Windows XP - Tuning
12. RAM-Optimierung: DLL-Dateien verwalten
Windows hat die Angewohnheit selbst nach dem Beenden von Programmen einige
unnötige DLL-Dateien weiter im Arbeitsspeicher (RAM) zu behalten. Hierzu gehören
vor allem DLL-Dateien, die für Zusatzfunktionen von verschiedenen Programmen
gleichzeitig genutzt werden. Werden manche Programme häufiger geöffnet und geschlossen,
entsteht recht schnell eine ansehnliche Sammlung an DLL-"Leichen", die der Systemperformance
schaden.
Dieses Verhalten läßt sich Windows schnell mit ein paar Mausklicks
abgewöhnen. Gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie auf -> Start -> Ausführen -> und tragen Sie in
der Befehlszeile "regedit" ein -> bestätigen Sie diesen Befehl
mit dem "OK-Button".
- Es öffnet sich die Registry, in der Sie folgenden Pfad öffnen:
HKEY_LOCAL_MACHINE -> SOFTWARE -> Microsoft -> Windows -> CurrentVersion
-> Explorer.
- Im rechten Fenster sollten Sie - außer dem Eintrag
"Standard" - nichts sehen. (Anmerkung: manchmal tauchen hier noch zusätzliche
Einträge auf, was für Ihr weiteres Vorgehen jedoch ohne Belang ist.)
- Jetzt können Sie einen Eintrag schreiben, der Windows anweist, die unnötigen DLL-Dateien zu entladen. Klicken Sie mit
der rechten Maustaste in das rechte Fenster - wählen Sie die Option "Neu"
und daraufhin die Option "Zeichenfolge".
- Den neuen Wert benennen Sie um in "AlwaysUnloadDLL". Fertig!
Im Gegensatz zu anderen Werten müssen Sie keine Zahl für den Wert eintragen.
- Nach einem Neustart des Betriebssystems wirft WIN XP künftig alle unnötig
geladenen DLLs aus dem RAM.
Einen deutlichen Performance-Gewinn sollten Sie sofort bemerken!
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