X geschieht. Es gibt Anlagen, vielfältige Einflüsse der Umgebung und den Zufall. Diese drei Dinge bestimmen, was zu einem Zeitpunkt geschieht. Einen "freien Willen" gibt es nicht! Wo sollte er auch herkommen? Niemand kennt seine Anlagen, niemand kann die Einflüsse der Umgebung auf sich und unter der Nebenbedingung seiner Anlagen abschätzen und niemand kann Zufälle vorhersagen. Deshalb ist die jeweilige Handlung zu einem bestimmten Zeitpunkt unbekannt und die Summe der genannten Dinge. Wie gesagt, ergibt sich daraus eine sehr humanistische Weltanschauung, aber dazu ist hier nicht der Platz.
Wenn es einen "freien Willen" gäbe, dann wäre er doch sicher zwischen hochintelligenten Menschen und geistig Behinderten sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Wer will nun entscheiden, ob der "freie Wille" eines Mörders so ausgeprägt ist, daß er hätte anders handeln können? Das würde man höchstens aus den Anlagen orakeln können. Nein, er hätte nicht anders handeln können! Und die Konsequenz? Nicht schuldig sondern Ursache. Also:
1. Aus der Gemeinschaft nehmen, um andere zu schützen,
2. Andere werden sehen, wie die Konsequenzen sind (Umgebungseinfluß, der erzieherisch wirkt)
3. Eventuell den Täter selbst erziehen.
Na, ja, man müßte eben beim Bier oder Saft darüber schwätzen, ansonsten entstehen nur Mißverständnisse.
30 Jahre denke ich darüber nach und habe bisher kein stichhaltiges Gegenargument gefunden. Inzwischen ist das unter Philosophen teilweisee anerkannt und wird an Unis gelehrt, bei den Politikern wirds noch lange dauern. Leider!
Mit freundlichen Grüßen
Dietrich Reschke
Autor: Dietrich Reschke
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