Öffnen Sie ein Fenster, durch das Sie einen ungehinderten Blick auf den Himmel (blauer Himmel, Wolken oder auch grauer Himmel) haben. (Durch ein Fenster zu sehen, ist erheblich besser, als diese Übung draußen zu machen, weil, wenn Sie ungeschützt in den hellen Himmel schauen, das Sonnenlicht oft zu hell ist und Sie deshalb die Augen unwillkürlich zukneifen. Die verspannte Augenmuskulatur hindert Sie dann an der Energiewahrnehmung.)
Setzen Sie sich nun etwa zwei Meter vor das Fenster und stellen Sie sich dort, wo die Fensterscheibe wäre, wenn das Fenster geschlossen wäre, eine Scheibe vor.
Schauen sie auf die gedachte Scheibe, d.h. halten Sie den Fokus zunächst auf ca. zwei Meter eingestellt. Dann werden Sie nach wenigen Sekunden, evtl. erst nach einigen Minuten eine große Anzahl kleinster, sehr beweglicher heller Pünktchen sehen, die durcheinanderschwirren.
Wenn Sie die Kreiselwellen erst einmal identifiziert haben, können Sie Ihre Position verlassen, den Fokus verändern und mit der neugewonnenen Wahrnehmung spielen. Sie werden diese Energiewahrnehmung nun ohne große Anstrengung immer wieder erreichen können.
Durch eine Plastikbrille oder durch Kunststoff-Kontaktlinsen sind die Kreiselwellen schwer oder eventuell gar nicht zu sehen. Sie werden feststellen, daß Sie die Wahrnehmung der Kreiselwellen immer wieder abrupt unterbrechen. Dann müssen Sie sich erneut darauf konzentrieren, sie zu sehen.
Diese Unterbrechung und das "Neu-darauf Einstellen", die Energiewahrnehmung zu erreichen, ist ein wichtiger Aspekt energetischer Wahrnehmung, der uns in der Folge immer wieder beschäftigen wird, denn es ist der automatisch einsetzende innere Dialog, der innere »Quatschkopf«, der uns von der Energiewahrnehmung trennt.
Sie haben nun etwas Wichtigen über die Realität energetischer Wahrnehmung gelernt: sie ist völlig real, aber sie existiert nur innerhalb unserer eigenen Erfahrungswelt. Die Kreiselwellen sind nichts Vorgestelltes, Projiziertes. Sie sind kein Gedanke, den wir denken, um ihn dann »in unserer Phantasie« wahrzunehmen, wie z.B. Geistreisen.
In der energetischen Wahrnehmung haben Phantasien nichts zu suchen. Wir sollten uns immer daran erinnern, wie real die Erfahrung der Kreiselwellen ist, und diese Erinnerung auf andere Wahrnehmungsebenen anwenden, mit denen wir in der Folge zu tun bekommen.
Wenn Sie also in Zukunft mit anderen energetischen Phänomenen arbeiten, sollten Sie sich Ihrer Erfahrung so sicher werden, wie Sie die Kreiselwellen nun auch sicher sehen können - auch wenn viele der anderen energetischen Erfahrungen um so mehr Selbstsicherheit und Gewißheit benötigen, je mehr sie sich von unserer gewohnten physischen Wahrnehmung entfernen.
Üben Sie, bis Sie die Kreiselwellen wahrgenommen haben, jedoch nicht länger als maximal 10 Minuten pro Tag. Sollten Sie nach drei Tagen nicht in der Lage sein, Kreiselwellen zu sehen, machen Sie mit den akustischen Übungen weiter und wiederholen Sie diese Übung später.
Hier können Sie eine Audio-Datei herunterladen, in der ich Sie anleite, die Energie sehen zu lernen. (Anmerkung: Sie sollten einen mp3-Player - z.B. Winamp - installiert haben.)
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Buchtitel: "Energie! Heilung und Selbstheilung mit Lebensenergie. Orgon in der medizinischen Praxis und zu Hause. Ein Kompendium"
Autoren: Dr. Heike S. Buhl und Jürgen Fischer
ISBN-Nummer: 3934391397
Verlag: Leutner; Auflage: 1. Auflage (2007)
Broschiert: 208 Seiten
Wert 3.8 |
Thema: 3.8 | Information: 3.8 | Verständlichkeit: 3.8 |
| Stimmen: 5 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
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