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Früher glaubte man, dass Erwachsene mit zunehmendem Alter immer weniger fähig sind, Neues zu lernen. Heute zeigt die Hirnforschung, dass die Fähigkeit, Neues zu lernen bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Allerdings lernen ältere Menschen anders als Kinder.
Erwachsene lernen in der Regel nicht schlechter, sondern anders.
Ältere Menschen haben bereits ein umfangreiches Wissen erworben
und lernen Neues dann besonders gut, wenn sie an Bekanntem anknüpfen können.
Etwas Neues lernen, bedeutet für Ältere aber auch oft umlernen. Das ist oft schwieriger, als etwas neu zu lernen.
Erwachsene lernen nicht schlechter, aber anders. Was bedeutet nun „anders"?
Welche Fähigkeiten werden vom Alter beeinflusst?
Fähigkeiten, die sich im Erwachsenenalter verringern sind z.B. Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und Sinnesleistungen (Sehen, Hören). Andere Fähigkeiten werden vom Alter kaum beeinflusst z.B. Wissensumfang, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, Lernfähigkeit und geistige Beweglichkeit. Es gibt natürlich auch Fähigkeiten, die mit dem Alter wachsen. Das sind: Erfassen von Sinnzusammenhängen, Selbständigkeit, Urteilsfähigkeit, Fähigkeit mit Menschen umzugehen und Kontakt- und Konfliktlösungsfähigkeit.
Was bedeutet das für das Lernen im Erwachsenenalter?
Was ist die Konsequenz daraus? Jeder ist für sein Gehirn selbst verantwortlich. Jeder ist das, was er aus seinem Gehirn macht.
Damit sind wir mit unserem Kurs zum Ende gekommen. Wir hoffen, dass wir Ihnen neue Anregungen gegeben haben, wie Sie die Vermittlung von Wissen - oder auch das eigene Lernen - optimieren können.
Viel Erfolg!
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Wert 4.8 |
Thema: 4.8 | Information: 4.8 | Verständlichkeit: 4.7 |
| Stimmen: 12 | Legende: 5: super - bis 1: erträglich |
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