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von  Tony Kühn

Homepage: www.philognosie.net

Datum: 15.09.2003

(1-10/25)
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Inhaltsverzeichnis :

Asana:

Asana ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet "ruhige Stellung".

Asana ist eine definierte Körperstellung, die:
- nur für Meditationen verwendet wird
- vollkommen regungslos ist d.h. der Körper genau in der definierten Position verbleibt.

Streng genommen zählen schon leichte Oberkörperbewegungen (leichtes kippen), Schlucken und Augenbewegungen als "Bewegungen". Da dies gerade von Anfänger noch nicht vermieden werden kann, muß anfangs jeder selbst die Kriterien für sich festlegen.

 

Drachensitz:

Drachensitz ist ein Asana, das für Meditationen - vorallem für Anfänger - geeignet ist. Nach dem Lotussitz ist es das festeste Asana.

Beschreibung:
  1. Knien Sie sich mit geschlossenen Beinen hin.
  2. Setzen Sie sich so auf Ihre Beine, daß der Po auf den Fersen ruht.
  3. Richten Sie Ihren Oberkörper auf und achten darauf, daß Ihr Rücken gerade ist.
  4. Strecken Sie locker Ihre Arme - drücken Sie die Ellbogen NICHT durch.
  5. Legen Sie die Hände, mit den Handflächen nach oben, auf Ihre Oberschenkel.
  6. Strecken Sie locker Ihre Finger und schließen Sie sie.
  7. Halten Sie Ihren Kopf gerade, neigen Sie ihn weder nach oben, noch nach unten.
  8. Schließen Sie Ihre Augen, sofern Sie ein internales MO haben.

Bemerken Sie stärkere Verspannungen in Oberschenkel, Waden oder Spann, so helfen Dehnungen, sich schneller an den Sitz zu gewöhnen.

 

Entspannung:

Lockerung/ Entspannung bezeichnet einen möglichst niedrigen Muskeltonus im Körper.

Der Gegenbegriff ist Anspannung oder Verspannung.
Die Anspannung kann temporär sein, z.B. ein angespannter Bauch/ Schultern aufgrund eines negativen Gefühls.
Die Anspannung kann dauerhaft sein, z.B. aufgrund angelerntem Verhalten.
Ständige Muskelverspannungen behindern den Energiefluß des Körpers oder bringen ihn ganz zum Stillstand.

Die Lockerung/ Entspannung kann in fünf verschiedene Stufen eingeteilt werden, die in der Lektion "2.7. Stufen der Lockerung" beschrieben sind.

 

external:

external = äußeres / außerhalb

Ein externales MO (Meditationsobjekt) bezeichnet ein Objekt außerhalb des eigenen Körpers/ der eigenen Gedankenwelt.

Externale MOs sind z.B.: Kerzenflamme, Tattwa, Meditationskassette

 

internal:

internal = inneres / innerhalb

Ein internales MO (Meditationsobjekt) bezeichnet ein Objekt innerhalb der eigenen Vorstellungs- oder Gedankenwelt.

Internale MOs sind z.B. Mantram, Imaginationen, Beobachtung der Bauchdecke.

 

Konzentration:

Konzentration bezeichnet eine Tätigkeit oder einen Prozeß, der als Kreislauf beschrieben werden kann.

Diese Tätigkeit/ Prozeß kann in drei Teilaspekte unterteilt werden:

  1. Messen: den Ist-Zustand der Aufmerksamkeit feststellen.
  2. Vergleichen: den Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand vergleichen. Besteht eine Differenz, muß korrigiert werden.
  3. Korrigieren: den Ist-Zustand an den Soll-Zustand angleichen.

Die Konzentration kann in verschiedene Stufen unterteilt werden (siehe Lektion 2.3. Stufen der Konzentration).

Die höchste Stufe der Konzentration ist die "Einpunktigkeit", bei der der Meditierende die gesamte Meditation über vollständig beim MO verweilt, d.h. es gibt keine Unterbrechungen oder Störungen des Konzentrationsflusses mehr.

 

Lockerung:

Lockerung/ Entspannung bezeichnet einen möglichst niedrigen Muskeltonus im Körper.

Der Gegenbegriff ist Anspannung oder Verspannung.
Die Anspannung kann temporär sein, z.B. ein angespannter Bauch/ Schultern aufgrund eines negativen Gefühls.
Die Anspannung kann dauerhaft sein, z.B. aufgrund angelerntem Verhalten.
Ständige Muskelverspannungen behindern den Energiefluß des Körpers oder bringen ihn ganz zum Stillstand.

Die Lockerung/ Entspannung kann in fünf verschiedene Stufen eingeteilt werden, die in der Lektion "2.7. Stufen der Lockerung" beschrieben sind.

 

Lotussitz:

Der Lotussitz ist ein Asana, das für Meditationen geeignet ist. Von allen Asanas ist der Lotussitz der beste Sitz, da er der festeste ist – aber auch der schwierigste.

Beschreibung:
  1. Setzen Sie sich auf den Boden.
  2. Legen Sie die Ferse des rechten Beines auf den linken Oberschenkel.
  3. Legen Sie die Ferse des linken Beines auf den rechten Oberschenkel.
  4. Richten Sie Ihren Oberkörper auf und achten darauf, daß Ihr Rücken gerade ist.
  5. Strecken Sie locker Ihre Arme - drücken Sie die Ellbogen NICHT durch.
  6. Legen Sie die Hände, mit den Handflächen nach oben, auf Ihre Oberschenkel.
  7. Strecken Sie locker Ihre Finger und schließen Sie sie.
  8. Halten Sie Ihren Kopf gerade, neigen Sie ihn weder nach oben, noch nach unten.
  9. Schließen Sie Ihre Augen, sofern Sie ein internales MO haben.

Die Beine können Sie auch in umgekehrter Reihenfolge übereinander legen (linke Ferse auf rechten Oberschenkel, dann rechte Ferse auf linken Oberschenkel). Wählen Sie die Beinposition, die bequemer ist.

 

Mantram:

Ein Mantram ist ein Wort oder ein kurzer Satz, der in einer Art "Endlosschleife" während der Meditation internal (als Gedanke) oder external (laut gesprochen) wiederholt wird.

Die Geschwindigkeit, in der das Mantram wiederholt wird, spielt keine allzugroße Rolle. Problematisch sind nur längere Pausen, in der die Gedanken Platz haben abzuschweifen.

 

Mantram-Hard:

Mantram-Hard ist die Mantram-Meditation zur Steigerung der Konzentration.

Der Meditierende versucht mit seiner Konzentration voll und ganz beim MO zu bleiben, ohne Unterbrechungen und Störungen zuzulassen.

Treten trotzdem Unterbrechungen auf, werden diese benannt und gezählt. Dann wird das Mantram wieder aufgenommen.

 
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 Legende:
 5: super - bis 1: erträglich


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