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Die Lösung ist in diesem Falle simpel, zumal Windows XP schon selbst ein Defragmentierungsprogramm in der Grundausstattung mitliefert. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen - das Programm ist vielfach getestet und produziert keine unangenehmen Nebenwirkungen. Ich selbst defragmentiere regelmäßig meine Laufwerke ungefähr alle drei Monate und bislang war dannach die Usebility (Geschwindigkeitszuwachs) immer wesentlich besser.
Wählen Sie zunächst:
Start-Button -> Alle Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Defragmentierung (anklicken).

Sobald Sie das Programm "Defragmentierung" gestartet haben, müßten Sie folgendes Fenster sehen:

Wählen sie nun per Linksklick ein Laufwerk aus, das Sie defragmentieren möchten und klicken Sie anschließend auf den Button "Defragmentieren". Das Programm beginnt mit einer Analyse des Laufwerks (oberes Balkendiagramm) und versucht, ein bestmöglichstes Ergebnis (unteres Balkendiagramm) vorauszuberechnen.
Anmerkung: Falls Sie zunächst einmal überprüfen wollen, inwieweit Ihr Laufwerk fragmentiert ist, klicken Sie den Button "Überprüfen" an. Je nach Größe eines Laufwerks kann die Ausführung der Defragmentierung etwa eine halbe Stunde dauern. Damit können Sie sich vergewissern, ob dieser Aufwand gerechtfertigt ist.

Wie Sie in diesem Beispiel sehen können, hat sich auf diesem Laufwerk bereits eine Menge Datenschrott (rote Bereiche) angesammelt, welche im Defragmentierungsprozeß wieder zu zusammenhängenden Dateinen zusammengestellt werden sollen. Das vorhergesagte Ergebnis (unterer Balken) sieht schon wesentlich besser aus! Sollten Sie so ein Ergebnis erhalten, dürften die Programme spürbar schneller laufen.
Bitte denken Sie daran, daß die Ausführung einer Laufwerksdefragmentierung je nach Laufwerksgröße, Prozessorleistung etc. einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Für ein Laufwerk von 4 GByte braucht mein Rechner (1.2 GHz, 256 MB RAM ) ca. 10-15 Minuten, bis der Defragmentierungsprozeß abgeschlossen ist. Deshalb empfiehlt es sich, das Programm vor einer längeren Arbeitspause zu starten. Sollten Sie sich in der Zeit verschätzt haben, ist es vollkommen unproblematisch, wenn sie die Defragmentierung unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wiederaufnehmen.
Freeware PageDefrag: Defragmentieren Sie die Auslagerungsdatei und Registry
Ich wollte Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, daß wir auf Philognosie mittlerweile einen neuen Tipp (15.01.2007) veröffentlicht haben, der eine Möglichkeit aufzeigt, wie man zusätzlich die Auslagerungsdatei und die Registry defragmentieren kann. Dies ist mit dem Windows internen Defragmentierungswerkzeug nicht möglich. Expertenmeinungen zufolge läßt sich durch eine Defragmentierung dieser beiden Dateien die Performance ebenfalls messbar steigern. Sie finden diesen Tipp unter folgendem Link: Defragmentieren Sie die Auslagerungsdatei und Registry
Tipp: Alle Festplatten auf einmal defragmentieren
Wer viele Laufwerke auf dem PC eingerichtet hat, findet die hier genannte Methode (alle Festplatten einzeln zu defragmentieren) wahrscheinlich etwas umständlich. Daher empfehle ich zusätzlich meinen Ratgeber "Win XP Tuning: Alle Laufwerke auf einmal defragmentieren" (Link) zu diesem Thema.
Noch ein Tipp für Gamer (Spieler):
Wenn Sie auf Ihrem Computer ein eigenes Spielelaufwerk angelegt haben, dann gehen Sie folgendermaßen bei der Installation eines neuen Spiels vor. Zuerst misten Sie auf dem Laufwerk alles aus, d.h. löschen alte Spiele (oder andere veraltete Dateien), die Sie nicht mehr brauchen. Nachdem das Spielelaufwerk "gesäubert" wurde, defragmentieren Sie es nochmals, bevor Sie das neue Spiel installieren!!
So gehen stellen Sie sicher, daß das Spiel optimal installiert wird und mit der größt möglichen Geschwindigkeit läuft. Spiele, die auf einem sehr stark fragmentierten Laufwerk installiert werden, laufen naturgemäß sehr langsam bzw. viel langsamer als dies eigentlich nötig wäre. Mit diesem Trick bekommen Sie manchmal sogar Spiele auf Computern "ruckelfrei" zum Laufen, die von den Performance-Anforderungen der Spielehersteller gerade mal das Minimum erfüllen.
Viel Erfolg!
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Thema: 4.7 | Information: 4.5 | Verständlichkeit: 4.8 |
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| Ein Tip vom Profi | Thomas Kaltenstadler Datapower | 30.07.2009 12:07 |
| Die größten Beschleinigungen eines Systemes erhält man aber durch ganz andere Maßnahmen. 1. mehr Hauptspeicher 512MB sind für ein flüssiges XP das Minimum. (Zusatzkosten 15-30 Euro) 2. Die richtige Wahl eines Antivirenprogrammes und SW Firewall 3. Eine neue Festplatte: 90% der Festplatten im Alter von 5 Jahren haben Fehler. Wenn dann das Lesen aus Reservesektoren die Festplattenperformance um 90% einbrechen läßt merken Sie das ganz ganz deutlich beim Systemstart. Neue Festplatten haben zudem im Gegensatz zu 6 Jahre alten Platten ungefähr die 3 fache Burst-Lese Geschwindigkeit und viel mehr Cache(Pufferspeicher). TIP bei IDE Systemen: SATA Festplatten lassen sich über einen Adapter auch ans IDE Kabel anschließen. In der Praxis konnten wir an einem 6 Jahre alten Kundensystem sogar die Hochlaufzeit um den Faktor 4 auf nur 10 Sekunden beschleinigen (Zusatzkosten ~50 Euro/70 Euro mit Sata Controller) 4. System auf Spyware durchsuchen. Tools wie Spybot, combofix, AdAware leisten hier gute Dienste. Auf vielen Systemen sind Tools aktiv, die von keinem Virenprogramm der Welt erkannt werden. Hier heißt es Augen auf beim Durchforsten des Reiters "Systemstart" mittels dem msconfig-tool. 5. Unbedingt Internet Explorer 6 mindestens durch Internet Explorer 7 updaten, auch wenn sie mit Firefox ins Internet gehen sollten. Internet Explorer 6 und XP Service Pack 3 vertragen sich nämlich unserer Erfahrung gar nicht gut. 6. Zu Festplatte defragmentieren. Ja, aber nicht ohne eine vorherige Systemsicherung. Sie glauben nicht, wieviele Festplatten hier bei schon gestorben sind. Defrag bedeutet massives Lesen und schreiben auf der Festplatte. Systemsicherung bedeutet nur Lesen geschrieben wird ja auf der anderen (Sicherungs)Festplatte. Gruß Thomas Kaltenstadler, Datapower.de Datenrettung und Systemsicherungslösungen von Festplatten |
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