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Bei der Assoziationstechnik stellen Sie sich ein Bild zu einem Begriff vor, den Sie lernen wollen. Der Begriff wird also mit einem Bild verknüpft. Anhand der Geschichte (von Tony Buzan), die sich aus der Verknüpfung von mehreren Begriffen ergibt, gelingt es sehr leicht, sich die Begriffe in richtiger Reihenfolge zu merken.
Wie Sie sich die Planeten unseres Sonnensystems merken:
Setzen Sie sich bequem hin und lassen Sie sich diese Geschichte erzählen. Sie sitzen vor Ihrem Schreibtisch oder auf Ihrem Lieblingsstuhl. Eine herrliche Sonne strahlt. Sie müssen die Sonne deutlich vor sich sehen und ihre Hitze fühlen. Bestaunen Sie ihr orangerotes Glühen.
Stellen Sie sich neben der Sonne ein kleines (es handelt sich ja um einen kleinen Planeten) Thermometer vor, das mit diesem flüssigen Metall gefüllt ist, mit dem man die Temperatur misst, dem Quecksilber (Englisch: Mercury = Merkur). Es wird schließlich so heiß, dass das Thermometer zerspringt.
Sie sehen, wie über den ganzen Schreibtisch und auf dem Fußboden vor Ihnen, kleine Kügelchen dieses flüssigen Metalls mercury fließen.
Nun stellen Sie sich vor, wie eine zauberhafte kleine Göttin hereinstürmt, um zu sehen, was passiert ist. Verleihen Sie ihr Farbe, ziehen Sie ihr Kleidungsstücke an (wenn Sie wollen!), parfümieren Sie sie ein, formen Sie sie nach Ihren Wünschen. Wie wollen wir diese hübsche kleine Göttin nennen? Ja genau, Venus! Sie sehen, dass die Venus wie ein kleines Kind mit dem ausgelaufenen mercury spielt. Es gelingt ihr, eine der Quecksilberkugeln aufzuheben. Sie ist so über diese Silberkugel entzückt, dass sie sie in hohem Bogen zum Himmel hinauf wirft. Sie beobachten das ganze Geschehen.
Schließlich fällt das Kügelchen aus großer Höhe wieder herunter und landet in Nachbars Garten. Sie hören den Aufprall und spüren die Erschütterung. Auf welchem Planeten befindet sich der Garten? Auf der Erde.
Durch die Wucht des Aufpralls entsteht im Garten ein Krater. Sie sehen aus dem Fenster. Stellen Sie sich weiter vor, dass Ihr Nachbar, in dieser Fantasiereise ein kleiner (es handelt sich ja um einen kleinen Planeten), rotgesichtiger (es ist ein roter Planet), wütender, kriegerischer Kerl ist, der in der erhobenen und drohenden Hand einen Schokoladenriegel hält. Und wer ist dieser Kriegsgott? Mars. Er ist wütend, da in seinem Garten ein Krater entstanden ist.
Gerade im Moment, wo er auf Sie los stürmen will, erscheint hinter Ihnen ein Riese.
Der ist so groß und stark, dass der Boden, auf dem Sie stehen, bebt (und das müssen Sie fühlen). Sie sehen ihn vor sich.
Er ist 30 Meter groß. Stellen Sie sich diesen Riesen genauso leibhaftig vor wie die Venus.
Er befiehlt Mars, sich zu beruhigen, was Mars auch sofort tut, weil dieser Riese, der ein riesiges geschwungenes „J“ auf der Stirn trägt, nicht nur Ihr Freund, sondern auch der König der Götter ist. Es handelt sich um den fünften Planet: Jupiter. Sie sehen, dass Jupiter ein T-Shirt trägt.
Auf dem T-Shirt steht das Wort „SUN“ in glänzenden goldenen Buchstaben. Jeder dieser riesigen Buchstaben steht als Anfangsbuchstabe für die nächsten drei großen Planeten des Sonnensystems: Saturn, Uranus, Neptun. Auf Jupiters Kopf sitzt laut und fröhlich bellend, weil er die Szene so umwerfend komisch findet, ein kleiner (weil der Planet so klein ist) Walt-Disney-Hund, genannt Pluto. (Da er im Vergleich zu Jupiter so klein ist, wurde ihm die Bezeichnung “Planet“ aberkannt.)
Lassen Sie die Fantasiegeschichte noch einmal vor Ihrem geistigen Auge ablaufen. Sie werden sehen, wie schwierig es ist, sie zu vergessen. (Quelle: Buzan Tony, „Power-Brain“ )
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Thema: 4.8 | Information: 4.8 | Verständlichkeit: 4.7 |
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