Dehnungsübungen: Streching - Trainingsreihe 1

18.08.2004
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Tony Kühn
www.philognosie.net

Kurslexikon

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Bodyposition:

Ist ein Körperteil in Bodyposition, so bleibt seine gegenwärtige Stellung in Relation zum Körper dieselbe. Als Veranschaulichung: Habe ich mir z.B. einen Arm gebrochen und den Arm komplett im Gips unbeweglich vor dem Körper hängen, dann kann ich mich zwar im Raum drehen und umhergehen, aber der Arm bleibt vom Körper aus gesehen immer an derselben Stelle - er ist in Bodyposition.

Grundstellung:

  1. Stehe aufrecht und lasse die Arme locker seitlich hängen. Die Füße stelle parallel zueinander und etwa schulterbreit auseinander.
  2. Beuge ganz leicht die Knie, aber nur so weit, daß sie nicht eingerastet sind. Lasse das Becken hängen (wie beim Pinkeln) und lasse den Bauch raus und locker. Verlagere dein Gewicht auf die Fußballen.
  3. Beuge jetzt 6 mal die Knie und richte dich wieder auf, so daß du schließlich wieder mit lockeren Knien - also nicht eingerasteten - stehst.
  4. Atme ruhig und tief in den Bauch. Beobachte, wie und was du in dieser Stellung empfindest und fühlst.
  5. Halte diese Stellung ca. 30 Sekunden.

Passivdehnung:

Einen Bereich/ Körperteil passiv zu dehnen meint, den Muskeltonus, in dem zu dehnenden Bereich, soweit wie möglich zu verringern (locker zu lassen).

Space:

Ein Körperteil bleibt im Space meint, daß das benannte Körperteil im Raum fixiert bleibt (es bleibt an der selben Stelle im Raum, während sich z.B. der Rest des Körpers bewegt). Man kann sich vorstellen, daß das benannte Körperteil von einem unsichtbaren Kleber an genau einer Raumstelle fixiert wurde. Der Rest vom Körper kann sich zwar noch bewegen, aber das definierte Körperteil bleibt fest im Raum stehen.



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