Rhetorik I - Gezielt überzeugen

15.09.2003
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Bewertung 4.6
Sabrina Ulbrich
www.miteinander-reden.de

4.3. Schema: Überzeugungsstrategie

Wohlwollen gewinnen Wohlwollen gewinnen
Die Zuhörer werden mit einem Kompliment, einem Witz oder einer freudigen Anekdote zugeneigt gestimmt. Das lockert die Stimmung und sollte Vertrauen beim Publikum erzeugen. Vertrauen kommt dadurch zustande, daß beide Seiten ähnliche Interessen, zumindest in bestimmten Bereichen, haben und beide wissen, was sie vom anderen erwarten können. Je häufiger diese Erwartung bestätigt wird, desto größer wird das Vertrauen.

Wie ist die Situation?
Die Situation wird beschrieben, und das, was daran nicht wünschenswert ist.

Wie sollte es sein?
Die Situation wird so beschrieben, wie sie erwünscht wird.

Warum sollte es anders sein? Was ist daran besser?
Es wird begründet, aus welchen Gründen die Soll-Situation vorgezogen werden sollte.

Mögliche Einwände vorwegnehmen
Der Redner sollte sich schon vor der Rede überlegen, welche Gegenargumente kommen könnten. Er sollte diese dann vorwegnehmen, indem er sie nennt und sogleich widerlegt. Dadurch gewinnen die Zuhörer den Eindruck, daß der Redner kompetent ist und sie nicht (wegen einer zu einseitigen Darstellung) übers Ohr hauen will.


Zusammenfassung

Die Ausführungen werden in einer kurzen, prägnanten Aussage zusammengefaßt.

Begeisterung erzeugen
Der Nutzen für die Zuhörer wird anschaulich beschrieben und nachvollziehbar illustriert. Diese Passage zielt auf die emotionale Seite.

Handlungsaufforderung
Die Zuhörer werden aufgefordert, die Situation in die gewünschte Richtung zu verändern. Konkrete Handlungen sind zu formulieren.




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