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von  Tony Kühn

Homepage: www.philognosie.net

Datum: 15.09.2003

(1-10/9)
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Inhaltsverzeichnis :

Mantram:

Ein Mantram ist ein Wort oder ein kurzer Satz, der in einer Art "Endlosschleife" während der Meditation internal (als Gedanke) oder external (laut gesprochen) wiederholt wird.

Die Geschwindigkeit, in der das Mantram wiederholt wird, spielt keine allzugroße Rolle. Problematisch sind nur längere Pausen, in der die Gedanken Platz haben abzuschweifen.

 

Mantram-Hard:

Mantram-Hard ist die Mantram-Meditation zur Steigerung der Konzentration.

Der Meditierende versucht mit seiner Konzentration voll und ganz beim MO zu bleiben, ohne Unterbrechungen und Störungen zuzulassen.

Treten trotzdem Unterbrechungen auf, werden diese benannt und gezählt. Dann wird das Mantram wieder aufgenommen.

 

Mantram-Soft:

Mantram-Soft ist die Einstiegsmeditation zur Psychohygiene.

Der Meditierende wiederholt sein Mantram internal.

Bemerkt er, daß er das Mantram verloren hat und an etwas anderes denkt, läßt er diesen Gedanken fallen und nimmt sein Mantram wieder auf.

 

Meditation:

Meditation ist eine Tätigkeit und umfaßt folgende Merkmale:

1. Der Körper ist bewegungslos in einer definierten Stellung (Lockerung)

2. Die Aufmerksamkeit ist auf ein definiertes Objekt (MO - Meditationsobjekt) gerichtet.

3. Die Aufmerksamkeit ist zentriert (Konzentration).

Somit ergibt sich die Formel:

Meditationsobjekt + Lockerung + Konzentration = Meditation

 

Meditationsdecke:

Eine Meditationsdecke ist eine beliebige Unterlage, auf der bequem längere Zeit gesessen werden kann.
Die Unterlage soll einen festen Sitz erleichtern.

Prinzipiell sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Unterlage soll jedoch nicht zu dick sein.
Ein Negativbeispiel ist eine dicke Matratze, in der man tief einsinkt und wackelig sitzt und sich damit leicht in der Meditation eine schiefe Haltung angewöhnt.

 

Meditationsobjekt:

Meditationsobjekt (Abkürzung MO) bezeichnet das Objekt (Mantram, Ton, Bild, Mandala etc.), auf das die gesamte Aufmerksamkeit während der Meditation gerichtet ist.

 

Meditationsraum:

Ein Meditationsraum ist ein speziell eingerichteter Raum, der ausschließlich für Meditationen und/ oder "spirituelle" Arbeiten verwendet wird - einen kleiner persönlicher Tempel.

Steht kein solcher Raum zur Verfügung kann ein Meditationsplatz gewählt werden.
Dies sollte ein fester Ort sein mit möglichst wenig Ablenkungen (Geräusche, Gerüche und andere Sinneseindrücke).

 

Meditationsutensilien:

Meditationsutensilien ist der Sammelbegriff für all jene Dinge, die zur Förderung der Meditation eingesetzt werden können.

Hierzu zählen :

  1. Bequeme Kleidung, z. B. ein Jogginganzug, der beim Asana nicht behindert.
  2. Meditationsdecke
  3. Uhr
  4. Räucherutensilien (Räuchergefäß, Kohle, Harze, Öle)
  5. Meditationsaltar (ein Tisch oder kleiner Kasten, auf dem wichtige "spirituelle" Gegenstände plaziert sind.)
  6. Meditationstagebuch
  7. Eine Perlenschnur (zum Zählen der Konzentrationsunterbrechungen)

 

MO:

MO ist die Abkürzung für Meditationsobjekt und bezeichnet das Objekt (Mantram, Ton, Mandala etc.), auf das die gesamte Aufmerksamkeit während der Meditation gerichtet ist.

 


 Legende:
 5: super - bis 1: erträglich


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